Allgemeines zu HPV
Was ist HPV?
HPV (Humane Papillomviren) bezeichnet eine große Gruppe von über 200 verschiedenen Virustypen. Ein Teil davon wird sexuell übertragen und befällt Haut sowie Schleimhäute im Genital-, Anal- oder Mundbereich. Man unterscheidet zwischen sogenannten Niedrigrisiko- und Hochrisiko-Typen.
Niedrigrisiko-Typen können Genitalwarzen verursachen, während Hochrisiko-Typen Zellveränderungen auslösen können, aus denen sich über Jahre hinweg Krebs entwickeln kann – etwa im Gebärmutterhals, im Analbereich, am Penis oder im Mund- und Rachenraum.
HPV ist sehr weit verbreitet: Die meisten sexuell aktiven Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mindestens einmal damit, oft, ohne es zu bemerken.
Wie häufig ist eine HPV-Infektion?
HPV ist weit verbreitet und eine der am weitesten verbreiteten sexuell übertragbaren Infektionen weltweit. Schätzungen zufolge infizieren sich bis zu 80–90 % aller sexuell aktiven Menschen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal mit dem Virus.
Welche Symptome treten bei einer HPV-Infektion auf?
Eine HPV-Infektion verläuft in den meisten Fällen ohne Beschwerden. Das bedeutet: Viele Betroffene merken nicht, dass sie sich infiziert haben. In den meisten Fällen verschwindet das Virus von selbst wieder.
Wenn Symptome auftreten, zeigen sie sich meist an Haut oder Schleimhäuten im Intimbereich. Typisch sind Genitalwarzen (Feigwarzen), die als kleine, hautfarbene oder rötliche Wucherungen sichtbar werden können.
In seltenen Fällen kann eine länger bestehende Infektion Zellveränderungen verursachen, die zunächst unbemerkt bleiben. Erste Hinweise können ungewöhnliche Hautveränderungen, nicht heilende Stellen, Blutungen oder Schmerzen sein.
Warum verläuft HPV oft ohne Symptome?
Eine HPV-Infektion verläuft in den meisten Fällen ohne Beschwerden oder Symptome. Das Immunsystem erkennt und bekämpft das Virus häufig, sodass die Infektion meist innerhalb von ein bis zwei Jahren von selbst ausheilt.
Wie lange ist HPV ansteckend?
HPV ist grundsätzlich so lange übertragbar, wie das Virus im Körper vorhanden ist. Da Infektionen oft unbemerkt verlaufen, lässt sich nicht genau sagen, wann jemand nicht mehr ansteckend ist. Auch nach Abklingen sichtbarer Symptome kann eine Übertragung theoretisch noch möglich sein.

Welche HPV-Typen gibt es?
Von HPV sind über 200 verschiedene Virustypen bekannt. Etwa 40 davon werden sexuell übertragen und befallen Haut oder Schleimhäute im Genital-, Anal- oder Mundbereich.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Gruppen:
- Niedrigrisiko-Typen verursachen meist harmlose Hautveränderungen wie Genitalwarzen. Zu den häufigsten zählen HPV 6 und 11.
- Hochrisiko-Typen können Zellveränderungen auslösen, die sich über Jahre hinweg zu Krebs entwickeln können. Besonders relevant sind HPV 16 und 18.
Wichtig zu wissen: Nicht jeder HPV-Typ ist gefährlich. Die meisten Infektionen verlaufen harmlos und heilen von selbst aus.
Was bedeutet HPV-positiv?
Ein HPV-positives Ergebnis bedeutet, dass humane Papillomviren im Körper nachgewiesen wurden. Das ist zunächst kein Grund zur Sorge, denn die meisten Infektionen verlaufen harmlos.
In vielen Fällen verläuft die Infektion unbemerkt und wird vom Immunsystem innerhalb von ein bis zwei Jahren von selbst beseitigt. Erst wenn das Virus länger im Körper bleibt, kann es zu Zellveränderungen kommen.
Wichtig: Ein positives Testergebnis ist zunächst ein Hinweis auf eine Infektion und bedeutet nicht automatisch, dass Krebs vorliegt. Bleibt eine Infektion länger bestehen, können weitere Untersuchungen notwendig sein, um mögliche Zellveränderungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Die wichtigste Schutzmaßnahme ist die HPV-Impfung, ergänzt durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Welche Risikofaktoren gibt es für HPV?
Das Risiko, sich mit HPV zu infizieren oder dass die Infektion länger bestehen bleibt, wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst.
Zu den wichtigsten zählen:
- häufig wechselnde Sexualpartner:innen
- erste sexuelle Kontakte vor dem 16. Lebensjahr
- ein geschwächtes Immunsystem (z. B. durch Erkrankungen oder Medikamente)
- Rauchen, da es die Immunabwehr und Zellgesundheit beeinträchtigen kann
- inkonsequente Verwendung von Kondomen
Selbst ohne Risikofaktoren kann man sich mit HPV infizieren, da das Virus sehr weit verbreitet ist.
Wie behandelt man HPV?
Eine direkte Behandlung der HPV-Infektion selbst gibt es nicht. In den meisten Fällen bekämpft das Immunsystem das Virus innerhalb von ein bis zwei Jahren von selbst. Behandelt werden daher vor allem die Beschwerden oder Folgeerkrankungen, die durch HPV entstehen können.
Dazu zählen zum Beispiel Genitalwarzen, die lokal entfernt werden, mithilfe einer Laserbehandlung, Vereisung oder einer Operation. Zum Teil können sie auch mit Salben behandelt werden. Entscheidend ist, Veränderungen frühzeitig abklären zu lassen.
Was bedeutet HPV in einer Partnerschaft?
Eine HPV-Infektion ist in einer Partnerschaft nichts Ungewöhnliches. Da das Virus sehr weit verbreitet ist und oft über lange Zeit unbemerkt im Körper bleiben kann, lässt sich meist nicht nachvollziehen, wann oder durch wen die Ansteckung erfolgt ist.
Das bedeutet: Ein positiver Befund ist kein Hinweis auf Untreue. Viele Paare tragen das Virus bereits in sich, ohne es zu wissen. In den meisten Fällen bekämpft das Immunsystem die Infektion von selbst, ohne dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt.
Wichtig sind ein offener Umgang mit dem Thema, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und – wenn möglich – die HPV-Impfung als Schutzmaßnahme.
HPV Ansteckung
Wie wird HPV übertragen?
HPV wird vor allem durch direkten Haut- und Schleimhautkontakt übertragen – meist beim Sex. Dazu zählen vaginaler, analer und oraler Geschlechtsverkehr. Auch eine Ansteckung im Mund- und Rachenraum ist durch Oralsex möglich.
Kondome können das Risiko einer Ansteckung deutlich reduzieren, bieten jedoch keinen vollständigen Schutz, da sie nicht alle betroffenen Hautbereiche abdecken.
Kann man HPV ohne Geschlechtsverkehr bekommen?
Ja. HPV wird durch direkten Hautkontakt übertragen. Da das Virus nicht nur über Körperflüssigkeiten, sondern über direkten Kontakt von Haut zu Haut übertragen wird, kann eine Infektion auch ohne Penetration erfolgen. Bereits enger Kontakt im Intimbereich, etwa beim Petting oder intensivem Küssen, kann ausreichen.

Wie hoch ist das Risiko bei Oralverkehr?
HPV kann auch beim Oralsex übertragen werden. Dabei ist eine Infektion im Mund- und Rachenraum möglich, die in seltenen Fällen mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Krebsarten in diesem Bereich verbunden ist. Wichtig ist jedoch die Einordnung: Krebs im Mund- und Rachenraum ist insgesamt selten. Nur etwa 3 % aller Krebserkrankungen entstehen dort, und nur ein Teil davon wird durch HPV verursacht.
Kann man sich bei einem festen Partner anstecken?
Ja, das ist möglich. HPV kann über lange Zeit unbemerkt im Körper bleiben, ohne Beschwerden zu verursachen. Deshalb lässt sich oft nicht genau nachvollziehen, wann oder durch wen die Infektion entstanden ist.
Das bedeutet: Auch in einer festen Partnerschaft kann HPV auftreten, selbst wenn beide Partner schon lange zusammen sind. Ein positiver Befund ist kein Hinweis auf Untreue.
Warum schützen Kondome nicht vollständig vor HPV?
HPV wird vor allem durch direkten Hautkontakt übertragen und nicht nur über Körperflüssigkeiten. Deshalb können sich auch Hautbereiche infizieren, die durch ein Kondom nicht geschützt sind. Kondome können das Risiko einer Ansteckung deutlich reduzieren, bieten jedoch keinen vollständigen Schutz.
Diagnose und Test
Was ist ein HPV-Test?
Ein HPV-Test weist bestimmte Typen der humanen Papillomviren direkt nach. Dazu wird – ähnlich wie beim Pap-Abstrich – eine Zellprobe vom Gebärmutterhals entnommen und im Labor untersucht.
Der Test zeigt, ob eine Infektion mit Hochrisiko-Typen vorliegt, die langfristig Zellveränderungen verursachen können. Das Ziel des Tests ist herauszufinden, ob eine Frau mit HPV infiziert ist und daher ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs hat.
Welche Arten von HPV-Tests gibt es?
Es gibt zwei Arten von HPV-Tests, die beide darauf abzielen, eine HPV-Infektion nachzuweisen. Der sogenannte Hybridisierungstest ermittelt, ob der nachgewiesene Erreger ein High-Risk- oder Low-Risk-HP-Virentyp ist. (Low-Risk-HP-Viren können Genitalwarzen verursachen, während High-Risk-HP-Viren zur Entwicklung verschiedener Krebsarten führen können.) Der Polymerase-Kettenreaktion (PCR)-Test ermöglicht es, den genauen Virustyp bzw. die Virustypen nachzuweisen.
Was ist der Unterschied zwischen Pap-Abstrich und HPV-Test?
Der Pap-Abstrich und der HPV-Test verfolgen unterschiedliche Ziele:
- Pap-Abstrich: untersucht, ob bereits Zellveränderungen vorliegen
- HPV-Test: zeigt, ob eine Infektion mit bestimmten HPV-Typen besteht
Beide Tests ergänzen sich: Der HPV-Test erkennt das Risiko früh, der Pap-Test zeigt mögliche Veränderungen.

Wann sollte ein HPV-Test durchgeführt werden?
Die Österreichische Krebshilfe empfiehlt Frauen ab dem 30. Lebensjahr, mindestens alle drei Jahre einen HPV-Test durchzuführen, unabhängig davon, ob sie gegen HPV geimpft sind oder nicht. Expert:innen weisen weiters darauf hin, dass Doppeltestungen vermieden werden sollten, das bedeutet, dass Pap-Test und HPV-Test abwechselnd durchgeführt werden sollten.
Wie läuft ein HPV-Test ab?
Der Ablauf ist einfach und dauert nur wenige Minuten:
- Entnahme einer Zellprobe mit Hilfe eines kleinen Bürstchens vom Gebärmutterhals
- Untersuchung und Analyse im Labor
- Mitteilung des Ergebnisses durch die Ärztin oder den Arzt
Die Untersuchung ist in der Regel gut verträglich.
Ist ein HPV-Test schmerzhaft?
Der HPV-Test ist in der Regel nicht schmerzhaft. Die Entnahme der Zellen kann als leicht unangenehm empfunden werden, ähnlich wie beim Pap-Abstrich.
Wie zuverlässig ist ein HPV-Test?
Der HPV-Test gilt als sehr zuverlässig, um Hochrisiko-Typen nachzuweisen.
Ein negativer Test spricht dafür, dass aktuell kein erhöhtes Risiko für Zellveränderungen besteht.
Kann man sich auch ohne Symptome testen lassen?
Ja. Ein HPV-Test ist auch ohne Beschwerden möglich. Da HPV-Infektionen oft unbemerkt verlaufen, kann der Test frühzeitig Hinweise geben.
Was kostet ein HPV-Test?
Die Kosten für einen HPV-Test werden in der Regel nur dann von den Krankenkassen übernommen, wenn ein Pap-Test auffällig war. Als Vorsorgeuntersuchung gilt der Test als sogenannte Wunschleistung und kostet privat etwa 50 Euro.
HPV bei Jungen und Männern
Wie häufig ist HPV bei Männern?
Studien zeigen, dass etwa jeder dritte Mann über 15 Jahren aktuell mit mindestens einem HPV-Typ infiziert ist. Männer sind von HPV genauso häufig betroffen wie Frauen. In den meisten Fällen verläuft die Infektion harmlos und heilt von selbst aus. Nur bei einem kleinen Teil der Betroffenen kommt es zu gesundheitlichen Problemen, abhängig vom jeweiligen HPV-Typ. Mehr zu HPV bei Jungen und Männern lesen Sie hier.
Welcher Arzt oder welche Ärztin ist bei HPV der richtige Ansprechpartner?
An welchen Arzt oder an welche Ärztin man sich wenden sollte, hängt davon ab, wo die Beschwerden auftreten. Erste Anlaufstelle kann eine praktische Ärztin oder ein praktischer Arzt sein, die oder der bei Bedarf an eine Fachärztin oder einen Facharzt überweist.
Bei Veränderungen im Genitalbereich sind in der Regel Fachärzt:innen für Urologie zuständig. Treten Beschwerden im Analbereich auf, kann auch eine Fachärztin oder ein Facharzt für Proktologie oder Dermatologie sinnvoll sein.
Wie wird HPV bei Männern behandelt?
Eine direkte Behandlung der HPV-Infektion gibt es nicht. In vielen Fällen bekämpft das Immunsystem das Virus innerhalb von Monaten bis wenigen Jahren von selbst. Behandelt werden daher vor allem Beschwerden oder Folgeerkrankungen, etwa Genitalwarzen, die lokal entfernt oder medikamentös behandelt werden können. Bei auffälligen Zellveränderungen richtet sich die Therapie nach dem Befund.
Gibt es einen HPV-Test für Männer?
Einen standardisierten HPV-Test für Männer gibt es derzeit nicht. Während Frauen im Rahmen der Vorsorge gezielt untersucht werden können, wird bei Männern keine routinemäßige Testung empfohlen. Stattdessen steht die ärztliche Abklärung im Vordergrund – insbesondere bei auffälligen Hautveränderungen oder Beschwerden.

Warum sollten sich Jungen und Männer gegen HPV impfen lassen?
Die HPV-Impfung schützt vor den wichtigsten HPV-Typen, die Genitalwarzen und den Großteil der HPV-bedingten Krebsarten verursachen können. Auch Jungen und Männer profitieren direkt von der Impfung, da sie das Erkrankungsrisiko senkt. Gleichzeitig wird die Weiterverbreitung des Virus reduziert.
Wie merkt man HPV beim Mann?
In den meisten Fällen verläuft eine HPV-Infektion bei Männern unbemerkt und ohne Symptome.
Wenn Beschwerden auftreten, zeigen sie sich meist als
- Genitalwarzen
- Hautveränderungen im Intimbereich
- selten Beschwerden im Mund- oder Rachenraum
Viele Betroffene tragen das Virus in sich, ohne es zu wissen.
HPV-Impfung
Wer sollte gegen HPV geimpft werden?
Die HPV-Impfung wird für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 12 Jahren empfohlen. Der ideale Zeitpunkt ist vor dem ersten sexuellen Kontakt, da der Schutz dann am wirksamsten ist.
Aber auch später lohnt sich die Impfung. Selbst wenn Sie bereits sexuell aktiv sind, können Sie noch von einem Schutz gegen HPV-Typen profitieren, mit denen Sie bisher nicht in Kontakt gekommen sind.
Warum ist die HPV-Impfung wichtig?
HPV ist weit verbreitet. Die meisten Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mindestens einmal – oft, ohne es zu merken. Die Impfung kann das Risiko für mehrere Krebsarten deutlich senken.
Die HPV-Impfung schützt vor bestimmten Typen des Humanen Papillomavirus (HPV), die Krebs auslösen können. Dazu zählen vor allem:
- Gebärmutterhalskrebs
- Krebs im Mund- und Rachenraum
- Anal- und Peniskrebs

Können auch Personen, die schon Sex hatten, von der Impfung profitieren?
Ja. Auch wenn Sie bereits sexuell aktiv sind, kann die HPV-Impfung sinnvoll sein. Wichtig zu wissen: Die Impfung wirkt nicht gegen bestehende Infektionen, schützt aber vor HPV-Typen, mit denen Sie noch nicht infiziert sind. Deshalb kann die Impfung auch nach Beginn der sexuellen Aktivität noch sinnvoll sein
Kann die HPV-Impfung mit anderen Impfungen gegeben werden?
Ja, die HPV-Impfung kann problemlos mit anderen Impfungen verabreicht werden. Das ist zum Beispiel bei Routine-Impfungen im Jugendalter üblich. Es entstehen dadurch keine Nachteile für die Wirksamkeit oder Sicherheit.
Hat die HPV-Impfung Nebenwirkungen?
Die HPV-Impfung gilt als sehr gut verträglich.
Mögliche Nebenwirkungen sind meist mild und vorübergehend. Dazu zählen:
- Schmerzen oder Rötung an der Einstichstelle
- leichte Müdigkeit
- gelegentlich Fieber
Diese Beschwerden klingen in der Regel nach kurzer Zeit wieder ab. Schwere Nebenwirkungen, wie allergische Reaktionen, sind sehr selten.
Muss man die HPV-Impfung auffrischen?
Nach der vollständigen Impfserie von zwei bis drei Impfungen ist nach derzeitigem Wissensstand keine Auffrischungsimpfung notwendig.
Was kostet die HPV-Impfung in Österreich?
In vielen Ländern (auch in Österreich) wird die HPV-Impfung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (9-21) kostenlos im Rahmen des öffentlichen Impfprogramms angeboten. Für Erwachsene ab dem 21. Geburtstag ist die Impfung in Österreich kostenpflichtig. Die Kosten variieren je nach Anbieter.
Wo kann man sich gegen HPV impfen lassen?
Sie können die HPV-Impfung an verschiedenen Stellen erhalten:
- bei Hausärzt:innen
- bei Kinderärzt:innen
- an vielen öffentlichen Impfstellen (Bezirkshauptmannschaften, Magistrate, Bezirksämter, Elternberatungsstellen)
- im Rahmen von Schulimpfungen
Wie sicher ist die HPV-Impfung?
Die HPV-Impfung gilt als sehr sicher. Sie ist sehr gut untersucht und wurde weltweit bereits millionenfach eingesetzt.
Große Studien und Langzeitbeobachtungen zeigen:
- eine hohe Wirksamkeit
- ein sehr gutes Sicherheitsprofil
- Bis auf Einzelfälle sind keine anhaltenden oder nachhaltig beeinträchtigenden Nebenwirkungen bekannt.
Gegen welche HPV-Typen schützt die Impfung?
Moderne Impfstoffe schützen vor den wichtigsten HPV-Typen, darunter:
- HPV 16 und 18 (verursachen den Großteil der Krebsfälle)
- weitere Hochrisiko-Typen
- sowie Typen, die Genitalwarzen auslösen
Dadurch wird ein breiter Schutz gegen die häufigsten und gefährlichsten HPV-Varianten erreicht.
Ist die Nutzung von Kondomen eine Alternative zur HPV-Impfung?
Nein. Kondome bieten keinen vollständigen Schutz vor HPV. HPV wird durch Haut-zu-Haut-Kontakt übertragen – nicht nur über Körperflüssigkeiten. Kondome reduzieren das Risiko, ersetzen aber nicht die Impfung.