Mensche warten auf die Grippeimpfung
Frau mit einer Rachenentzündung hält sich den Hals

Rachenentzündung – Pharyngitis

Die Rachenentzündung ist eine der häufigsten Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich und die häufigste Ursache von Halsschmerzen. Oft tritt die Rachenentzündung im Rahmen einer Erkältung auf; besonders häufig betroffen sind Kinder. Wie sich eine akute von einer chronischen Rachenentzündung unterscheidet und wie diese therapiert werden, erfahren Sie hier.

Eine ganze Kleinfamilie befindet sich im Bett und schnäuzt sich

Grippaler Infekt (Erkältung, Verkühlung, Akute Rhinopharyngitis)

Unter einem grippalen Infekt bzw. einer Erkältung versteht man eine Infektion der Nasenschleimhaut und der oberen Atemwege. Meist beginnt eine Erkältung mit Halsschmerzen oder Halskratzen, kurz darauf kommt Schnupfen hinzu. Je nach der Art des Krankheitserregers und der Stärke der Erkältung kann es auch zu Husten, Fieber, Gliederschmerzen und Kopfschmerzen kommen.

eine Tasse heisser Tee, daneben Honig, Sanddorn, Zitrone, Ingwer

Behandlung einer Erkältung

Bei allem medizinischen Fortschritt ist es bis heute nicht gelungen, ein Mittel zu finden, das gut gegen die typischen Erkältungsviren wirkt. Die Behandlung beschränkt sich also rein darauf, die Symptome zu mildern und die Viren so schnell wie möglich aus dem Körper zu befördern. Um den Schleim zu verflüssigen, ein schnelles Abfließen/Abhusten zu begünstigen und die Entzündung der Schleimhäute zu mildern, stehen zahlreiche Präparate zur Verfügung.

Eine Frau hustet in ihre Armbeuge

Husten

Husten ist zwar unangenehm, aber im Grunde genommen ein erwünschter Reinigungsmechanismus des Körpers, um unsere Atemwege von Fremdkörpern, Giftstoffen und Keimen zu befreien. In den Schleimhäuten der Atemwege befinden sich spezialisierte Zellen (Rezeptoren), die bei Reizung Impulse an das Hustenzentrum im Gehirn weiterleiten. Wird ein bestimmter Schwellenwert – ausgelöst etwa durch Rauchen oder eine Entzündung im Rahmen einer Erkältung – überschritten, löst das Gehirn im Atemzentrum und im Kehlkopf den Reflex und somit den Hustenreiz aus.

Frau, die sich in einem großen Halstuch versteckt

Halsschmerzen

Erkältung, Grippe, Mandelentzündung, Röteln, Refluxkrankheit… – Halsschmerzen können ganz verschiedene Ursachen haben. In vielen Fällen sind Halsschmerzen durch einen Virusinfekt bedingt und treten gemeinsam mit Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Kopfschmerzen und anderen Beschwerden auf. Zumeist klingen sie nach einigen Tagen wieder ab und ein Arztbesuch ist nicht nötig, in manchen Fällen ist eine Abklärung jedoch ratsam. Alles Wichtige zu Ursachen, Untersuchungen, Behandlung.

Zwei Teekannen, Honig und Zucker auf schwarzem Untergrund

Behandlung von Husten

Prinzipiell gilt es, nicht den Husten, der ja nur ein Symptom ist, sondern die ihm zugrunde liegende Erkrankung zu behandeln. Hat eine sonst gesunde Person Husten im Rahmen einer Erkältung (grippaler Infekt), kann man einfach warten, bis der Körper von selbst das Husten „abstellt“, die Erkältung also abgeheilt ist. Husten lässt sich aber auch durch eine Reihe von Maßnahmen lindern.

Ein Kind wird mittels Spatel im Mund untersucht

Angina tonsillaris – Mandelentzündung

Unter einer Angina, im Fachjargon Angina tonsillaris, versteht man die Entzündung der Gaumenmandeln (Tonsillen). Bei einer sogenannten Seitenstrangangina ist das lymphatische Gewebe im Rachenbereich betroffen.

Frau hält sich die obere Nasenhälfte zu

Sinusitis – Nebenhöhlenentzündung

Unter einer Sinusitis, auch Rhinosinusitis genannt, versteht man die Entzündung der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen. Die Nebenhöhlen sind Hohlgänge, die mit der Nase verbunden sind; man unterscheidet die Stirnhöhlen, die Keilbeinhöhle, die Siebbeinzelle und die Kieferhöhlen. Bei einer Sinusitis sind meist die Kieferhöhlen betroffen, die zwischen Nase und Wangenknochen liegen.

Frau mit Tuch über Inhalationsschüssel

Behandlung einer Sinusitis – Nebenhöhlenentzündung

Eine Nebenhöhlenentzündung kann hartnäckig sein, weshalb es sich lohnt, mit Geduld verschiedene Behandlungsmöglichkeiten auszuprobieren bzw. miteinander zu kombinieren. In jedem Fall sollten Sie sich körperlich schonen und bei Fieber das Bett hüten. Sind die Symptome nach zwei bis drei Wochen nicht abgeklungen bzw. ist noch immer keine merkliche Besserung in Sicht, sollten Sie einen HNO-Facharzt aufsuchen. Eine Untersuchung auf anatomische Anomalien (Polypen, Verkrümmung der Nasenscheidewand) bzw. der Ausschluss von Allergien sind dann angezeigt.