Skip to main content
Sofahüpfen
Foto:oneinchpunch/Shutterstock

13 gute Gründe, die Couch zu verlassen

Wer sich häufiger bewegt, hat mehr vom Leben, lebt länger und bei besserer Gesundheit. Auch bei chronisch Kranken kann bereits ein moderates Fitnessprogramm zu einer Verbesserung der Symptome führen. Ein kleiner Überblick, warum auch Sie ihr Leben als "Couch Potaoe", respektive Stubenhocker, beenden sollten.

1) Bewegung erhält jung, viele der typischen Alterserscheinungen treten bei sportlichen Menschen später auf.

2) Sport hält die Sehnen und Muskeln gesund und wirkt gegen Osteoporose, indem es die Knochen stärkt.

3) Bewegung verbessert die kardiorespiratorische Fitness. Das wirkt sich günstig auf viele Risikofaktoren aus. Es kommt etwa zu einer Senkung des Blutdrucks, einer Verringerung von Fettstoffwechselstörungen und Entzündungsreaktionen.

Mann mit Tretroller
Foto:RomanSaborskyi/Shutterstock

4) Bewegung wirkt chronischen Erkrankungen entgegen. Körperzellen reagieren etwa besser auf das Hormon Insulin, damit ist man besser vor  Diabetes geschützt.

5) Wer läuft, springt, schwimmt oder Rad fährt hält sein Gewicht konstant und vermeidet Adipositas.

6) Sogar chronische Schmerzen, etwa bei einer rheumatoiden Arthritis, können durch moderat durchgeführte Bewegungseinheiten eingedämmt werden.

7) Sport erhält die sexuelle Gesundheit und wirkt beispielsweise auch bei erektiler Dysfunktion.

Bett mit Frauen und Männersymbol
Foto: ChawalitBanpit/Shutterstock

8) Wer seinen Körper auf Trab bringt, tut auch seinem Magen-Darm-Trakt etwas Gutes. Verstopfungen oder eine Divertikulitis werden vermieden und das Risiko für Dickdarmkrebs sinkt.

9) Nicht nur das Herz, auch die Blutgefäße bleiben fit. Regelmäßige Lauf-Einheiten verbessern die Durchblutung der Beine und die Blutversorgung der Extremitäten.

10) Bewegung hebt die Laune und damit die Lebensqualität. Stress wird reduziert, Depressionen und Angstzustände positiv beeinflusst.

11) Sport macht schlau, hält das Gehirn fit, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und stärkt die Gedächtnisleistung und das Erinnerungsvermögen. Die Wirkung zeigt sich auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer.

Kind mit Glühbirne am Kopf
Foto: Sunnystudio/Shutterstock

12) Bewegung wirkt als Stresspuffer und führt zur Ausschüttung von natürlichen Opioiden. Das macht glücklich und hilft gegen Burn-outs.

13) Regelmäßiger Ausdauersport im Freien stimuliert das Immunsystem. Sportler leiden nachweislich seltener an Infektionskrankheiten. Es kommt zu einer Vermehrung von Immunzellen, die auch eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krebszellen spielen.

  • Autor

    Dr. Rosalia Rutter

    Medizinjournalistin

    Dr. Rosalia Rutter ist eine freie Medizinjournalistin mit einem Studium der Ernährungswissenschaften und Biochemie an der Universität Wien. Sie verfügt über langjährige Expertise im Verfassen medizinischer Inhalte.

Booth FW et al.: Health Benefits of Exercise, Cold Spring Harb Perspect Med 2018;http://perspectivesinmedicine.cshlp.org/content/8/7/a029694.full

Rost W et al.: Über neuere Aspekte von Gehirn, Muskelarbeit, Sport und Psyche, Sportmedizinische Forschung; Springer Verlag, ISBN: 978-3-642-76858-3

Zum Artikel: Perimenopause

Perimenopause: Bin ich schon in den Wechseljahren? Symptome, erste Anzeichen und

Die ersten Anzeichen der Wechseljahre beginnen oft viel früher und ganz anders als gedacht. Der Schlaf wird unruhiger, die Stimmung schwankt ohne ersichtlichen Grund und der Zyklus macht plötzlich, was er will.

Zum Artikel: Magnesium und besserer Schlaf

Magnesium und Schlaf: Kann das Mineral die Schlafqualität verbessern?

Magnesium soll das Einschlafen erleichtern und für erholsameren Schlaf sorgen. Besonders Magnesiumbisglycinat und Magnesium-L-Threonat werden dafür beworben. Doch wie gut ist die Wirkung belegt? Was über die verschiedenen Formen, die Dosierung und den Einnahmezeitpunkt bekannt ist, erfahren Sie hier.

Zum Artikel: Frau mit White-Nose-Box

White Noise zum Einschlafen: Hilft weißes Rauschen wirklich?

White Noise soll störende Geräusche überdecken und das Einschlafen erleichtern. Doch hilft weißes Rauschen tatsächlich beim Schlafen? Was Studien zu White Noise, Pink Noise und anderen Hintergrundgeräuschen zeigen – und warum gleichmäßiges Rauschen nicht für alle die beste Wahl ist.

Zum Artikel: Frau mit leichtem Übergewicht vor einer Waage

Antidepressiva und Gewichtszunahme: Welche Medikamente das Gewicht beeinflussen

Antidepressiva gehören zu den wichtigsten Medikamenten zur Behandlung von Depressionen und kommen auch bei anderen psychischen Erkrankungen zum Einsatz. Je nach Wirkstoff können sie sich unterschiedlich auf Appetit, Stoffwechsel und Körpergewicht auswirken.