Falls Sie den Verdacht haben am Coronavirus (SARS-CoV-2) zu leiden oder Symptome wie Fieber oder Husten aufweisen: Gehen Sie nur nach telefonischer Rücksprache mit Ihrem (Haus-)Arzt in die Ordination oder rufen Sie die Gesundheitsnummer 1450!

Vergessen Sie bei Ihrem Arztbesuch nicht auf Ihre FFP2-Maske. Diese ist seit dem 25. Jänner auch in ärztlichen Einrichtungen verpflichtend zu tragen.

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Gesundheitsnews

Adipositas - Fettleibigkeit

Adipositas - Fettleibigkeit

Unter Adipositas versteht man krankhaftes Übergewicht. Es handelt sich dabei um eine chronische, aber behandelbare Erkrankung, die durch ein Übermaß an Körperfett gekennzeichnet ist und die zahlreiche Folgeerkrankungen begünstigt.

Unter Adipositas versteht man krankhaftes Übergewicht. Es handelt sich dabei um eine chronische, aber behandelbare Erkrankung, die durch ein Übermaß an Körperfett gekennzeichnet ist und die zahlreiche Folgeerkrankungen begünstigt.

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Vitamin D - Warum ist es so wichtig?

Vitamin D (Calciferol) erfüllt im Körper viele wichtige Aufgaben. Die wichtigste Quelle ist die Sonne, zudem nimmt der Körper das Vitamin auch über die Nahrung auf. Ein Mangel an Vitamin D ist in unseren Breitengraden weit verbreitet, vor allem in der kalten Jahreszeit. Mehr über die Funktionen, die möglichen Folgen einer Unterversorgung und Möglichkeiten um einem Vitamin D-Mangel vorzubeugen, lesen Sie hier.

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Depression bei Kindern

Depressionen bei Kindern sind ein häufiges und ernstzunehmendes Gesundheitsproblem. Die Störung äußert sich oftmals anders als bei Erwachsenen und sollte möglichst frühzeitig abgeklärt und behandelt werden.

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Schulterschmerzen

Schulterschmerzen kennt (fast) jeder. Dahinter verstecken sich verschiedenste Verletzungen und Erkrankungen für deren Behandlung glücklicherweise zahlreiche konservative und operative Maßnahmen zur Verfügung stehen.

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Behandlung von Husten

Die wichtigste Behandlung von Husten (Tussis) ist auch die einfachste und kostengünstigste: Trinken Sie reichlich, am besten zwei bis drei Liter Wasser oder Tee am Tag. So können Sie den bei Erkältungshusten festsitzenden Schleim verdünnen und das Abhusten fördern. Viel zu Trinken wird auch empfohlen, wenn gleichzeitig Hustenmittel eingenommen werden. Zudem sollten Sie nicht rauchen und sich auch keinem Passivrauch aussetzen. Bei Rauchern und Passivrauchern dauern Erkältungskrankheiten länger. <h2>Trocken oder verschleimt?</h2> Wichtig bei der Einnahme von Medikamenten: Reizhusten und schleimiger Husten müssen unterschiedlich behandelt werden. Während man bei Reizhusten den als störend empfundenen Hustenreiz mit Hustenstillern (Antitussiva) unterdrücken kann, sollte man beim schleimigen Husten durch Gabe von Hustenlösern (Expektorantien) das Abhusten des Schleimes unterstützen. Schleim verursacht einerseits Hustenreiz und ist andererseits ein guter Nährboden für Bakterien. Wenn Sie Hustenstiller und Hustenlöser gleichzeitig einnehmen, ist dies kontraproduktiv. Denn Sie würden so die Schleimproduktion in den Bronchien mit den Hustenlösern anregen, aber das Abhusten mit den Hustenstillern erschweren. Beachten Sie, dass eine Selbstmedikation von Erkältungserkrankungen nur kurzfristig, also für maximal fünf bis sieben Tage empfohlen wird. Auch während der <a href="https://www.docfinder.at/ratgeber/schwangerschaft-2602">Schwangerschaft</a> &amp; Stillzeit sowie bei Säuglingen und Kleinkindern sollte man mit Selbstmedikation vorsichtig sein. Wichtig zu wissen ist auch, dass man bei pflanzlichen Wirkstoffen nicht immer genau zwischen schleimlösend und hustenreizstillend trennen kann, da die Wirkung auch von der Art der Extraktion abhängt. Spitzwegerich etwa ist sowohl als Schleimlöser als auch als Hustenreizstiller erhältlich. <h2>Was kann man gegen trockenen Reizhusten tun?</h2> <h3>Medikamente und pflanzliche Präparate</h3> Hustenstillende Medikamente (Antitussiva) dämpfen den Hustenreiz beim sogenannten unproduktiven Husten, indem die wirksamen Substanzen an die Rezeptoren im Hustenzentrum oder in den Atemwegen binden und so den Hustenreflex unterbinden. Zu den hustenstillenden Wirkstoffen zählen Dextromethorphan, Pentoxyverin oder (Levo-)Dropropizin. Da die Wirkstoffe den Magen und Darm belasten können und müde machen, ist es am günstigsten, Hustenblocker abends zu sich zu nehmen. Es wird auch empfohlen, Antitussiva nicht länger als eine Woche einzunehmen. Sie können bei einem Reizhusten im Rahmen einer Erkältung aber auch auf Hustenstiller mit pflanzlichen Wirkstoffen zurückgreifen. Häufig verwendete Wirkstoffe  sind Spitzwegerich, Isländisch Moos und Eibischblätter. Für einen  erholsamen Schlaf empfiehlt es sich ebenfalls, diese abends einzunehmen.  Beachten Sie auch, dass Hustensäfte, Gurgellösungen, Sirups, Lutschtabletten und Hustenbonbons  oft Zucker enthalten. Sie wirken, indem sie die im Rachen befindlichen Hustenrezeptoren „einhüllen“. Dabei beschränkt sich ihre Wirkungsdauer meist auf etwa 20 bis 30 Minuten. <h3>Hausmittel und Teeaufgüsse</h3> Bei trockenem Reizhusten hilft eine Teemischung aus je 25 g Spitzwegerichblättern, Königskerzenblüten, Eibischwurzeln und Malvenblüten. Übergießen Sie einen Teelöffel dieser Mischung  mit 0,25 Liter kaltem Wasser und erwärmen Sie die Mischung. Nach fünf Minuten Ziehzeit können Sie  den Tee abseihen. Empfohlen wird mehrmals täglich eine Tasse Tee, eventuell mit Honig gesüßt. Um den Hustenreiz für eine Weile zu stillen, empfiehlt sich auch ein Löffel Honig. So zeigt eine Untersuchung der aktuellen wissenschaftlichen Studienlage, dass Honig auch bei Kindern wirkt. Die Hustenattacken werden etwas seltener, schwächer und weniger belastend. Auch die Zeit bis zum Abklingen des Hustens kann sich ein wenig verkürzen: von etwa fünf auf rund viereinhalb Tage. Außerdem kann Honig wahrscheinlich die Schlafqualität von Kindern etwas verbessern. Es wird angenommen, dass Honig direkt gegen Krankheitserreger und Entzündungen wirkt. Denkbar ist auch, dass sich Honig über die strapazierten Schleimhäute legt und dadurch Hustenreiz und Halsschmerzen lindert. Nicht geeignet ist Honig für Kinder unter einem Jahr! Honig kann Erreger enthalten, die bei Babys aufgrund ihres unreifen Immunsystems im schlimmsten Fall Vergiftungserscheinungen auslösen. <h2>Was hilft bei verschleimten Husten?</h2> <h3>Medikamente und pflanzliche Präparate</h3> Neben reichlich Trinken helfen schleimlösende Arzneimittel (Expektorantien), den Schleim zu verflüssigen, damit er leichter abgehustet werden kann. Auf die Einnahme von Hustenstillern sollte verzichtet werden, da Schleim und damit Krankheitserreger so nicht abtransportiert werden können. Die Reizung der Hustenrezeptoren wird hierdurch gemindert, der Husten wird durch „Abhusten“ erleichtert.  In Studien zeigen die meisten Expektorantien weitere Eigenschaften (antientzündlich, antioxidativ, lokalanaesthetisch, antiviral) die für ihre Wirksamkeit mit verantwortlich sein könnten.  Als Hustenlöser sind hauptsächlich die Wirkstoffe Acetylcystein (ACC), Bromhexin und Ambroxol im Einsatz. Ohne ärztlichen Rat sollten diese Mittel auch nicht länger als 4 - 5 Tage eingenommen werden. Bei einer Überdosierung kann es zu unter anderem zu Magenschmerzen, Erbrechen oder Durchfall kommen. Zu den pflanzlichen Expektorantien zählen Anis, Myrtol, Pfefferminz, Eukalyptus und Thymian. Ihre ätherischen Öle werden nach der Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt zum Teil über die Lunge abgeatmet. Sie verstärken so die Bronchialsekretion und wirken krampflösend. Efeublätter und Primelwurzeln enthalten Saponine (Schaumstoffe), die die Magenhaut reizen und so einen Nervenreflex auslösen, der ebenfalls die Schleimsekretion in den Bronchien erhöht. Pflanzliche Wirkstoffe zur Schleimlösung sind in Form von Kapseln, Tabletten, als Lösung, Sirup, als Balsam zum Einreiben, als Badezusatz, Teeaufguss und zum Inhalieren erhältlich.Viele pflanzliche Präparate enthalten Kombinationen der Phytopharmaka. Thymianöl, Efeublätter und Primelwurzel in therapeutischer Dosierung werden allgemein bei Kindern als unbedenklich eingestuft. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollten stark riechende ätherische Öle wie Menthol aber nicht zum Einsatz kommen. Als Nebenwirkungen einer Behandlung mit Pflanzenauszpgen können Allergien, Hautreaktionen und Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Auch muss der mögliche Alkoholgehalt der Präparate berücksichtigt werden. <h3>Hausmittel</h3> <strong>Wasserdampfinhalationen</strong> (20 Minuten bei 43° C Wassertemperatur), denen ätherische Öle zugesetzt werden können, können zähen Schleim verflüssigen. <span style="color: #000000;">Asthma-Patienten sollten allerdings auf das Inhalieren mit ätherischen Ölen verzichten, die Prozedur könnte Asthma-</span><span style="color: #000000;">Anfälle auslösen. Ätherische Öle können zudem Kleinkindern und Säuglingen schaden. </span>Für eine Inhalation füllen Sie Wasser in einen Inhalator mit Mund-und Nasen-Aufsatz und wiederholen die Inhalation am besten alle drei Stunden. Wer keinen Inhalator hat, kann auch eine Schüssel mit heißem Wasser samt Handtuch verwenden – dann ist allerdings Vorsicht geboten wegen der Verbrühungsgefahr. Halten sie den Inhalt deshalb von Kindern fern und benutzen Sie es selbst erst, wenn es etwas abgekühlt ist. Für eine Inhalation mit Kochsalz empfiehlt sich eine Menge von 9 - 20g Kochsalz pro Liter Wasser. Für die Herstellung eines<strong> Zwiebelsirups</strong> vermischen Sie eine kleingehackte Zwiebel mit Honig, füllen dies in ein Glas und lassen da Gemisch über Nacht bei Raumtemperatur durchziehen. Seihen Sie darauf den Saft ab und schlucken Sie mehrmals täglich einen Teelöffel. In <span style="color: #000000;">Zwiebeln stecken ätherisches Öl, schwefelhaltige Verbindungen und Flavonoide, die in Kombination keimabtötend und leicht antientzündlich wirken.</span> Um einen <strong>Rettichsirup</strong> herzustellen höhlen Sie einen schwarzen Rettich aus, füllen ihn mit Honig oder Zucker und lassen ihn über Nacht ziehen. Schlucken Sie mehrmals täglich einen Esslöffel von dem entstandenen Sirup. Auch regelmäßiges <strong>Abklopfen</strong> von Rücken und Brust können helfen, um zähen Schleim zu lösen, so dass er leichter abgehustet werden kann. <h3>Teeaufgüsse</h3> Anis: Übergießen Sie einen Teelöffel gemörserten Anis mit 0,25 Liter kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen. Eibisch: Übergießen Sie einen Teelöffel Eibischwurzeln mit 0,25 Liter kaltem Wasser, sieben Sie die Wurzeln nach eineinhalb Stunden Ziehzeit ab und erhitzen Sie die Lösung vor dem Trinken. Fenchel: Übergießen Sie einen Teelöffel gemörste Fenchelsamen mit 0,25 Liter kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen. Thymian: Übergießen Sie zwei Teelöffel Thymiankraut mit 0,25 Liter kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen. <h2>Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?</h2> Wenn der Husten länger als drei Wochen anhält, bei chronischer <a href="https://www.docfinder.at/ratgeber/bronchitis-akute-chronische-symptome-und-behandlung-1667">Bronchitis</a>, bei eitrigem oder blutigem Auswurf, wenn Sie älter oder chronisch krank sind und Husten haben, sollten Sie auf jeden Fall den Arzt aufsuchen. <h2>Wie können Sie einem Erkältungshusten vorbeugen?</h2> Ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung (täglich mindestens 30 Minuten) und mindestens sieben Stunden Schlaf pro Nacht macht widerstandsfähiger gegen Infekte. Auch regelmäßige Saunabesuche und Wechselduschen verbessern die körperliche Abwehrlage. Rauchen Sie nicht, denn Rauchen schädigt die Schleimhäute und führt zu verschiedensten akuten und chronischen Atemwegsinfekten und zu dauerhaften Veränderungen von Lunge und Bronchialsystem. In der Verkühlungshochsaison kann eine Ansteckung in vielen Fällen durch einfache Hygienemaßnahmen verhindert werden. Die Luft in geheizten Räumen trocknet in der kalten Jahreszeit die Schleimhäute aus und macht den Körper anfälliger für Infekte. Durch kurzes Stoßlüften, das Aufhängen von nassen Tüchern, der Verwendung von Luftbefeuchtern und durch viele Pflanzen im Raum kann die Luftfeuchtigkeit erhöht werden. &nbsp; aktualisiert am 23. Feb. 2021 &nbsp;