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Kollagenpulver und ein Glas Wasser
Foto: New Africa/shutterstock

Kollagen: Wirkung, Einnahme und Risiken – was bringt es wirklich für Haut und Gelenke?

Kollagen steht für straffe Haut, kräftiges Haar, starke Nägel und schmerzfreie Gelenke – zumindest laut den Werbeversprechen vieler Kollagenpräparate. Doch was kann das Strukturprotein tatsächlich leisten und was ist Marketing? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Kollagen wirkt, wie es dosiert wird, welche Risiken und Nebenwirkungen möglich sind und wie Sie persönlich davon profitieren können.

Zusammenfassung

Kollagen

Definition: zentrales Strukturprotein des Körpers, das der Hauptbestandteil des Bindegewebes ist und den Geweben Festigkeit, Struktur und Elastizität verleiht

Formen: Typ I: vor allem in Haut, Knochen, Sehnen und Bändern; Typ II: Hauptbestandteil des Knorpelgewebes; Typ III: insbesondere in Haut und Blutgefäßen; weiters Typ IV, Typ V,…

Funktionen: Struktur und Elastizität der Haut, Wundheilung, Festigkeit der Knochen, geschmierte Gelenke und Knorpel, reißfeste Sehnen und Bänder, elastische Blutgefäße und einx wichtiger Bestandteil von Muskeln, Faszien und Zähnen

Dosierung als Nahrungsergänzungsmittel: Haut, Haare, Nägel: 2,5 g bis 5 g Kollagen-Peptide täglich; Gelenke, Sehnen, Knochen: 5 g bis 15 g Kollagen-Peptide täglich

Nebenwirkungen: sehr selten leichte Verdauungsbeschwerden

Wechselwirkungen: nicht bekannt

Was ist Kollagen?


Kollagen ist ein zentrales Strukturprotein, das der menschliche Körper selbst bilden kann. Es dient als stützendes Gerüst, ist der Hauptbestandteil des Bindegewebes und verleiht verschiedenen Geweben im Körper Festigkeit, Struktur und Elastizität.

Mit zunehmendem Alter produziert der Körper jedoch weniger Kollagen – dieser Prozess beginnt bereits ab etwa 25 Jahren. Die Folgen können sichtbare Hautalterung, dünneres Haar und Beschwerden in den Gelenken sein. Deshalb greifen viele Menschen zu Kollagenpräparaten, um diesen natürlichen Verlust auszugleichen.


Welche Formen von Kollagen gibt es?

Kollagen kommt in zahlreichen Formen bzw. Typen vor. Insgesamt wurden bisher mehr als 28 verschiedene Kollagentypen identifiziert, die sich in ihrer Struktur und Anordnung unterscheiden und an unterschiedlichen Stellen im Körper vorkommen. Die im menschlichen Körper am häufigsten vorkommenden und daher wichtigsten Typen sind Typ I, Typ II und Typ III.

  • Typ I: Der häufigste Kollagen-Typ. Er macht etwa 90 Prozent des gesamten Kollagens im Körper aus und sorgt vor allem in Haut, Knochen, Sehnen und Bändern für Stabilität und Zugfestigkeit.
  • Typ II: Dieser Typ kommt hauptsächlich im Knorpelgewebe vor und ist entscheidend für die Belastbarkeit und Druckresistenz der Gelenke.
  • Typ III: Kommt häufig zusammen mit Typ I vor, insbesondere in Haut und Blutgefäßen. Dort unterstützt es Elastizität und Flexibilität und spielt zudem eine wichtige Rolle bei der Wundheilung.

Weitere Kollagentypen erfüllen ebenfalls wichtige Funktionen. Typ IV bildet netzartige Strukturen und ist ein zentraler Bestandteil der Basalmembranen. Typ V kommt unter anderem in der Haut, der Plazenta und der Kornea vor. Gemeinsam sorgen diese verschiedenen Kollagen-Typen dafür, dass Gewebe stabil, elastisch und funktionsfähig bleibt.

Wie wirkt Kollagen im Körper und welche Aufgaben hat es?

Kollagen ist das häufigste Strukturprotein im menschlichen Körper und wirkt als lebenswichtiges Gerüst und Stützmaterial, das dem Gewebe Festigkeit, Struktur, Elastizität und Zugfestigkeit verleiht. Man kann es sich wie die Stahlträger eines Gebäudes vorstellen: Sie halten alles zusammen und sorgen dafür, dass die Konstruktion stabil bleibt.


Diese wichtigen Aufgaben übernimmt Kollagen im Körper:

  • Struktur und Elastizität der Haut: Kollagenfasern bilden ein dichtes Netzwerk in der mittleren Hautschicht (Dermis). Dieses stützt die Haut und trägt dazu bei, dass sie straff bleibt. Außerdem hilft Kollagen, Wasser zu binden, und unterstützt so die Hydratation und das Volumen der Haut.
  • Wundheilung: Bei Verletzungen hilft Kollagen dabei, neues Gewebe zu bilden und Narbengewebe aufzubauen.
  • Festigkeit der Knochen: Kollagen verleiht den Knochen eine Kombination aus Stabilität und Flexibilität, die für ihre Belastbarkeit entscheidend ist.
  • Gelenke und Knorpel: Kollagen ist der Hauptbestandteil des Knorpels (vor allem Typ II). Es sorgt für Druckresistenz und Stoßdämpfung und ermöglicht so eine reibungslose Funktion der Gelenke.
  • Sehnen und Bänder: Kollagen verleiht Sehnen und Bändern Reiß- und Zugfestigkeit und trägt zur Stabilisierung von Gelenken und Muskeln bei.
  • Blutgefäße: Kollagen ist Bestandteil der Gefäßwände und unterstützt deren Elastizität.
  • Muskeln und Faszien: Es trägt zur strukturellen Organisation des Muskelgewebes sowie der umgebenden Faszien bei.
  • Zähne: Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil des Zahnbeins (Dentin) und trägt zur Stabilität der Zähne bei.

Kann man den Kollagenbedarf natürlich decken?

Der Kollagenbedarf kann grundsätzlich über die Ernährung gedeckt werden, indem man dem Körper die Bausteine und Helfer liefert, die er für die eigene Kollagenproduktion benötigt. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Protein sowie viel Obst und Gemüse spielt dabei eine wichtige Rolle.

Als Bausteine gelten vor allem proteinreiche Lebensmittel, die die Aminosäuren Glycin und Prolin enthalten. Eine direkte Quelle sind zum Beispiel Knochenbrühe sowie bindegewebsreiches Fleisch oder Fisch (Gelatine). Auch Eier und andere eiweißreiche Lebensmittel liefern diese Aminosäuren.


Als Helferstoffe dienen unter anderem Vitamin C (z. B. aus Zitrusfrüchten, Paprika oder Beeren), Zink und Kupfer. Diese Mikronährstoffe sind wichtig, weil sie an der Umwandlung der Bausteine in stabiles Kollagen beteiligt sind.

Diese Lebensmittel unterstützen die Kollagenproduktion

Damit der Körper Kollagen herstellen kann, braucht er sowohl Aminosäuren als Bausteine als auch Mikronährstoffe als Helferstoffe. Bestimmte Lebensmittel liefern besonders viele dieser wichtigen Substanzen.

Lebensmittel mit Kollagen-Bausteinen: (Aminosäuren):

  • Knochenbrühe: Eine der bekanntesten natürlichen Kollagenquellen. Beim langen Köcheln werden Gelatine und kollagenreiche Bestandteile aus Knochen und Bindegewebe gelöst.
  • Bindegewebsreiches Fleisch oder Geflügel: Dazu zählen beispielsweise Hühnerhaut, Hühnerflügel, Rinderbäckchen und andere eher zähe Fleischstücke.
  • Fisch mit Haut oder Gräten: Zum Beispiel Lachs mit Haut oder Sardinen.
  • Gelatine: Sie ist ein Hauptbestandteil von Gummibärchen und wird auch zur Zubereitung von Desserts verwendet.
  • Eier: Besonders das Eigelb enthält Prolin und weitere Aminosäuren.

Wichtige Helferstoffe (Co-Faktoren):

  • Vitamin C: Entscheidend für die Kollagensynthese. Gute Quellen sind Paprika, Zitrusfrüchte, Beeren, Brokkoli und Grünkohl.
  • Zink: Kommt unter anderem in Kürbiskernen, Sesam, Nüssen, Haferflocken, Rindfleisch und Meeresfrüchten vor.
  • Kupfer: Enthalten zum Beispiel in Kakao (dunkle Schokolade), Cashewkernen, Innereien und Hülsenfrüchten.
  • Schwefel: Findet sich unter anderem in Knoblauch, Zwiebeln, Kohlgemüse (z. B. Kohl oder Brokkoli) sowie in Eiern.
  • Vitamin A (Beta-Carotin): Enthalten in Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis und Spinat.

Mit einer abwechslungsreichen Ernährung lässt sich die körpereigene Kollagenproduktion gezielt unterstützen.

Knochenbrühe in einem Glas
Foto: Madeleine Steinbach/shutterstock

Ein gesunder Lebensstil unterstützt die Kollagenproduktion


Ein gesunder Lebensstil kann viel dazu beitragen, den natürlichen Kollagenverlust zu verlangsamen. Entscheidend sind zwei Faktoren: Kollagenabbau vermeiden und die Produktion im Körper unterstützen.


So verhindern Sie den Abbau von Kollagen:

  • Sonnenschutz: UV-Strahlung kann Kollagenfasern schädigen und deren Abbau beschleunigen.
  • Nicht rauchen: Rauchen schädigt die Zellen, die Kollagen bilden, und beschleunigt die Hautalterung.
  • Zucker reduzieren: Ein hoher Zuckerkonsum kann dazu führen, dass Kollagenfasern verhärten und an Elastizität verlieren.

So fördern Sie die Kollagenproduktion:

  • Ausgewogene Ernährung: Eine ausreichende Zufuhr von Protein sowie Vitamin C und Zink unterstützt die Kollagenbildung.
  • Ausreichend Schlaf: Viele Regenerationsprozesse im Körper, darunter auch die Kollagenbildung, finden vor allem während des Schlafs statt.
  • Genug Trinken: Ausreichendes Trinken hilft dabei, die Elastizität der Kollagenfasern zu unterstützen.
  • Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Durchblutung und kann das Bindegewebe stimulieren.

Warum produziert der Körper mit zunehmendem Alter weniger Kollagen?

Dass die Kollagenproduktion mit den Jahren abnimmt, ist ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses. Bereits ab Mitte 20 beginnt der Körper, jedes Jahr etwas weniger Kollagen zu bilden.

Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Weniger aktive Fibroblasten: Die Zellen, die für die Kollagenherstellung verantwortlich sind (Fibroblasten), werden bereits ab der Mitte der 20er-Jahre weniger aktiv. Dadurch sinkt ihre Fähigkeit, Kollagen effizient zu produzieren. Schätzungen zufolge nimmt die Kollagenproduktion jährlich um etwa ein Prozent ab. Dieser Prozess gilt als natürlicher Teil des Alterungsprozesses.
  • Hormonelle Veränderungen: Der Rückgang bestimmter Hormone, insbesondere von Östrogen – etwa während der Wechseljahre –, kann die Kollagensynthese zusätzlich verringern.
  • Äußere Faktoren: Einflüsse wie UV-Strahlung, Rauchen und ein hoher Zuckerkonsum können vorhandenes Kollagen schädigen und gleichzeitig die Neubildung hemmen.

Kollagen-Peptide oder Kollagen-Hydrolysat – wo liegt der Unterschied?

Neben den verschiedenen Kollagen-Typen gibt es auch Begriffe, die sich auf die Verarbeitung von Kollagen in Nahrungsergänzungsmitteln beziehen. Besonders häufig tauchen dabei die Bezeichnungen Kollagen-Hydrolysat und Kollagen-Peptide auf. Streng genommen beschreiben beide fast dasselbe:

  • Kollagen-Hydrolysat: Dabei handelt es sich um Kollagen, das durch den Prozess der Hydrolyse in kleinere Bausteine aufgespalten wurde.
  • Kollagen-Peptide: Das sind die kleinen Kollagenbruchstücke, die nach der Hydrolyse entstehen.

Hydrolysiertes Kollagen ist meist ein feines, wasserlösliches Pulver, das vom Körper gut aufgenommen werden kann.

Wie nimmt man Kollagen ein – und wie viel ist sinnvoll?

Die Dosierung und Einnahme von Kollagen-Peptiden (Kollagen-Hydrolysat) sind relativ flexibel. Für mögliche Effekte gelten jedoch Regelmäßigkeit und eine ausreichende Menge als entscheidend.

Wie wird Kollagen eingenommen?


Kollagen wird meist in Form von Kollagen-Peptid-Pulver (Hydrolysat) eingenommen, da es sich leicht auflöst und gut vom Körper aufgenommen werden kann.


Typische Formen der Einnahme sind:

  • Pulver: Kann in Getränke wie Kaffee, Wasser oder Smoothies eingerührt werden oder in Speisen wie Joghurt.
  • Trinkampullen oder Shots: Fertig dosierte Kollagen-Drinks.
  • Kapseln und Tabletten: Werden häufig für kleinere Dosierungen verwendet.

Manche Expertinnen und Experten empfehlen, Kollagen zusammen mit Vitamin C einzunehmen, da dieses Vitamin eine wichtige Rolle bei der Kollagenbildung im Körper spielt.

Welche Dosierung von Kollagen ist sinnvoll?


Die empfohlene tägliche Menge hängt davon ab, welches Ziel verfolgt wird. Studien untersuchen meist Dosierungen in folgenden Bereichen:

  • Haut, Haare und Nägel: etwa 2,5 g bis 5 g Kollagen-Peptide pro Tag.
  • Gelenke, Sehnen und Knochen: etwa 5 g bis 15 g Kollagen-Peptide pro Tag.

Wichtig ist vor allem die regelmäßige Einnahme über mehrere Wochen oder Monate, da mögliche Effekte meist erst nach einiger Zeit sichtbar werden können.


Beachten Sie außerdem stets die Dosierungsempfehlungen des Herstellers, da sich Produkte in ihrer Zusammensetzung unterscheiden können.

Wann sollte man Kollagen am besten einnehmen?

Für die Einnahme von Kollagen gibt es keinen festen optimalen Zeitpunkt. Wichtiger als der genaue Zeitpunkt ist die regelmäßige tägliche Einnahme. Wählen Sie daher am besten einen Zeitpunkt, der gut in Ihren Alltag passt, damit Sie die Einnahme regelmäßig durchführen und nicht vergessen.

Wann zeigen sich erste Effekte von Kollagen?

Kollagen wirkt nicht sofort. Da es im Körper auf zellulärer Ebene Strukturen aufbaut, braucht es Zeit, bis Veränderungen sichtbar oder spürbar werden.
Wie schnell sich Effekte zeigen, hängt vom jeweiligen Anwendungsbereich ab:

  • Haut (Elastizität, Feuchtigkeit, Falten): Erste Ergebnisse können nach etwa vier bis acht Wochen sichtbar werden. Eine deutlichere Wirkung zeigt sich häufig nach zwei bis drei Monaten.
  • Haare und Nägel: Nach vier bis sechs Wochen können Nägel kräftiger wirken. Veränderungen bei Haaren und Nägeln hängen mit deren Wachstumszyklen zusammen und können drei bis sechs Monate dauern.
  • Gelenke, Sehnen und Knorpel: Erste Verbesserungen wie weniger Schmerzen oder eine bessere Beweglichkeit können nach etwa zwei bis drei Monaten auftreten. Eine deutlichere und langfristigere Wirkung wird meist erst nach drei bis sechs Monaten erwartet.

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?

Kollagen gilt allgemein als ein gut verträgliches Nahrungsergänzungsmittel. Die möglichen Risiken betreffen vor allem die Herkunft des Kollagens sowie die Dosierung.

Viele Präparate werden aus Rinder-, Schweine- oder Fischkollagen hergestellt. Menschen mit entsprechenden Allergien sollten deshalb auf die Inhaltsstoffe achten. Bei sehr hohen Mengen können außerdem leichte Magen-Darm-Beschwerden wie ein Völlegefühl oder Verdauungsprobleme auftreten.

Gibt es Wechselwirkungen mit Medikamenten?

Bislang sind keine relevanten Wechselwirkungen zwischen Kollagen-Peptiden und Medikamenten bekannt. Kollagen-Peptide bestehen aus Eiweißfragmenten und gelten daher in der Regel als gut verträglich.

Trotzdem wird empfohlen, bioaktive Kollagen-Peptide nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln einzunehmen. Nehmen Sie Kollagenpräparate daher am besten zeitlich versetzt zu Ihren Medikamenten ein.

Kollagen im Alltag: Rezepte & Tipps

5 einfache Tipps, um die Kollagenproduktion im Alltag zu unterstützen

  • Nehmen Sie täglich Vitamin C zu sich: Essen Sie vitamin-C-reiche Lebensmittel wie Zitrusfrüchte oder Paprika, da Vitamin C für die Kollagenbildung unerlässlich ist.
  • Täglich Sonnenschutz verwenden: UV-Strahlung gilt als einer der größten Faktoren für den Kollagenabbau in der Haut. Sonnenschutz kann diesen Prozess verlangsamen.
  • Achten Sie auf ausreichend Protein: Aminosäuren aus Lebensmitteln wie Eiern, Hülsenfrüchten oder Knochenbrühe liefern wichtige Bausteine für Kollagen.
  • Sorgen Sie für ausreichend Schlaf: Während des Schlafs laufen wichtige Regenerationsprozesse im Körper ab, die auch die Kollagenbildung unterstützen.
  • Machen Sie regelmäßig Krafttraining: Leichte Kraftübungen können Bindegewebe, Sehnen und Muskeln stimulieren und so zur Stabilität des Gewebes beitragen.

Kollagen-Smoothie für Haut, Haare und Gelenke

Ein Smoothie ist eine einfache und leckere Möglichkeit, Kollagen-Peptide in den Alltag zu integrieren. In Kombination mit Vitamin-C-reichen Zutaten kann der Körper die Bausteine besonders gut für die Kollagenbildung nutzen.

Zutaten für einen Smoothie

  • 1 EL Kollagenpulver
  • 120-150 g gemischte Beeren (z. B. Erdbeeren, Himbeeren oder Brombeeren)
  • 150 ml Hafer-, Mandel- oder Kuhmilch
  • 2 EL griechisches Joghurt
  • 1 EL Honig oder Ahornsirup
  • 1 TL Chiasamen

Zubereitung

  1. Geben Sie alle Zutaten in einen Mixer
  2. Mixen Sie alles etwa 30 Sekunden, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  3. Den Smoothie sofort genießen.

Der Smoothie eignet sich besonders zum Frühstück oder als Snack nach dem Sport.

Erdbeer-Smoothie mit Kollagen
Foto: Esin Deniz/shutterstock

FAQ

Die Einnahme von Kollagenpulver kann die Hautfeuchtigkeit und Elastizität verbessern und möglicherweise eine leichte Minderung von feinen Linien bewirken. Allerdings ist eine Einnahme über mehrere Wochen bis Monate erforderlich, um Ergebnisse zu sehen.

Wie viel Kollagen man täglich einnehmen soll, hängt vom Ziel, das man verfolgt ab. Die übliche tägliche Dosis für Kollagen-Peptide liegt bei 2,5 g bis 15 g, wobei für die Haut meist 2,5 g bis 10 g täglich, für die Gelenke meist 5 g bis 15 g täglich empfohlen werden.

Fischkollagen ist oft effizienter für die Haut. Rinderkollagen bietet eine breitere Abdeckung (Typ I und III) und ist meist günstiger. Wichtig ist immer die Form: Es muss hydrolysiert sein.

Ja, die Einnahme von Kollagen gilt als eine vielversprechende therapeutische Ergänzung zur Linderung der Symptome bei Arthrose. Studien deuten darauf hin, dass Kollagen positiv auf Gelenke und Knorpel einwirken kann. Es kann zu Schmerzlinderung, einer verbesserten Gelenkfunktion und Mobilität, der Anregung des Knorpelaufbaus und zur Reduzierung von Entzündungsreaktionen beitragen. Aber: Kollagen-Supplemente sind Nahrungsergänzungsmittel und ersetzen keine ärztliche Behandlung bei Arthrose, sondern dienen als unterstützende Maßnahme.

Nein, nicht in dem Sinn, dass es zu einer Vergiftung kommt, denn Kollagen ist ein Protein und wird verstoffwechselt. Aber: Mengen über 15 bis 20 g täglich sind oft unnötig. Sie können milde Verdauungsbeschwerden (Blähungen, Völlegefühl) verursachen. Und: Personen mit Gicht sollten auf die Gesamtzufuhr achten.

Nein, echtes Kollagen ist ein tierisches Protein. Was als vegan vermarktet wird, sind entweder vegane Kollagen-Booster, die die Bausteine (Aminosäuren) und Helferstoffe (z. B. Vitamin C) enthalten, die der Körper zur eigenen Kollagenproduktion braucht, oder biotechnologisch hergestelltes Kollagen, das durch Fermentation von Hefe oder Bakterien produziert wird. Letzteres ist aber sehr selten zu bekommen. Wenn Sie vegan leben, können Sie Kollagen-Booster nutzen, um die körpereigene Herstellung von Kollagen zu optimieren.

  • Autor

    Mag. Gabriele Vasak

    Medizinjournalistin

    Gabriele Vasak ist seit 2019 freie Journalistin in der DocFinder-Redaktion. Ihr besonderes Interesse liegt schon lange im Bereich der medizinischen Contentproduktion. Im Jahr 2006 wurde sie mit dem Medienpreis für Gesundheitsförderung & Prävention des Fonds Gesundes Österreich ausgezeichnet, und 2009 erhielt sie den Prälat Leopold Ungar Journalistinnen Anerkennungspreis.

Bolke L et al: A Collagen Supplement Improves Skin Hydration, Elasticity, Roughness, and Density: Results of a Randomized, Placebo-Controlled, Blind Study, Nutrients
. 2019 Oct 17;11(10)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31627309/, Abruf Dezember 2025

Choi F D et al: Oral Collagen Supplementation: A Systematic Review of Dermatological Applications.
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https://www.biohealth-int.com/news/kollagenpeptide-oder-kollagenhydrolysat, Abruf Dezember 2025
https://www.bioaktive-kollagenpeptide.de/sicherheit-wechselwirkungen/, Abruf Dezember 2025

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