Was ist Diabetes (Diabetes mellitus, Zuckerkrankheit)

Was ist Diabetes (Diabetes mellitus, Zuckerkrankheit)

Stand: April 2017

Mehr als eine halbe Million Menschen in Österreich sind von Diabetes mellitus betroffen und somit Diabetiker. Die Zahl der Erkrankungen nimmt hierzulande als auch weltweit stetig zu und die betroffenen Menschen werden immer jünger. Vor allem Diabetes Typ 2 wird immer häufiger diagnostiziert. Hauptursachen für diese Form des Diabetes sind unausgewogene Ernährung, zu wenig Bewegung und ein allgemein ungesunder Lebensstil. Die gute Nachricht: Jeder Diabetiker kann mit den richtigen Informationen einiges tun, um eine Erkrankung zu vermeiden. Was genau Diabetes ist, wie sich die einzelnen Formen voneinander unterscheiden, welche Therapie es gibt und was Sie tun können, um Diabetes mellitus vorzubeugen, lesen Sie hier.

Informationen zu Diabetes mellitus

Diabetes mellitus, auch bekannt als Zuckerkrankheit, bezeichnet eine chronische Erkrankung des Stoffwechsels, bei welcher der Körper zu wenig Insulin produziert.

Bei Insulin handelt es sich um ein sogenanntes Peptidhormon. Es reguliert die Aufnahme von Glukose (Blutzucker) in Körperzellen und hat eine blutzuckersenkende Wirkung. Insulin ist der Gegenspieler des Hormons Glukagon, ein Hormon, welches den Blutzuckerspiegel erhöht. Insulin und Glukagon werden vom Körper in der Bauchspeicheldrüse produziert.

Eine der wichtigsten Aufgaben von Insulin ist die Beförderung von Glukose aus dem Blut in die Körperzellen, wo der Zucker zur Energiegewinnung benötigt wird. Mit der Ernährung aufgenommene Kohlehydrate gelangen über den Magen in den Dünndarm. Im Dünndarm werden die Kohlehydrate u.a. in Traubenzucker aufgespalten. Das Insulin “öffnet” die Zellen der Darmwand für den Zucker, sodass dieser über die Darmwand ins Blut gelangen kann. Insulin befördert den Zucker überwiegend in die Leber-, Nieren-, Muskel- und Fettzellen. Zucker, der vom Körper nicht sofort benötigt wird, wird in Form von Glykogen (Vielfachzucker) in den Leber- und Muskelzellen gespeichert.

Außerdem beeinflusst Insulin den Appetit und verhindert den Abbau von Fettgewebe. Bei Menschen mit vollständigem Insulinmangel wird der Körper von freien Fettsäuren “überschwemmt”, da das Fettgewebe nicht mehr in seinen Depots gehalten werden kann.

Bei Diabetes mellitus ist die Aufnahme von Zucker durch die Körperzellen aufgrund einer Störung der Insulinwirkung beeinträchtigt. Der Zucker gelangt nicht wie bei gesunden Menschen aus dem Blut in die Körperzellen, weswegen in weiterer Folge der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Bei einer zu hohen Zuckerkonzentration im Blut gelangt der Zucker in den Harn und wird über diesen ausgeschieden.

Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und 2

Diabetes Typ 1

In Österreich sind derzeit etwa 50.000 Menschen vom Diabetes Typ 1 betroffen. Die Erkrankung entsteht häufig bereits im Kindes- und Jugendalter.

Bei Diabetes Typ 1 handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Autoimmunerkrankungen sind Krankheiten, bei denen sich das Immunsystem gegen das körpereigene Gewebe richtet und dieses als zu bekämpfenden Fremdkörper betrachtet. Im Fall von Diabetes Typ 1 zerstören körpereigene Abwehrkräfte jene Zellen, die in der Bauchspeicheldrüse für die Produktion von Insulin verantwortlich sind. Zu Beginn der Erkrankung verfügen die betroffenen Menschen über sehr wenig Insulin, im weiteren Verlauf kommt es zum vollständigen Ausbleiben der Insulinproduktion.

Im Gegensatz zu Menschen mit Diabetes Typ 2 treten die Symptome bei Diabetespatienten mit Typ 1 innerhalb eines kurzen Zeitraums auf. Zu den häufigsten Symptomen bei erhöhtem Blutzucker zählen u.a.

  • starker Durst und häufiges Wasserlassen,
  • Übelkeit und Bauchschmerzen,
  • Mundtrockenheit und Mundgeruch,
  • Sehstörungen,
  • Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Erschöpfung,
  • allgemein verminderter Appetit und Heißhungerattacken.

Diabetes Typ 2

Derzeit sind etwa 500.000 Menschen von Diabetes Typ 2 betroffen.

Die Erkrankung entwickelt sich oftmals über viele Jahre und ist Folge einer verminderten Empfindlichkeit der Körperzellen auf Insulin (Insulinresistenz). Aufgrund einer jahrelangen Überproduktion von Insulin sind die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse erschöpft und benötigen mehr Insulin, um Zucker aus dem Blut aufnehmen zu können.

Die Erkrankung äußert sich durch ähnliche Symptome wie Diabetes Typ 1. Waren früher überwiegend ältere Menschen von Diabetes Typ 2 betroffen, erkranken heute auch immer jüngere Erwachsene sowie Kinder an dieser Form der Stoffwechselerkrankung. Grund hierfür sind unausgewogene Ernährung, Übergewicht und allgemeiner Bewegungsmangel.

Das Risiko für Diabetes Typ 2 ist erhöht bei

  • Übergewicht und schlechter Ernährung
  • erhöhtem Blutdruck und erhöhten Blutfetten (Cholesterin und Triglyzeride),
  • zu wenig Bewegung (auch bei Normalgewicht),
  • familiärer Vorbelastung und
  • Schwangerschaftsdiabetes in einer vorangegangenen Schwangerschaft.

Sekundärer Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes 

Sekundärer Diabetes

Von sekundärem Diabetes ist die Rede, wenn sich die Diabetes-Erkrankung als Folge einer anderen Erkrankung entwickelt, darunter Schilddrüsenunterfunktion, Cushing-Syndrom (erhöhte Konzentration von Cortisol im Blut) und Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse). Des Weiteren können die langjährige Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Glukokortikoide) sowie bestimmte Infektionen das Risiko für sekundären Diabetes erhöhen.

Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) kommt erstmals während der Schwangerschaft vor und verschwindet im Regelfall wieder nach der Geburt des Kindes. Etwa fünf Prozent aller schwangeren Frauen sind betroffen. Ursache für diese Form des Diabetes sind die mit der Schwangerschaft verbundenen hormonellen Umstellungen, die im Verlauf der Schwangerschaft zu einer Insulinresistenz der werdenden Mutter führen. Schwangerschaftsdiabetes ist gut behandelbar. Obwohl sich die Blutzuckersituation nach der Geburt normalisiert, ist das Risiko für die Entwicklung eines Diabetes Typ 2 nach einem Gestationsdiabetes erhöht.

Diagnose und zuständige Ärzte

Die Messung des nüchternen Blutzuckers ist das wichtigste Diagnosekriterium beim Arzt. Nüchtern bedeutet, dass die Glukosekonzentration im Blut auf leeren Magen gemessen wird. Der Patient darf mehrere Stunden vor der Untersuchung außer Wasser nichts zu sich nehmen, da das Ergebnis ansonsten verfälscht wird.

Bei einem gesunden Menschen beträgt die nüchterne Glukosekonzentration zwischen 70 und 100 mg/dl Blut (Milligramm pro Deziliter Blut). Liegt die Nüchternglukose an mindestens zwei Tagen über 126 mg/dl, liegt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Diabetes-Erkrankung vor.

Ein weiterer Test zur Abklärung von Diabetes, Schwangerschaftsdiabetes oder einer gestörten Glukosetoleranz ist der orale Glukose-Toleranztest (oGTT). Auch bei diesem Test darf acht bis 14 Stunden zuvor nichts gegessen und bis auf Wasser nichts getrunken werden. Nach einer Bestimmung des Nüchternblutzuckers wird dem Patienten eine Glukoselösung verabreicht. Etwa zwei Stunden später erfolgt eine erneute Messung der Zuckerkonzentration im Blut. Beträgt der Wert über 200 mg/dl, liegt Diabetes mellitus vor.

Ein weiterer Test ist die Bestimmung des sogenannten Hämoglobin A1c (HbA1c). Dieser Wert gibt Aufschluss über den Blutzuckerspiegel der letzten sechs bis acht Wochen. Beträgt der HbA1c-Wert mehr als 48 mmol/mol (6,5%), liegt Diabetes mellitus vor. Ein Wert unter diesem Grenzbereich schließt das Vorliegen einer Diabetes-Erkrankung nicht aus.

Auch ein Harntest ist Teil der Untersuchungen. Da bei einer zu hohen Zuckerkonzentration im Blut der Zucker in den Harn gelangt und über diesen ausgeschieden wird, kann Glukose im Harn ein Hinweis auf Diabetes mellitus sein.

Neben einer allgemeinen körperlichen Untersuchung, der Bestimmung des Blutzuckers und dem Harntest werden abhängig von den jeweiligen Symptomen, Beschwerden, Risikofaktoren und Blutzuckerwerten noch weitere Untersuchungen durchgeführt, um andere Erkrankungen wie Herz-, Nieren und Augenerkrankungen auszuschließen.

Um Diabetes mellitus möglichst umfassend zu behandeln, braucht es Ärzte verschiedener Fachrichtungen und die entsprechende Therapie. Die folgenden Ärzte sind wichtig für betroffene Menschen (Diabetiker):

  • Allgemeinmediziner
  • Diabetologe
  • Kardiologe
  • Nephrologe
  • Neurologe
  • Augenarzt
  • Podologe

Therapie von Diabetes mellitus

Dank des medizinischen Fortschritts stehen heute unterschiedliche Therapien zur Verfügung, die einem Diabetiker ein komplikationsloses Leben ermöglichen. Auf nationalen und internationalen Diabetes-Kongressen werden jedes Jahr neue Therapiemöglichkeiten und Studienergebnisse präsentiert.

Grundvoraussetzung jeder Therapie ist die Blutzuckereinstellung und Kontrolle. Diabetiker müssen verstehen und verinnerlichen, dass sie den Verlauf ihrer Diabetes und Therapie mitbestimmen. Ein intensives Auseinandersetzen mit der Erkrankung und den eigenen Blutzuckerwerten kann helfen gesundheitsbelastenden Spätfolgen des Diabetes vorzubeugen.

Therapie von Diabetes Typ 1

Da dem Diabetes Typ 1 ein Insulinmangel zugrunde liegt, sind Menschen mit Diabetes Typ 1 ein Leben lang auf Insulinspritzen als Therapie angewiesen, um eine Normalisierung des Blutzuckers zu erreichen.

Am häufigsten kommt heute die sogenannte intensive konventionelle Therapie zum Einsatz (ICT), deren Ziel es ist die Insulinausschüttung eines Menschen ohne Stoffwechselerkrankung durch die Gabe von sogenanntem Normal- und Verzögerungsinsulin nachzuahmen. Basis-Insulin (Basalinsulin) und Mahlzeiten-Insulin werden bei dieser Therapie getrennt. Während das Basalinsulin als langwirkendes Insulin den Grundbedarf des Körpers deckt, kompensieren die kurz wirkenden Insuline des Mahlzeiten-Insulins den Anstieg des Blutzuckers nach den jeweiligen Mahlzeiten.

Eine Alternative stellt die Insulinpumpe dar, die eine Basalversorgung gewährleistet und gleichzeitig an die individuellen Bedürfnisse der Diabetiker angepasst werden kann. Zwar ist die Insulinpumpe kein Ersatz für das Diabetes-Selbstmanagement (Mitdenken, Einschätzen einer Mahlzeit), sie kann betroffenen Menschen jedoch in vielerlei Hinsicht beim täglichen Umgang mit der Erkrankung helfen.

Regelmäßige Routinekontrollen beim Arzt stellen sicher, dass die Therapie erfolgreich ist und sind wichtig, um etwaige Komplikationen und Folgeerkrankungen früh zu erkennen.

Therapie von Diabetes Typ 2 

Bei 90 Prozent aller Menschen mit Diabetes Typ 2 geht die Erkrankung mit Übergewicht einher. Die Basis der Therapie von Diabetes Typ 2 sind Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung. In vielen Fällen können gute Erfolge erzielt werden, wenn diese Maßnahmen vom Patienten konsequent durchgeführt werden. Wesentliche Änderungen des Lebensstils umfassen:

  • Ersatz kalorienhaltiger und süßer Getränke durch Wasser
  • Vermeidung von Alkohol
  • Ersatz ungesunder Nahrungsmittel durch vollwertige und frische Produkte
  • Beschränkung der Nahrungsaufnahme auf eine entsprechende Kalorienmenge pro Tag
  • Vermehrte körperliche Aktivität
  • Entspannung und Vermeidung von Stress
  • Tabakentwöhnung

Bleiben diese Maßnahmen drei bis sechs Monate ohne Erfolg, erfolgt eine medikamentöse Therapie. Dabei wird zwischen einer sogenannten Mono- und einer Kombinationstherapie unterschieden. Eine Monotherapie bezeichnet die Behandlung einer Erkrankung mit nur einem Therapieprinzip. Im Gegensatz dazu kommen bei einer Kombinationstherapie mehrere Wirkstoffe bzw. Therapieprinzipien zur Anwendung.

Die Monotherapie bei Diabetes mellitus kann mit Metformin oder Insulin oder DPP4-Inhibitoren oder Glukosidasehemmern oder SGLT-2-Hemmern oder anderen Wirkstoffen erfolgen. Metformin gilt bei einer medikamentösen Therapie als Mittel erster Wahl.

Metformin: Metformin hemmt die Neubildung von Glukose in der Leber und kann das Risiko für Herzerkrankungen in Folge von Typ-2-Diabetes verringern.

DPP4-Inhibitoren: DPP4-Inhibitoren hemmen den Abbau des Darmhormons GLP-1. GLP-1 fördert die Produktion von Insulin in der Bauchspeicheldrüse sowie das Sättigungsgefühl und senkt die Produktion von Glukagon.

Glukosidasehemmer: Glukosidasehemmer verzögern die Verarbeitung von Zucker im Darm.

SGLT-2-Hemmer: SGLT-2-Hemmer stimulieren die Ausscheidung von Glukose über den Harn, wodurch es zu einer Senkung der Blutzuckerkonzentration kommt.

Gelingt es nicht, den HbA1c-Wert mittels Monotherapie entsprechend zu senken, erfolgt eine Kombinationstherapie. Alternativ kann auch eine alleinige Gabe von Insulin erfolgen. Bleibt auch diese Therapie ohne Erfolg, erfolgt eine intensive Insulintherapie gemeinsam mit einer entsprechenden Kombinationstherapie.

Die einzelnen Medikamente unterscheiden sich teils stark in ihrer Wirkungsweise und haben jeweils viele Vor- und Nachteile. Welche Therapie im Einzelfall zur Anwendung kommt, orientiert sich am Gesundheitszustand, am Alter des Patienten und anderen individuellen Faktoren.

Blutzuckerkontrolle und Eigeninitiative 

Diabetiker müssen ihren Blutzucker mehrmals täglich kontrollieren und die Dosierung der Medikamente auf den persönlichen Bedarf abstimmen. Ohne regelmäßige Selbstkontrollen kommt es zu Hypoglykämien (Unterzuckerung), Hyperglykämien (Überzuckerung) und anderen krankheitsbedingten Komplikationen.

Die Blutzuckerselbstkontrolle basiert auf einem Blutzuckertagebuch und erfolgt mit speziellen Messgeräten. Moderne Messgeräte machen die Kontrolle mittlerweile sehr einfach. Sie bestehen aus einer Lanzette, einem Teststreifen und einem Messgerät und benötigen pro Messung eine äußerst geringe Menge Blut. Eine neue Technologie macht die Glukoseselbstkontrolle ganz ohne Stich in den Finger möglich und wird in naher Zukunft auch in Österreich verfügbar sein.

Nach der Diagnose sehen sich Betroffene mit einer Reihe an neuen Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert. Neben der Blutzuckerselbstkontrolle müssen Diabetiker lernen sich bei Komplikationen selbst zu helfen.

Nach der Aufklärung durch die entsprechenden Ärzte können sich Diabetiker in speziellen Diabetes-Schulungen und Selbsthilfegruppen alle wichtigen Informationen rundum Erkrankung, Therapie und Ernährung einholen. Des Weiteren sollten Diabetiker regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen, um Folgeerkrankungen frühzeitig erkennen zu können.

Tipp:
Viele Ärzte teilen Ihr Fachwissen auch über das Internet mit betroffenen Menschen. Diabetiker können oft in Form eines Blogs oder auch mit einem kostenlosen Newsletter Informationen zu Ernährung oder der richtigen Therapie etc. erhalten. Diese Newsletter können vor allem zu Beginn eine hilfreiche Informationsquelle sein um auch beispielsweise neue Rezepte zu finden oder sich auch mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Folgeerkrankungen 

Vor allem ein schlecht eingestellter Blutzucker und Hyperglykämie können schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Zu den Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus zählen Arteriosklerose, Herz- und Gefäßerkrankungen (Herzrhythmusstörungen bis hin zu Herzinfarkt), diabetische Retinopathie (Erkrankungen der Netzhaut des Auges), diabetische Nephropathie (Erkrankungen der Niere), Empfindungsstörungen wie Gefühlsverlust, Kribbeln oder Störungen der Schmerz- und Temperaturempfindung, Funktionsstörungen in anderen Organen sowie das diabetische Fußsyndrom.

Diabetes vorbeugen

Jeder Mensch kann sein Diabetes-Risiko mit den richtigen Informationen reduzieren. Mithilfe einer gesunden Lebensweise lässt sich die Erkrankung auch bei einer Vorstufe hinauszögern, in vielen Fällen sogar gänzlich verhindern. Folgendes können Sie tun, um Ihr Risiko für Diabetes zu senken:

  • Ändern Sie Ihre Trinkgewohnheiten. Trinken Sie Wasser und ungesüßten Tee anstatt zuckerhaltiger Getränke und Alkohol.
  • Achten Sie bei der Ernährung darauf täglich frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Frisches Obst und Gemüse versorgt ihren Körper mit allen Nährstoffen, welche dieser zur Erhaltung der Körperfunktionen benötigt und tragen zum Erhalt der Gesundheit bei.
  • Verzichten Sie bei Ihrer Ernährung vor allem auf Fast Food, Fertigprodukte und kalorienreiche Süßigkeiten.
  • Vermeiden Sie den Verzehr von gehärteten Fetten (z.B. frittierte Lebensmittel) und achten Sie auch beim Kochen auf das Verwenden von gesunden Fetten und Ölen.
  • Achten Sie auf 30 bis 60 Minuten Bewegung pro Tag und bauen Sie Fußwege in Ihren Alltag ein.
Quellen:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching, 5. Medizinische Abteilung mit Endokrinologie, Rheumatologie und Akutgeriatrie, Wilhelminenspital der Stadt Wien; Typ-2-Diabetes: Innovative (Fix-)Kombinationstherapien, Universum Innere Medizin 04/2015, MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Harald Sourij, Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Medizinische Universität Graz; Typ-2-Diabetes: von der Diagnose zur Nadel, Universum Innere Medizin 02/2015, MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Univ.-Prof. Dr. Anton Luger, Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Medizinische Universität und Allgemeines Krankenhaus Wien; Frühmanifestierter Typ-2-Diabetes: Patientencharakteristik und Therapiestrategien, Diabetes Forum 02/2015, MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Weiss A.; Hyperglykämiemanagement bei Typ-2-Diabetes: ADA/EASD-Guidelines im Jänner 2015 neu aufgelegt, Diabetes Forum 01/2015, MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Dreyer M., Klinik für Innere Medizin, Asklepios Westklinikum Hamburg; Update zum Typ-1-Diabetes, Diabetologe 2014 - 10:368-375, Springer-Verlag Berlin Heidelberg

Neu an Diabetes erkrankt - Was tun?, Apotheker Plus 03/2014, Springer-Verlag GmbH
ICD-10: E10, E11