Skip to main content
Frau in Sportkleidung mit gesunder Frühstücksbowl mit Obst
Foto: Josep Suria/shutterstock

Immunsystem stärken: 5 bewährte Maßnahmen und was Sie sich sparen können

Warum werden manche Menschen scheinbar ständig krank, während andere gut durch die Erkältungssaison kommen? Schnell fällt der Verdacht auf ein „schwaches Immunsystem“. Doch was bedeutet das eigentlich und lässt sich die Abwehr gezielt stärken? Ein stabiles Immunsystem entsteht nicht durch einzelne Produkte, sondern durch Lebensstilfaktoren, die langfristig wirken. Hier lesen Sie, was Ihre Abwehr tatsächlich unterstützt und welche vermeintlichen „Immun-Booster“ kritisch einzuordnen sind.

Zusammenfassung

Immunsystem stärken

Was ist das Immunsystem? Das Immunsystem ist kein einzelnes Organ, sondern ein komplexes Abwehrnetzwerk aus Zellen, Organen und Botenstoffen. Es schützt den Körper rund um die Uhr vor Krankheitserregern wie Viren, Bakterien und Parasiten. Man unterscheidet eine schnelle angeborene Abwehr und eine adaptive Abwehr, die gezielt reagiert und ein „Immun-Gedächtnis“ aufbauen kann.

Kann man das Immunsystem stärken? Ja, mit den richtigen Maßnahmen kann man aktiv zu einem stärkeren Immunsystem beitragen.

Welche fünf Maßnahmen helfen wirklich? Am besten belegt sind ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung in moderater Intensität, ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen/Spurenelementen, Stressabbau und Darmgesundheit durch Ballaststoffe und fermentierte Lebensmittel.

Welche Hausmittel unterstützen das Immunsystem? Ingwer, Kurkuma, Knoblauch und Oxymel können als Teil einer gesunden Ernährung sinnvoll sein.

Wie können Sie die Abwehr Ihres Kindes unterstützen? Bei Kindern helfen vor allem ausreichend Schlaf, viel Bewegung, eine vielfältige Ernährung inklusive genug Trinken, Stressreduktion im Alltag und das Wahrnehmen empfohlener Impfungen. 

Was ist das Immunsystem eigentlich?

Das Immunsystem ist kein einzelnes Organ. Es ist ein lebenswichtiger Teil des Körpers – unser eigenes hochkomplexes Abwehrsystem aus Zellen, Geweben und Botenstoffen, das den Körper rund um die Uhr vor unterschiedlichen Krankheitserregern, Parasiten, Bakterien oder Viren schützt.

Dazu gehören unter anderem:

  • weiße Blutkörperchen (Leukozyten)
  • Antikörper
  • Lymphknoten und Lymphgefäße
  • Milz und Knochenmark
  • die Thymusdrüse
  • Haut und Schleimhäute
  • der Darm 

Tatsächlich sitzt ein großer Teil der Immunzellen im Darm. Dort trifft der Körper täglich auf Milliarden von Mikroorganismen und entscheidet: harmlos oder gefährlich? Medizinisch unterscheidet man zwei eng zusammenarbeitende Bereiche:

1. Das angeborene (unspezifische) Immunsystem

Das angeborene Immunsystem ist die erste Schutzbarriere und es reagiert sofort, wenn Krankheitserreger in unseren Körper eindringen

Haut, Schleimhäute, Magensäure und bestimmte Immunzellen reagieren sofort, wenn ein Erreger eindringt. Diese Abwehr arbeitet schnellaber unspezifisch

Sie erkennt allgemeine Strukturen von Krankheitserregern, unterscheidet jedoch nicht präzise zwischen einzelnen Virustypen. Die Abwehrzellen des angeborenen Immunsystems verursachen eine Entzündung. So entsteht zum Beispiel Fieber. Ziel ist es, die schädlichen Stoffe zu beseitigen und die Heilung anzuregen. 

Das angeborene Immunsystem altert früher als das erworbene Immunsystem. Mit zunehmendem Lebensalter reagiert es weniger effizient – gleichzeitig kann es zu einer unterschwelligen Daueraktivierung kommen. Man spricht hier von „Inflammaging“, also einer chronischen, niedriggradigen Entzündungsbereitschaft.

Wichtig zu wissen: Ein „starkes“ Immunsystem bedeutet nicht, dass es möglichst aggressiv reagiert. Es bedeutet, dass es angemessen und kontrolliert arbeitet. Eine übermäßige Reaktion kann zu Entzündungen oder Autoimmunerkrankungen führen. Das Ziel ist also nicht, die Abwehr zu „pushen“, sondern sie im Gleichgewicht zu halten.

2. Das erworbene (adaptive) Immunsystem

Das erworbene Immunsystem beginnt sich nach der Geburt zu entwickeln und kann die Krankheitserreger genau identifizieren. Hier spielen T- und B-Zellen einezentrale Rolle. B-Zellen produzieren Antikörper, die gezielt an einen bestimmten Erreger binden. T-Zellen erkennen infizierte Körperzellen und helfen, sie zu eliminieren.

Der entscheidende Vorteil: Das adaptive Immunsystem kann lernen. Nach einer Infektion oder Impfung bleiben Gedächtniszellen zurück. Bei erneutem Kontakt reagiert der Körper schneller und effektiver – das ist die Grundlage für Immunität.

Auch hier gibt es altersbedingte Veränderungen: Die Vielfalt der T-Zellen nimmt mit den Jahren ab. Dadurch wird es schwieriger, auf neue Erreger zu reagieren.

Ihr Immunsystem erneuert sich ständig. Ein Großteil Ihrer Immunzellen lebt nur wenige Tage bis Wochen. Gleichzeitig werden im Knochenmark kontinuierlich neue Zellen gebildet. Ihr Immunsystem ist daher dynamisch – es passt sich laufend an Umwelt, Alter, Stress und Lebensstil an.

Kann man das Immunsystem stärken?

Viele Menschen wünschen sich ein „starkes“ Immunsystem, besonders nach einem Winter mit mehreren Infekten. Doch was bedeutet das eigentlich? Das Immunsystem arbeitet ständig im Hintergrund. Meist bemerken wir es nur, wenn wir krank werden. Ob man anfälliger für Infekte ist, hängt von vielen Faktoren ab: Schlaf, Stress, Ernährung, Bewegung, Alter und auch genetische Einflüsse spielen eine Rolle.

Die gute Nachricht: Man kann einiges tun, damit das Immunsystem möglichst zuverlässig arbeitet. Wichtig ist dabei kein kurzfristiger „Immun-Boost“, sondern stabile Rahmenbedingungen. Das Immunsystem reagiert sensibel auf Lebensstilfaktoren. Schon wenige Nächte mit zu wenig Schlaf oder längere Stressphasen können die Abwehr messbar beeinflussen.

Umgekehrt profitieren Immunzellen von ausreichender Erholung, regelmäßiger Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung. Es geht also weniger darum, das Immunsystem „anzukurbeln“, sondern darum, es im Gleichgewicht zu unterstützen.

Immunsystem
Foto: Foxys Forest Manufacture/shutterstock

5 bewährte Wege, um das Immunsystem zu unterstützen

1. Ausreichend Schlaf stärkt das Immunsystem

Schlaf ist ein wichtiger Faktor für ein gut funktionierendes Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern. Während Sie schlafen, arbeitet Ihr Immunsystem auf Hochtouren. Bestimmte Botenstoffe – sogenannte Zytokine – werden vermehrt ausgeschüttet. Sie helfen dabei, Entzündungen zu regulieren und Infektionen zu bekämpfen. Gleichzeitig werden Gedächtniszellen gestärkt, die sich Erreger merken können.

Schon wenige Nächte mit zu wenig Schlaf können die Abwehr schwächen. Studien belegen, dass Menschen mit chronischem Schlafmangel anfälliger für Erkältungen sind und nach Impfungen eine geringere Antikörperbildung zeigen können.

Als Orientierung gelten:

  • 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht für Erwachsene
  • möglichst regelmäßige Schlafzeiten
  • ein dunkler, ruhiger Schlafraum
  • digitale Bildschirme mindestens 30–60 Minuten vor dem Schlafengehen meiden

Wichtig ist nicht nur die Dauer, sondern auch die Qualität des Schlafes. Häufiges Aufwachen, spätes Einschlafen oder dauerhafte Erschöpfung können das Immunsystem belasten.

2. Bewegung wirkt wie ein natürliches Training für das Immunsystem.

Dass Sport und Bewegung gesund sind, ist kein Geheimnis. Weniger bekannt ist, wie körperliche Aktivität das Immunsystem beeinflusst. Bei moderater körperlicher Aktivität zirkulieren Immunzellen schneller im Körper und können Erreger dadurch früher erkennen und gezielter bekämpfen. 

Ein aktiver Lebensstil wirkt sich außerdem positiv auf Körpergewicht, Blutdruck, Stoffwechsel und Stresslevel aus. Da chronischer Stress und Übergewicht entzündliche Prozesse fördern können, unterstützt regelmäßige Bewegung auch auf diesem Weg die Abwehr.

Ähnliches zeigt sich auch bei Kindern. Kinder, die sich regelmäßig bewegen, erkranken seltener an Atemwegsinfekten als Kinder, die weniger aktiv sind.

Das richtige Maß ist entscheidend

Moderate Bewegung wie zügiges Gehen, Radfahren, Schwimmen, Wandern oder Yoga wirkt auf das Immunsystem unterstützend.

Sehr intensive Belastungen ohne ausreichende Regeneration können die Immunabwehr hingegen vorübergehend schwächen. Nach extremen Ausdauerbelastungen – etwa einem Marathon – kann es zu einem sogenannten „Open-Window-Effekt“ kommen. 

Dabei sinkt die Aktivität bestimmter Immunzellen für einige Stunden ab. In dieser Phase kann die Infektanfälligkeit erhöht sein. Um sein Immunsystem zu stärken, gilt es also, das richtige Maß zu finden

Wie viel Bewegung ist sinnvoll?

Als Orientierung gelten:

  • mindestens 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche, verteilt auf mehrere Tage
  • zusätzlich ein- bis zweimal pro Woche Krafttraining

Auch Alltagsbewegung zählt: Treppensteigen, Radfahren zur Arbeit, Gartenarbeit oder längere Spaziergänge tragen ebenfalls zur Gesamtaktivität bei.

Entscheidend ist nicht Höchstleistung, sondern Regelmäßigkeit und Balance. Am wirksamsten ist eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining. So profitieren Herz-Kreislauf-System, Stoffwechsel und Immunsystem gleichermaßen.

Vorsicht bei Infekten

Bei Fieber oder deutlichen Erkältungssymptomen sollte auf Sport verzichtet werden. Bei leichten Beschwerden oberhalb des Halses, etwa einer laufenden Nase, kann lockere Bewegung wie Spazierengehen möglich sein. Diese Orientierungshilfe wird oft als „Neck-Check“ bezeichnet. Dennoch gilt: Im Zweifel lieber pausieren und auf das eigene Körpergefühl hören. Mehr zu Erkältungen und Sport lesen Sie hier.

Bewegung im Freien

Aktivitäten an der frischen Luft haben einen zusätzlichen Vorteil: Tageslicht unterstützt die körpereigene Vitamin-D-Bildung.

Extreme Temperaturen können jedoch zusätzlichen Stress für den Körper bedeuten. Bei großer Hitze (über 30 °C) oder starkem Frost (ab -5 °C) sollte die Intensität des Trainings angepasst und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Mann mit Laufschuhen und gesunder Frühstücksbowl
Foto: TihomirLikov/shutterstock

3. Auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung achten


Damit das Immunsystem zuverlässig arbeiten kann, braucht es bestimmte Vitamine und Spurenelemente. Dazu zählen unter anderem Vitamin D, Vitamin C, Zink, Eisen und Selen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, hochwertigen Eiweißquellen und gesunden Fetten liefert in der Regel die meisten dieser Stoffe in ausreichender Menge.


Besondere Aufmerksamkeit bekommt immer wieder Vitamin D. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Produktion von Abwehrzellen. Vitamin D kurbelt die Immunabwehr an und reduziert gleichzeitig die Infektanfälligkeit. Ein gutes Immunsystem braucht einen ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegel. In unseren Breiten sind die Vitamin-D-Spiegel im Winter häufig niedriger, weil die körpereigene Bildung durch weniger Sonnenlicht eingeschränkt ist. Ob eine Ergänzung sinnvoll ist, hängt vom individuellen Vitamin-D-Spiegel ab.

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ist der Klassiker, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht. Es unterstützt durch die Bildung von weißen Blutkörperchen die Abwehrmechanismen. Es trägt zur normalen Funktion von Immunzellen bei und schützt Zellen vor oxidativem Stress.

Zink ist ein wichtiges Spurenelement für das Immunsystem. Es spielt eine Rolle bei der Entwicklung und Aktivierung von Immunzellen und unterstützt die Kommunikation zwischen verschiedenen Abwehrmechanismen. Ein Zinkmangel kann die Immunfunktion beeinträchtigen und die Anfälligkeit für Infekte erhöhen. In Mitteleuropa ist ein ausgeprägter Mangel zwar selten, bestimmte Gruppen können jedoch ein erhöhtes Risiko haben – etwa ältere Menschen, Personen mit chronischen Darmerkrankungen oder Menschen mit sehr einseitiger Ernährung.


Eisen ist für die Bildung roter Blutkörperchen notwendig und spielt auch eine Rolle bei der Funktion bestimmter Immunzellen. Ein Eisenmangel kann zu Müdigkeit führen und die Infektanfälligkeit erhöhen. Besonders betroffen sind Frauen im gebärfähigen Alter, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Personen mit sehr einseitiger Ernährung. Ein Verdacht sollte ärztlich abgeklärt werden, bevor Eisenpräparate eingenommen werden.


Selen ist ein Spurenelement, das antioxidative Enzyme unterstützt und an der Regulation von Immunprozessen beteiligt ist. Ein schwerer Selenmangel ist in Mitteleuropa selten, kann jedoch bei bestimmten Ernährungsformen oder Resorptionsstörungen auftreten.

4. Dauerhafter Stress wirkt sich auf das Immunsystem aus

Wenn Sie über längere Zeit unter Druck stehen, schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Cortisol aus. Kurzfristig ist das sinnvoll. Hält der Stress jedoch an, kann Cortisol bestimmte Immunreaktionen dämpfen und die Anfälligkeit für Infekte erhöhen.

Viele Menschen kennen das Phänomen: Nach einer intensiven Arbeitsphase oder im Urlaub werden sie plötzlich krank. Das liegt unter anderem daran, dass der Körper in der Entspannungsphase reagiert, wenn der Stresspegel sinkt.

Chronischer Stress kann außerdem zu einer dauerhaften, unterschwelligen Entzündungsaktivität beitragen. Die Zahl der Immunzellen sinkt im Körper und die natürlichen Killerzellen sind weniger aktiv.  Das belastet den Organismus langfristig.

Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die unter chronischem Stress leiden, leichter krank werden. Auch Wunden heilen langsamer oder Impfungen wirken schlechter

Stress abbauen: 6 bewährte Strategien

Dauerhafter Stress belastet nicht nur die Psyche, sondern auch das Immunsystem. Umso wichtiger ist es, regelmäßig bewusst gegenzusteuern.

Folgende Maßnahmen haben sich bei Stress bewährt:

  • Regelmäßige Pausen einplanen: Kurze Unterbrechungen im Arbeitsalltag helfen dem Nervensystem dabei herunterzufahren. Schon wenige Minuten Abstand vom Bildschirm oder ein kurzer Spaziergang können spürbar entlasten.
  • Bewegung als Ausgleich nutzen: Moderate körperliche Aktivität baut Stresshormone ab und fördert die Ausschüttung stimmungsaufhellender Botenstoffe. Sport wirkt daher doppelt: direkt auf die Psyche und indirekt auf die Immunfunktion.
  • Bewusst entspannen: Atemübungen, Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung können helfen, das Stressniveau zu senken. Wichtig ist nicht die Methode – sondern die Regelmäßigkeit.
  • Soziale Kontakte pflegen: Gespräche, gemeinsames Lachen oder Zeit mit vertrauten Menschen wirken stabilisierend. Soziale Unterstützung ist ein wichtiger Schutzfaktor gegen chronischen Stress.
  • Prioritäten setzen: Nicht alles muss gleichzeitig erledigt werden. Klare Ziele, realistische Planung und das bewusste Streichen von Aufgaben können das Gefühl permanenter Überforderung reduzieren. Schon kleine, regelmäßige Erholungsmomente machen einen Unterschied. Ein stabiles Immunsystem braucht nicht nur Vitamine und Bewegung, sondern auch Phasen, in denen der Körper regenerieren kann.
  • Lachen kann Stress reduzieren: Einige kleinere Studien zeigen, dass positive Emotionen kurzfristig bestimmte Immunparameter verändern können, etwa die Aktivität natürlicher Killerzellen. Die Effekte sind jedoch meist vorübergehend und klinisch schwer einzuordnen. Das bedeutet: Lachen kann zur Stressregulation beitragen und damit indirekt das Immunsystem unterstützen. Und: Es schadet garantiert nicht.

5. Den Darm gesund halten

Ein großer Teil des Immunsystems sitzt im Darm. Dort kommen Immunzellen täglich mit Milliarden von Bakterien, Viren und Nahrungsbestandteilen in Kontakt. Der Körper muss ständig entscheiden: harmlos oder gefährlich?

Diese enge Verbindung zwischen Darm und Abwehr erklärt, warum das sogenannte Mikrobiom – also die Gesamtheit der Darmbakterien – für die Immunfunktion eine wichtige Rolle spielt.

Ein vielfältiges, stabiles Mikrobiom unterstützt das Immunsystem. Es hilft, Krankheitserreger in Schach zu halten und Entzündungsreaktionen zu regulieren.

Was fördert eine gesunde Darmflora?

Eine vielfältige und stabile Darmflora entsteht nicht über Nacht. Sie wird vor allem durch langfristige Lebensgewohnheiten geprägt. Folgende Faktoren unterstützen ein ausgewogenes Mikrobiom:

  • Ballaststoffreiche Ernährung: Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen liefern sogenannte Präbiotika. Diese unverdaulichen Pflanzenfasern dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrung und fördern deren Wachstum.
  • Fermentierte Lebensmittel: Naturjoghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi oder Kombucha enthalten lebende Mikroorganismen oder entstehen durch Fermentationsprozesse. Sie können zur Vielfalt der Darmflora beitragen.
  • Zucker bewusst reduzieren: Eine sehr zuckerreiche Ernährung kann das Gleichgewicht der Darmbakterien verändern. Ein moderater Zuckerkonsum hingegen unterstützt eine stabilere mikrobielle Zusammensetzung.
  • Ausreichend trinken: Genügend Flüssigkeit unterstützt die Verdauung und sorgt dafür, dass Ballaststoffe im Darm optimal wirken können.
  • Antibiotika nur, wenn nötig: Antibiotika können neben krankmachenden Bakterien auch nützliche Darmbakterien beeinflussen. Ihr Einsatz sollte daher nur erfolgen, wenn er medizinisch sinnvoll ist. Mehr zur Darmflora nach Antibiotika wieder aufbauen, lesen Sie hier.
fermentierte Lebensmittel im Glas
Foto: casanisa/shutterstock

Welche Hausmittel helfen und welche nicht?

Viele traditionelle Mittel gelten als „Immun-Booster“. Die wissenschaftliche Datenlage ist jedoch unterschiedlich und nicht für alle Hausmittel gibt es einen wissenschaftlichen Beleg.

Ingwer

Ingwer enthält sogenannte Gingerole. Diese wirken antioxidativ, können entzündungshemmende Effekte haben und einigen Studien zufolge auch das Immunsystem stimulieren.

In moderaten Mengen ist Ingwer gut verträglich. Hochkonzentrierte Shots können jedoch Magen- und Mundschleimhaut reizen. Wer blutverdünnende Medikamente einnimmt, sollte größere Mengen meiden.

Kurkuma

Kurkuma enthält den Wirkstoff Curcumin, dem entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben werden. In Labor- und Tierstudien zeigt Curcumin deutliche Effekte auf entzündliche Signalwege.

Auch klinische Studien am Menschen weisen darauf hin, dass Curcumin bei bestimmten entzündlichen Erkrankungen, etwa bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder Arthrose entzündungshemmend wirken kann. Eine systematische Übersichtsarbeit zeigt, dass Curcumin entzündliche Marker im Blut senken kann. Allerdings wurden dabei meist standardisierte, hochdosierte Präparate eingesetzt und nicht die üblichen Mengen, die man beim Kochen verwendet.

In normalen Haushaltsmengen ist Kurkuma gut verträglich und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Sehr gerne wird Kurkuma in Form einer “Golden Milk” getrunken. Dabei wird Milch mit Kurkuma und häufig auch Zimt oder Muskatnuss verrührt.

Knoblauch

Knoblauch enthält schwefelhaltige Verbindungen, insbesondere Allicin, das entsteht, wenn frischer Knoblauch geschnitten oder zerdrückt wird. Diese Substanzen besitzen in Laborstudien antimikrobielle Eigenschaften und können das Wachstum bestimmter Bakterien, Viren und Pilze hemmen. Darüber hinaus werden Knoblauch antioxidative und leicht entzündungshemmende Effekte zugeschrieben. 

Knoblauch kann sinnvoll in eine ausgewogene Ernährung integriert werden – etwa roh, fein gehackt oder leicht angedünstet. Durch Erhitzen gehen Teile der wirksamen Schwefelverbindungen verloren. Wer empfindlich auf rohen Knoblauch reagiert, kann ihn kurz ziehen lassen und anschließend in moderaten Mengen verwenden.

Oxymel (Honig + Essig)

Oxymel ist ein traditionelles Hausmittel aus Honig und Essig. Wissenschaftliche Studien, die eine immunstärkende Wirkung belegen, fehlen. Allerdings besteht Honig zu rund 80 Prozent aus Zucker. Mehrere Esslöffel täglich liefern daher viel Zucker. Oxymel ist kein medizinisch anerkanntes Therapeutikum, kann aber in Maßen als Genuss- oder Hausmittel verwendet werden.

Wie merke ich, dass mein Immunsystem geschwächt ist?

Wer häufig müde ist oder immer wieder erkältet, stellt sich schnell die Frage: Ist mein Immunsystem zu schwach? Eine echte Immunschwäche im medizinischen Sinn ist bei gesunden Erwachsenen selten. In den meisten Fällen hängen wiederkehrende Infekte oder Erschöpfung eher mit Lebensstilfaktoren wie Schlafmangel, Stress oder einseitiger Ernährung zusammen.

Mögliche Hinweise auf eine beeinträchtigte Immunfunktion können sein:

  • ungewöhnlich häufige Infekte 
  • Infektionen, die ungewöhnlich lange anhalten
  • langsame Wundheilung
  • ausgeprägte oder anhaltende Erschöpfung
  • Appetitlosigkeit
  • anhaltende Antriebslosigkeit

Wichtig ist die richtige Einordnung: Zwei bis vier Erkältungen pro Jahr gelten bei Erwachsenen als normal. Bei Kindern sind deutlich mehr Infekte üblich, da sich ihr Immunsystem noch entwickelt und „lernt“.

5 Tipps, wie Sie das Immunsystem Ihres Kindes unterstützen können

Kinder haben häufiger Infekte als Erwachsene, das ist normal. Erkältungen und Infekte lassen sich nicht vermeiden, da ihr Immunsystem noch in einer Lernphase ist. Jeder Kontakt mit einem Virus trainiert die Abwehr. Trotzdem können Sie einiges tun, um Ihr Kind bestmöglich zu unterstützen. 

1. Kinder brauchen ausreichend Schlaf 

Im Schlaf regenerieren sich der Körper und auch das Immunsystem. Gerade Kinder benötigen deutlich mehr Schlaf als Erwachsene. Während der Nacht verarbeitet das Gehirn neue Eindrücke, Stoffwechselprozesse laufen auf Hochtouren und das Immunsystem ist besonders aktiv. 

Studien zeigen, dass Schlaf die Bildung von Antikörpern unterstützt und die Funktion weißer Blutkörperchen verbessert, die für die Abwehr von Krankheitserregern wichtig sind. Schlaf ist daher nicht nur wichtig für Konzentration und Lernfähigkeit, sondern auch für eine stabile Immunfunktion.

Je nach Alter brauchen Kinder unterschiedlich viel Schlaf:

Der individuelle Schlafbedarf ist unterschiedlich. Dennoch geben altersabhängige Richtwerte eine gute Orientierung.

  • Babys: 16-18 Stunden
  • Kleinkinder: 11–14 Stunden
  • Kindergartenkinder: 10–13 Stunden
  • Schulkinder: 9–12 Stunden
  • Jugendliche ab 13 Jahren: 8-10 Stunden

Neben der Schlafdauer spielt auch die Schlafqualität eine Rolle. Regelmäßige Schlafzeiten, eine ruhige Abendroutine und möglichst wenig Bildschirmzeit vor dem Zubettgehen helfen dem Körper, sich ausreichend zu regenerieren.

2. Viel Bewegung – am besten im Freien

Bewegung ist für Kinder ein wichtiger Bestandteil ihrer Entwicklung. Sie unterstützt nicht nur Wachstum und Koordination, sondern wirkt sich auch positiv auf die Abwehrkräfte aus.

Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Durchblutung und unterstützt die Arbeit der Immunzellen. Gleichzeitig hilft Bewegung dabei, Stress abzubauen. Auch Kinder stehen häufig unter schulischer oder sozialer Belastung.

Wichtig ist dabei nicht Höchstleistung, sondern Regelmäßigkeit. Freies Spielen, Toben, Radfahren oder Ballspielen reichen völlig aus. Es geht nicht darum, Kinder auszupowern, sondern sie altersgerecht zu fordern.

Besonders wertvoll ist Bewegung an der frischen Luft. Tageslicht unterstützt den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus und trägt zur Vitamin-D-Bildung bei. Gerade in den Wintermonaten ist das ein zusätzlicher Vorteil.

3. Ausgewogene Ernährung statt Spezialpräparate

Für ein gut funktionierendes Immunsystem braucht Ihr Kind vor allem eine vielfältige, ausgewogene Ernährung und in der Regel keine speziellen „Immun-Produkte“. 

Wichtig ist es darauf zu achten, dass Ihr Kind Folgendes regelmäßig zu sich nimmt:

  • reichlich Gemüse und Obst
  • Vollkornprodukte als Ballaststoffquelle
  • Milchprodukte oder geeignete Alternativen
  • hochwertige Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte, Eier, Fisch oder mageres Fleisch
  • gesunde Fette, etwa aus Nüssen oder pflanzlichen Ölen

So bekommt Ihr Kind alle notwendigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die für die Immunfunktion wichtig sind.

Ebenso entscheidend ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wasser oder ungesüßte Tees unterstützen Stoffwechselprozesse und helfen, Schleimhäute feucht zu halten. Das bildet eine wichtige Barriere gegen Krankheitserreger.

Nahrungsergänzungsmittel sind bei gesunden Kindern ohne nachgewiesenen Mangel meist nicht erforderlich. Eine mögliche Ausnahme kann Vitamin D sein, insbesondere in den sonnenarmen Monaten. Ob und in welcher Dosierung eine Ergänzung sinnvoll ist, sollte individuell mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt besprochen werden.

4. Stress auch bei Kindern nicht unterschätzen

Stress betrifft nicht nur Erwachsene. Auch Kinder erleben Belastungen – etwa durch schulische Anforderungen, soziale Konflikte oder einen stark durchgetakteten Alltag.

Hält die Anspannung über längere Zeit an, kann sich das auf den gesamten Körper auswirken – auch auf das Immunsystem. Der Körper schüttet bei Stress vermehrt Stresshormone wie Cortisol aus. Kurzfristig ist das hilfreich, dauerhaft kann es jedoch bestimmte Abwehrreaktionen schwächen.

Deshalb sind bewusste Erholungsphasen im Alltag für Kinder wichtig.

Hilfreich sind dabei:

  • ausreichend freie Spielzeit ohne Leistungsdruck
  • regelmäßige Bewegung
  • altersgerechte Entspannungsübungen wie Atemspiele oder kurze Fantasiereisen

Kinder orientieren sich stark an ihrem Umfeld. Ein gelassener Umgang mit Belastungen und realistische Erwartungen können daher viel dazu beitragen, Stress zu reduzieren.

5. Impfungen wahrnehmen

Impfungen gehören zu den wirksamsten Maßnahmen, um das Immunsystem gezielt zu unterstützen. Sie helfen dem Körper, Krankheitserreger kennenzulernen, ohne die Erkrankung selbst durchmachen zu müssen. Dadurch entsteht ein Immungedächtnis, das im Ernstfall schneller reagieren kann.

Wichtig zu wissen: Viele Infekte im Kindesalter bedeuten nicht automatisch, dass das Immunsystem „schwach“ ist. Im Gegenteil: Es lernt dazu. Wenn Ihr Kind ungewöhnlich schwere oder sehr häufige Infektionen hat, sollte dies ärztlich abgeklärt werden.

Gesunde Ernährung für Kinder: Mädchen mit viel Obst und Gemüse
Foto: Oksana Kuzmina/shutterstock

Rezepte für ein starkes Immunsystem

Oxymel selbst herstellen – ein traditionelles Sauerhonig-Rezept

Oxymel ist eine Mischung aus Honig und Essig, die bereits in der Antike verwendet wurde. Es wird heute häufig als Hausmittel bei Erkältungsbeschwerden oder zur allgemeinen Stärkung beworben.

Grundrezept für Oxymel

Zutaten:

  • 300 ml naturbelassener Honig
  • 100 ml Apfelessig (möglichst naturtrüb)

Optional:

  • frischer Ingwer (in Scheiben)
  • Prise Kurkumapulver
  • frische Kräuter wie Thymian, Lavendel, Rosmarin, Minze..)
  • Zitronenschale (unbehandelt)

Zubereitung:

  1. Honig und Apfelessig in einem sauberen Schraubglas gut verrühren.
  2. Nach Belieben Gewürze oder Kräuter hinzufügen.
  3. Darauf achten, dass alle festen Zutaten vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sind.
  4. Das Glas luftdicht verschließen.
  5. Zwei bis vier Wochen an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen.
  6. Das Glas alle zwei Tage leicht schütteln.
  7. Anschließend die festen Bestandteile abseihen.

Fertig ist der Sauerhonig. Aufgrund des hohen Zuckergehalts sollte Oxymel nicht in großen Mengen konsumiert werden. Für Kinder unter einem Jahr ist Honig grundsätzlich wegen Säuglingsbotulismus nicht geeignet.

Oxymel ersetzt keine medizinische Behandlung und ist kein anerkannter „Immun-Booster“, kann jedoch als traditionelles Hausmittel gut schmecken und wohltuend sein.

Ananas-Sauerkraut mit Ingwer und Kurkuma

Ein fruchtig-würziges Ferment mit natürlicher Milchsäuregärung. Die Kombination aus Weißkraut, Ananas, Ingwer und Kurkuma sorgt für eine milde Süße und leichte Schärfe.

Zutaten:

  • 1 kg Weißkraut, fein gehobelt
  • 500 g frische Ananas, klein gewürfelt
  • 1–1½ EL frischer Ingwer, fein gerieben
  • ½ EL Kurkumapulver oder ca. 1 TL frisch geriebener Kurkuma
  • 30 g Salz (ca. 2 % der Gesamtmenge)

Die Fermentationsdauer liegt bei 3-6 Wochen, je nach Geschmack.

Zubereitung:

  1. Die äußeren, unbeschädigten Krautblätter entfernen und beiseitelegen.
  2. Das Kraut fein hobeln und mit dem Salz gründlich vermengen.
  3. Mit sauberen Händen mehrere Minuten kräftig kneten, bis ausreichend Flüssigkeit (Lake) austritt. Das Kraut sollte deutlich feucht und weich sein.
  4. 1–2 Stunden ziehen lassen, damit sich noch mehr Lake bildet.
  5. Ananas, Ingwer und Kurkuma unter das Kraut mischen.
  6. Die Mischung dicht in ein sauberes Glas oder Gärgefäß drücken, sodass möglichst wenig Luft eingeschlossen wird.
  7. Mit den beiseite gelegten Krautblättern abdecken und mit einem Fermentationsgewicht beschweren.
  8. Das Gemüse muss vollständig von Lake bedeckt sein.

Ein Teller unter dem Gefäß schützt vor überlaufender Flüssigkeit während der Gärung.

Fermentationszeit: 3–6 Wochen bei Zimmertemperatur (ca. 18–22 °C).

Je länger das Kraut fermentiert, desto saurer und intensiver wird der Geschmack. Eine kürzere Fermentation ergibt ein milderes, leicht fruchtiges Aroma. Während der Gärung regelmäßig kontrollieren, ob das Kraut vollständig unter der Lake bleibt.

Aufbewahrung: Nach gewünschter Reife kühl lagern (z. B. im Kühlschrank oder Keller). Dort verlangsamt sich die Fermentation deutlich.

Fermentiertes Sauerkraut im Glas
Foto: Olga Ilina/shutterstock

FAQ

Antibiotika bekämpfen Bakterien, sie unterscheiden jedoch nicht zwischen krankmachenden und nützlichen Keimen. Dadurch kann sich die Zusammensetzung der Darmflora vorübergehend verändern. Bei den meisten Menschen erholt sich das Mikrobiom innerhalb weniger Wochen von selbst.Die Darmflora kann beispielsweise unterstützt werden durch:

  • eine ballaststoffreiche Ernährung
  • fermentierte Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Probiotika können in bestimmten Situationen sinnvoll sein, etwa zur Vorbeugung von antibiotikaassoziiertem Durchfall. Eine pauschale Einnahme ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Nach einer überstandenen Infektion bildet das adaptive Immunsystem Gedächtniszellen. Diese sorgen dafür, dass der Körper beim nächsten Kontakt mit demselben Erreger schneller reagieren kann.

In diesem Sinne „lernt“ das Immunsystem dazu. Das bedeutet jedoch nicht, dass man insgesamt seltener krank wird, insbesondere bei neuen Viren oder Bakterien besteht weiterhin ein Infektionsrisiko.

Intervallfasten und längere Fastenkuren werden häufig mit einer „Reinigung“ oder „Stärkung“ des Immunsystems beworben. Tierstudien zeigen, dass zeitweiser Nahrungsverzicht bestimmte Reparaturmechanismen in Zellen aktivieren kann. Für gesunde Erwachsene gibt es jedoch keine eindeutigen Belege, dass Fasten die Infektanfälligkeit messbar reduziert.
Moderates Intervallfasten ist für viele gesunde Menschen unproblematisch. Längere Fastenkuren sollten jedoch ärztlich begleitet werden.

Regelmäßige Saunabesuche können die Abwehr indirekt unterstützen. Der Wechsel zwischen Hitze und anschließender Abkühlung trainiert die Gefäßregulation und fördert die Durchblutung.

Einige Studien zeigen, dass Menschen, die regelmäßig saunieren, seltener an Atemwegsinfekten erkranken. Der Effekt ist jedoch moderat und kein Ersatz für grundlegende Maßnahmen wie Schlaf, Bewegung und gesunde Ernährung.
Saunieren ist kein „Immun-Booster“, kann aber Teil eines gesunden Lebensstils sein.

Während der Schwangerschaft verändert sich das Immunsystem, um Mutter und Kind gleichzeitig zu schützen. Eine gezielte „Stärkung“ ist nicht notwendig, wichtiger ist eine stabile, ausgewogene Lebensweise.
Empfehlenswert sind:

  • ausreichend Schlaf und Entspannung
  • Regelmäßige moderate Bewegung wie Spazierengehen, Yoga oder Schwimmen
  • ausgewogene Ernährung mit ausreichender Nährstoffzufuhr
  • ärztlich empfohlene Nahrungsergänzung (z. B. Folsäure, Jod, gegebenenfalls Vitamin D)
  • Autor

    Redaktion DocFinder.at

    Unser Team aus erfahrenen Redakteuren und medizinischen Experten hat es sich zur Aufgabe gemacht, hochwertige Informationen zu Gesundheitsthemen zu erstellen. Unsere Artikel basieren auf dem neuesten Stand der medizinischen Forschung. Unser Qualitätsanspruch besteht darin, aktuelle medizinische Inhalte in erstklassiger Qualität auf verständliche Weise zu vermitteln.

 

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8423507/, Zugriff: Februar 2026

https://www.oekotest.de/essen-trinken/Oxymel-Kann-Sauerhonig-wirklich-das-Immunsystem-staerken_15885_1.html, Zugriff: Februar 2026

https://www.ordensklinikum.at/de/aktuelles/immunbooster-ingwer-shots-co-die-gesunden-trends-und-ihre-nebenwirkungen-2217/, Zugriff: Februar 2026

https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/immunsystem/Das-Immunsystem-und-seine-Aufgaben.html, Zugriff: Februar 2026

https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/153, Zugriff: Februar 2026

https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/immunologie-guter-schlaf-weckt-das-immunsystem-4cb11abc.html, Zugriff: Februar 2026

https://www.journalmed.de/news/medizin/schlafmangel-risiko-infektionskrankheiten, Zugriff: Februar 2026

https://www.trinicum.com/de/mit_bewegung_zu_einem_staerkeren_immunsystem,23148,49834.html, Zugriff: Februar 2026

https://www.bag.admin.ch/dam/de/sd-web/eANvNZlh3DfN/faktenblatt-bewegung-immunsystem.pdf, Zugriff: Februar 2026

 

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/aktive-kinder-wohl-unempfindlicher-gegen-infekte-138173/, Zugriff: Februar 2026

 

https://www.bfr.bund.de/cm/343/vitamin-d-das-immunsystem-und-covid-19.pdf, Zugriff: Februar 2026

 

https://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2F0022-3514.64.1.131, Zugriff: Februar 2026

 

https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/ratgeber-archiv/artikel/chronischer-stress-schwaecht-das-immunsystem/, Zugriff: Februar 2026

 

https://www.gesundheit.gv.at/leben/eltern/immunsystem-bei-kindern/psychische-gesundheit.html, Zugriff: Februar 2026

 

https://pii.meduniwien.ac.at/unsere-abteilungen/institut-fuer-pathophysiologie-und-allergieforschung/unsere-forschungsprojekte/nahrungsmittelallergie/unser-darm/, Zugriff: Februar 2026

https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/das_mikrobiom_reguliert_die_fitness_des_immunsystems, Zugriff: Februar 2026

 

https://www.internisten-im-netz.de/aktuelle-meldungen/aktuell/ingwer-kann-das-immunsystem-stimulieren.html, Zugriff: Februar 2026

 

https://dzhk.de/newsroom/aktuelles/news/artikel/fasten-wirkt-als-diaet-katalysator, Zugriff: Februar 2026

 

https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/mfa-zfa/tipps-und-service/fruehjahrsputz-fuer-koerper-und-geist/, Zugriff: Februar 2026

 

https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000141713944/kann-die-sauna-das-immunsystem-unterstuetzen, Zugriff: Februar 2026

 

Zum Artikel: Bronchitis: Diese Hausmittel helfen Kindern und Erwachsenen

Bronchitis: Diese Hausmittel helfen Kindern und Erwachsenen

Husten, ein kratziges Gefühl in der Brust und das Gefühl, „es sitzt etwas fest“: Eine akute Bronchitis beginnt oft im Rahmen einer Erkältung. In vielen Fällen lässt sich der Verlauf mit einfachen Maßnahmen gut unterstützen.

Zum Artikel: Frau mit Schnupfen während dem Radfahren

Sport bei Erkältung: Wann es okay ist und wann Sie pausieren sollten

Sie sind erkältet und fragen sich, ob Training hilft oder schadet. Pauschal lässt sich das nicht beantworten, denn nicht jede Erkältung verläuft gleich: Ein leichter Schnupfen ist etwas anderes als ein Infekt mit starkem Krankheitsgefühl.

Zum Artikel: Frau hält Tee mit Zitrone

Halsschmerzen: Diese Hausmittel beruhigen den Hals

Es fängt oft harmlos an: ein Kratzen im Hals, das beim Schlucken plötzlich deutlich unangenehmer wird. Meist steckt ein harmloser Virusinfekt dahinter und die Symptome lassen sich mit einfachen Maßnahmen gut lindern.

Zum Artikel: Kollagenpulver und ein Glas Wasser

Kollagen: Wirkung, Einnahme und Risiken –was bringt es wirklich für Haut und Gel

Kollagen steht für straffe Haut, kräftiges Haar, starke Nägel und schmerzfreie Gelenke – zumindest laut den Werbeversprechen vieler Kollagenpräparate. Doch was kann das Strukturprotein tatsächlich leisten und was ist Marketing?