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Feigwarzen
Fotoi: Doucefleur/shutterstock

Feigwarzen (Genitalwarzen) – Ursache, Symptome, Behandlung und Vorsorge

Feigwarzen bezeichnen gutartige Hautwucherungen im Intimbereich. Sie werden durch eine Virusinfektion verursacht und zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Ansteckung, Symptome, Diagnose, Therapie und Vorbeugung - erfahren Sie hier alles Wichtige über Feigwarzen.

Zusammenfassung

Factbox – Feigwarzen

Feigwarzen (anogenitale Warzen, Condylomata acuminata): Gutartige Hautwucherungen im Intimbereich

Aussehen: Feigwarzen können stecknadelkopfgroß bis mehrere Zentimeter groß sein. Sie haben unterschiedliche Farben, fühlen sich weich an und verursachen meist keine Schmerzen bei Druck. Manche Betroffene berichten über Juckreiz, Brennen oder Schmerzen. Die Warzen treten einzeln oder in Gruppen auf. Sie können sich ausbreiten und größere, hahnenkammartige Wucherungen bilden.

Symptome: Meist verursachen Feigwarzen keine allgemeinen Beschwerden. Je nach Stelle, Größe und Ausbreitung können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Probleme beim Wasserlassen oder andere Beschwerden auftreten.

Ursache: Eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV), vor allem HPV 6 und 11

Ansteckung: Sexuelle Kontakte, Schmierinfektion nach Kontakt mit kontaminierten Gegenständen, selten Übertragung von Mutter auf Kind während der Geburt.

Diagnose: Die Diagnose richtet sich nach der individuellen Situation. Möglich sind ein Gespräch zur Krankengeschichte (Anamnese), eine Untersuchung des Genitalbereichs (gynäkologisch oder urologisch), endoskopische Untersuchungen, Blutuntersuchungen, ein HPV-Test oder ein Essigsäuretest.

Wichtig: Auch Partner:innen sollten untersucht werden.

Therapie: Möglich sind lokal wirksame Medikamente wie Cremen, Salben oder Lösungen. Weitere Behandlungen sind Kältetherapie (Kryotherapie) oder chirurgische Verfahren, zum Beispiel die Entfernung mit Skalpell, Laser, Elektrokauter oder Schere.

Vorbeugung: Eine HPV-Impfung kann vor bestimmten HPV-Typen schützen (9-fach-Impfstoff gegen die Typen 6, 11, 16, 18, 31, 33, 45, 52 und 58). Dadurch lässt sich das Risiko für Genitalwarzen senken. Kondome reduzieren das Risiko einer Ansteckung, bieten aber keinen vollständigen Schutz.

Was sind Feigwarzen?

Bei Feigwarzen (anogenitale Warzen, Condylomata acuminata) handelt es sich um gutartige Hautwucherungen im Intimbereich. Feigwarzen zählen zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Ein großer Teil aller Erwachsenen leidet mindestens einmal im Leben unter Condylomata acuminata, Frauen und Männer sind etwa gleich häufig betroffen. Der Altersgipfel liegt bei etwa 20 bis 24 Jahren, wobei anogenitale Warzen auch in höherem Lebensalter nichts Ungewöhnliches sind. Feigwarzen können spontan ausheilen, sich aber ebenso weiter ausbreiten und Monate bis Jahre bestehen bleiben.

Bei Frauen können Feigwarzen u. a. im Bereich der Vulva, der hinteren Kommissur (hinterer Bereich der Schamlippen vor dem Damm)/Schamlippen, in der Vagina und im Bereich des Gebärmutterhalses auftreten, bei Männern am Penis, bevorzugt im Bereich der Eichel, der Penisfurche (ringförmige Vertiefung hinter der Eichel), des Vorhautbändchens, der Vorhaut und des Penisstamms. Bei beiden Geschlechtern können sich Condylomata acuminata auch im Bereich rund um den Anus und des Rektums bilden, auch ein Befall der Harnröhre ist möglich. Selten bilden sich Feigwarzen an Körperstellen abseits des Genital- und Analbereichs. Die warzigen Gebilde sind weich und begrenzt; sie können unterschiedlicher Größe sein, einzeln oder gehäuft auftreten, sich beetförmig ausdehnen und zu plattenartigen Gebilden entwickeln.

Ursache

Ursache für Feigwarzen ist eine Infektion mit humanen Papillomviren (HP-Viren, HPV). Es sind viele verschiedene Typen des Virus bekannt, die verschiedene Erkrankungen verursachen können. Entsprechend ihres Potenzials bestimmte Erkrankungen zu verursachen, werden HP-Viren in Niedrigrisiko- und Hochrisiko-Typen unterteilt. Viren des Hochrisiko-Typs können bei Frauen und Männern zur Entwicklung von verschiedenen Krebsformen führen, darunter Gebärmutterhals-, Scheiden-, Vulva-, Anal- und Peniskrebs sowie Krebsformen im Mund- und Rachenraum. Lesen Sie hier mehr zum Thema Gebärmutterhalskrebs, Diagnose von HPV und HPV bei Männern.
Viren des Niedrigrisiko-Typs gelten nicht als potenziell lebensgefährliche Erreger; einige von ihnen können beim Menschen allerdings die Haut und Schleimhaut im Anogenitalbereich infizieren und unangenehme Feigwarzen verursachen. Hierzu zählen u. a. HPV 6, 11, 40, 42, 43 und 44, wobei die überwiegende Mehrheit der anogenitalen Warzen vor allem durch die HPV-Typen 6 und 11 verursacht wird.

Die Ansteckung mit HPV erfolgt vor allem durch sexuelle Kontakte (direkter Haut- bzw. Schleimhautkontakt) – die Infektion zählt zu den häufigsten STDs (Sexually Transmitted Disease, sexuell übertragbare Krankheiten). Kondome können das Risiko einer Infektion beim Geschlechtsverkehr reduzieren, aber nicht zu 100 Prozent, da sie nicht alle möglicherweise befallenen Hautstellen bedecken.

Das Infektionsrisiko steigt mit der Anzahl der Sexualpartner. Weitere Risikofaktoren sind u. a. Abwehrschwäche/geschwächtes Immunsystem, die Einnahme von Immunsuppressiva, Drogenkonsum und das gleichzeitige Bestehen von bestimmten anderen (Geschlechts-)Krankheiten wie HIV, Herpes genitalis oder Chlamydien. Ferner können die Auslöser der Feigwarzen auch während der Geburt auf das Kind übertragen werden, ebenso möglich ist eine Schmierinfektion nach Kontakt mit kontaminierten Oberflächen/Gegenständen (z. B. Sexspielzeug, gemeinsam benutzte Handtücher und Schwämme).

HP-Viren sind weit verbreitet, etwa vier von fünf Personen* stecken sich im Laufe des Lebens an, meistens ohne es zu merken. Jedoch entwickelt längst nicht jede von einer Infektion betroffene Person sichtbare Feigwarzen. Häufig kommt es bei Personen, die mit HPV 6 und/oder 11 (HPV 6 und 11 können in etwa 90 Prozent der Fälle von Genitalwarzen nachgewiesen werden) oder mit anderen Feigwarzen verursachenden HPV-Typen infiziert sind nicht zur Entwicklung von Warzen, was jedoch nicht bedeutet, dass von diesen Personen keine Ansteckungsgefahr ausgeht. Auch wenn sich keine Genitalwarze zeigt ist es möglich, das Virus zu übertragen – zu einer Übertragung von HPV kann es also sowohl bei Vorliegen von Warzen kommen wie auch dann, wenn keine Warze sichtbar ist. Die Inkubationszeit (Zeitraum zwischen dem Eindringen eines Krankheitserregers in den Körper und dem Auftreten der ersten Symptome/Ausbruch der Krankheit) nach einer Infektion mit HPV beträgt ca. vier Wochen bis mehrere Monate.

Symptome

Feigwarzen können stecknadelkopf- bis mehrere Zentimeter groß sein. Die warzigen Gebilde können unterschiedlich gefärbt sein (hautfarben, rötlich, bräunlich) und sind weich und in der Regel nicht druckschmerzhaft. Unter Umständen, besonders bei ausgeprägterem Befall, können sie mit Juckreiz, Brennen und/oder Schmerzen einhergehen. Sie treten oftmals gehäuft auf und können sich beetartig ausbreiten und zu hahnenkammartigen Strukturen und blumenkohlartigen Tumoren anwachsen. In seltenen Fällen können sich aus lange bestehenden Genitalwarzen Karzinome entwickeln (Buschke-Löwenstein-Tumor). Neben dem hier beschriebenen “klassischen” Feigwarzen-Typ gibt es auch Sonderformen wie z. B. Feigwarzen mit flacher Erscheinungsform (Condylomata plana).

Feigwarzen verursachen zumeist keine allgemeinen Beschwerden. Abhängig von ihrer Lokalisation, Ausbreitung und Größe können sie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Beschwerden beim Wasserlassen verursachen, durch Kontakt und Reibung können Feigwarzen unter Umständen aufreißen und bluten. Manche Frauen berichten auch von vermehrtem Ausfluss. Feigwarzen können psychisch teils sehr belastend sein – Betroffene leiden oftmals unter Schamgefühlen oder haben Angst ihren Partner anzustecken.

Die Auflistung der hier angeführten Anzeichen und Symptome kann unvollständig sein, zudem kann ein Symptom bei Auftreten harmlos oder Anzeichen für eine andere Erkrankung sein. Auch muss nicht jedes hier angeführte Anzeichen/Symptom bei Feigwarzen auftreten. Im Zweifelsfall oder bei Verdacht auf eine Erkrankung sollte das ärztliche Gespräch gesucht werden. Betroffene oder jene, die vermuten Feigwarzen oder andere sexuell übertragbare Krankheiten zu haben sollten sich nicht scheuen einen Arzt aufzusuchen und diesem von ihren Beobachtungen, Beschwerden und Sorgen zu berichten.

Diagnose

Ansprechpartner bei (Verdacht auf) Feigwarzen sind Gynäkologen, Urologen und Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Der Arzt kann eine Genitalwarze zumeist mit bloßem Auge erkennen. Um Feigwarzen genauer abzuklären, alle Warzen erkennen und das Ausmaß des Befalls genau bestimmen zu können, erfolgen nach einer ausführlichen Anamnese eine genaue Untersuchung des Genitalbereichs bzw. eine gynäkologische Untersuchung (Tastuntersuchung, Untersuchung mit dem Spekulum, PAP-Abstrich, Kolposkopie)/urologische Untersuchung. Zur Diagnose bzw. zum Ausschluss eines intraanalen und intrarektalen Befalls und des Befalls anderer Infektionsorte können endoskopische und weitere Untersuchungen erforderlich sein. Ein Befall innerhalb der Harnröhre kann durch eine Harnröhrenspiegelung (Urethroskope/Meatoskopie) abgeklärt werden.
Um andere sexuell übertragbare Krankheiten auszuschließen wird eine Blutuntersuchung durchgeführt, daneben können auch Abstrich-Untersuchungen (z. B. auf Chlamydien) durchgeführt werden. Eine kaum erkennbare bzw. nicht sichtbare Warze kann unter Umständen mittels Essigsäuretest nachgewiesen werden. Hierbei wird verdünnte Essigsäure auf die Haut getupft, wobei sich Feigwarzen weißlich verfärben. Eventuell kann ein HPV-Nachweis mit Virustypisierung notwendig sein, unter Umständen im Rahmen der weiteren Abklärung/Differentialdiagnostik (Abklärung/Ausschluss von Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik) auch eine feingewebliche Untersuchung entfernter Warzen. Der genaue Ablauf der Abklärung richtet sich nach der Situation des Patienten. Wichtig bei Feigwarzen und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten und bei Verdacht auf diese ist, dass der Partner ebenfalls untersucht wird.

Behandlung

Für die Behandlung von Feigwarzen stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung, darunter u. a. lokal wirksame Medikamente, die in Form von Cremes, Salben oder Lösungen (Podophyllotoxin, Imiquimod, Trichloressigsäure, Extrakt aus grünem Tee u. a.) im betroffenen Areal vom Arzt und/oder Patienten (je nach Wirkstoff) aufgetragen werden, Photodynamische Therapie, Kryotherapie (Vereisung) und chirurgische Verfahren wie die Entfernung von Feigwarzen mittels Skalpell, Laser (Lasertherapie), Elektrokauter und Schere (Scherenschlagexzision). Die Therapie richtet sich nach der Lokalisation, Ausprägung, Größe und Anzahl der Warzen, der Art und dem Erfolg möglicher vorausgegangener Behandlungen, etwaigen Grund- und Begleiterkrankungen und anderen individuellen Umständen (z. B. Schwangerschaft) sowie den Wünschen des Patienten. Wichtig ist, dass der Sexualpartner ebenfalls auf Feigwarzen untersucht und gegebenenfalls behandelt wird, um eine kontinuierliche gegenseitige Ansteckung zu verhindern.

Der Verlauf kann bei Feigwarzen individuell sehr verschieden sein. Die Möglichkeit eines weiteren Befalls besteht auch nach einer erfolgreichen Behandlung, nicht selten kommt es nach einer Behandlung auch zu einem Rückfall (Rezidiv). In etwa 30 Prozent* aller Fälle bilden sich genitale Warzen auch ohne Therapie wieder zurück. Da sie jedoch ansteckend sind, sich ebenso ausbreiten und zu belastenden Beschwerden führen können, ist es in jedem Fall wichtig, Warzen im Anogenitalbereich abklären zu lassen und gegebenenfalls mit einer entsprechenden Behandlung zu beginnen.

Feigwarzen vorbeugen

Maßnahmen um Feigwarzen vorzubeugen sind die Verwendung von Kondomen (reduziert das Risiko einer Infektion mit HPV) und die Impfung gegen HPV. Derzeit sind drei Impfstoffe verfügbar, darunter ein 9-fach-Impfstoff. Dieser ist wirksam gegen die HPV-Typen 6, 11, 16, 18, 31, 33, 45, 52 und 58 und damit u. a. gegen jene HPV-Typen, auf welche der Großteil aller Fälle von Feigwarzen zurückzuführen ist. Die Impfung mit dem 9-fach-Impfstoff schützt aber nicht nur vor der Entstehung von Genitalwarzen, sondern auch vor der Entwicklung von bestimmten HPV-bedingten Krebsformen, darunter Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen sowie Krebsformen im Mund- und Rachenraum. Geimpft werden können Mädchen und Buben mit vollendetem neunten Lebensjahr. Mehr über die Impfung gegen HPV lesen Sie hier (–>Text “Gebärmutterhalskrebs Vorsorge”)

FAQ

Genitalwarzen (Feigwarzen) entstehen durch eine Infektion mit bestimmten Typen des humanen Papillomavirus (HPV), meist HPV 6 oder HPV 11. Die Ansteckung erfolgt vor allem durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt beim Sex, etwa beim Vaginal-, Anal- oder Oralverkehr. Auch wenn keine sichtbaren Warzen vorhanden sind, kann das Virus übertragen werden. Kondome können das Risiko einer Ansteckung verringern, bieten aber keinen vollständigen Schutz.

Nicht jede HPV-Infektion führt zu Genitalwarzen. Zwischen der Ansteckung mit HPV und dem möglichen Auftreten von Symptomen wie Feigwarzen können Wochen bis Monate vergehen. Viele Menschen bemerken die Infektion gar nicht, weil sie häufig keine Beschwerden verursacht. Faktoren wie ein geschwächtes Immunsystem können das Risiko für Feigwarzen erhöhen.

Feigwarzen können durch das Verwenden von Kondomen, die das Risiko einer Ansteckung verringern, oder durch eine HPV-Impfung vorgebeugt werden. Studien konnten zeigen, dass die Impfung die beste Wirkung zeigt, wenn sie bereits im jungen Alter verabreicht wird.

Für die Behandlung von Genitalwarzen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Häufig kommen lokal wirksame Medikamente zum Einsatz, etwa Cremes, Salben oder Lösungen. Je nach Größe, Anzahl und Lage der Warzen können auch andere Verfahren sinnvoll sein. Dazu zählen die Vereisung (Kryotherapie), Laserbehandlungen oder kleinere chirurgische Eingriffe.

Welche Therapie gewählt wird, hängt von der individuellen Situation ab, etwa von der Ausprägung der Warzen, möglichen Vorerkrankungen oder einer Schwangerschaft. Wichtig ist außerdem, dass auch Sexualpartner:innen untersucht werden, um wiederholte gegenseitige Ansteckungen zu vermeiden.

Genitalwarzen sind meist gutartig und nicht gefährlich. In manchen Fällen bilden sie sich sogar von selbst zurück. Ohne Behandlung können sie jedoch bestehen bleiben, größer werden oder sich weiter ausbreiten. Manche Betroffene leiden unter Beschwerden wie Juckreiz, Brennen, Schmerzen oder Problemen beim Geschlechtsverkehr und Wasserlassen.

Außerdem können die Warzen psychisch belastend sein. Selten entstehen aus lange bestehenden, ausgeprägten Genitalwarzen bösartige Veränderungen. Wichtig ist auch: Feigwarzen sind ansteckend. Deshalb sollten Veränderungen im Intimbereich ärztlich abgeklärt werden, auch wenn sie zunächst harmlos erscheinen.

Ja. Feigwarzen können nach einer erfolgreichen Behandlung erneut auftreten, auch ohne eine neue HPV-Ansteckung. Der Grund dafür ist, dass HPV nach der Behandlung manchmal im Körper verbleibt, obwohl keine sichtbaren Warzen mehr vorhanden sind. Das Virus kann später wieder aktiv werden und neue Feigwarzen verursachen.

Rückfälle sind daher nicht ungewöhnlich. Das Risiko dafür hängt unter anderem vom Immunsystem und der Art der Behandlung ab. Trotzdem ist auch eine erneute Ansteckung möglich, etwa durch Sexualkontakte. Regelmäßige Kontrollen und die Behandlung der Partner:innen können helfen, das Risiko zu verringern.

Für Genitalwarzen gibt es keine Hausmittel, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist. Von Selbstbehandlungen mit Hausmitteln wie Essig, Teebaumöl, Knoblauch oder anderen reizenden Substanzen wird abgeraten. Die Haut im Intimbereich ist empfindlich. Solche Mittel können Reizungen, Schmerzen oder kleine Verletzungen verursachen und die Beschwerden verschlimmern. Da Feigwarzen ansteckend sind und manchmal mit anderen Hautveränderungen verwechselt werden können, sollten Veränderungen im Genitalbereich ärztlich abgeklärt werden.

  • Autor

    Katharina Miedzinska, MSc

    Medizinjournalistin

    Katharina Miedzinska-Baran ist eine freie Medizinjournalistin, Biologin und Diätologin mit umfangreicher Expertise in der Erstellung medizinischer Inhalte sowie großem Interesse an Gesundheitsthemen.

  • Co-Autor

    Julia Amtmann

    Julia Amtmann hat einen Abschluss in Biologie und langjährige Erfahrung im Journalismus. Bei DocFinder verbindet sie diese beiden Schwerpunkte durch das Überprüfen und Verfassen von Texten mit naturwissenschaftlichem Fokus.

Impfplan Österreich 2018, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Bartmann I.; HPV-Impfung schützt laut Cochrane-Report, Gyn-Aktiv 05/2018, MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Salat A.; HIV und HPV, Klinik 01/2017, MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Köhn F.-M.; HPV bei Männern, Spectrum Urologie 01/2016, MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Bruckert S. et al.; Sexuell übertragbare Virusinfektionen – Herpes genitalis, Condylomata acuminata, HIV-Infektion, Hepatitis C und B, Schweizer Zeitschrift für Gynäkologie 04/2012, Rosenfluh Publikationen AG

Reiner-Concin A.; Der PAP-Abstrich, Österreichische Ärztezeitung 7/2011, Verlagshaus der Ärzte Gesellschaft mbH

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