Dr. Robert Stillmann

Implantologie und ästhetische Zahnheilkunde – Video-Sprechstunde mit Dr. Robert Stillmann

Videokapitel

Was ist Ihr Spezialgebiet?

Was ist Ihnen wichtig?

Warum wollen so viele Patienten Zahnimplantate?

Gibt es weitere Vorteile?

Welche Leistungen sind bei Ihren Patienten noch stark gefragt?

Dr. Robert Stillmann, Facharzt für Zahnmedizin in 1010 und 1190 Wien, beantwortet in dieser Video-Sprechstunde Fragen zum Thema Implantologie und ästhetische Zahnheilkunde.

Was ist Ihr Spezialgebiet?

Dr. Robert Stillmann: Mein Spezialgebiet ist die Implantologie und ästhetische Zahnheilkunde. Seit vielen Jahren spezialisiere ich mich auf komplexe und  anspruchsvolle Fälle, wo Patienten mit dem Wunsch eine komplette Rehabilitation durchführen zu lassen, zu mir kommen. Vielen Patienten werden von anderen Kollegen zum Teil erzählt, dass Implantate nicht möglich sind, wenn sie zu wenig Knochen haben. Da wir in unserer Ordination eine computerunterstütze (navigierte) Implantation anbieten, ist es sehr wohl möglich in sehr wenig Knochen Implantate zu setzen.

Es gibt die sogenannte dynamische als auch die statische Navigation. Bei der dynamischen wird eine Tomographie durchgeführt. Dann werden diese Daten in den Computer eingespeist und wie bei einem Computerspiel kann ich die Implantate zuerst virtuell planen. Und anschließend während des Implantierens  funktioniert wie ein GPS-System, wo die Führung des Bohrers am Monitor dargestellt werden kann. So ist die Sicherheit hergestellt, das ein Anliegen  anatomischer Strukturen, wie zum Beispiel ein Nerv, eine Kieferhöhle oder ein Nachbarzahn nicht verletzt werden können. Eine statische Navigation funktioniert so, dass genauso eine Tomographie durchgeführt wird. Anschließend, nach der Planung wird eine Schablone erstellt, die auf den Kiefer positioniert wird, wo ich ohne Naht und Schnitt durch Stanzen Implantate setze. Das passiert ziemlich unblutig, es schwillt nachher nicht an und dementsprechend dankbar ist auch der Patient, da das Ganze auch ziemlich schmerzfrei abläuft. Ein zusätzliches Feature ist, dass der Patient anschließend wieder feste Zähne am selben Tag bekommt. Sprich, wenn ich die Zähne extrahiere, bekommt er am selben Tag sogenannte Sofortimplantate die mit einem Provisorium festgeschraubt werden. Das heißt, der Patient kommt mit den Zähnen und er geht wieder mit den Zähnen. Er muss nicht monatelang eine abnehmbare Prothese tragen, sondern er kann sein Leben normal weiterführen, ohne irgendwelche Nachteile zu haben. Das unterscheidet uns von vielen Ordinationen, denn Patienten sind sehr glücklich, dass sie keinen Nachteil nach einer Behandlung verspüren.

Was ist Ihnen wichtig?

Dr. Robert Stillmann: Ich bin Arzt aus Leidenschaft und mein Credo ist zu helfen. Mir ist sehr wichtig, dass dem Patienten genau zugehört wird. Mir ist wichtig zu verstehen, wo die Problematik liegt, wie sind die Wünsche des Patienten? Deswegen wir zuerst eine ordentliche Planung erstellt, das wird mit dem Patienten besprochen und erst dann wird eine Arbeit begonnen, denn ich möchte, nachdem die Arbeit durchgeführt wurde, dass der Patient viele Jahre lang glücklich ist, essen kann, lachen kann, selbstischer ist und dass anschließende Besuche bei mir nur Kontrollbesuche und Mundhygienebesuche sind. Aus diesem Grund haben wir sehr viele Stammpatienten. Es sind auch sehr viele Freundschaften dadurch entstanden, worauf ich sehr stolz bin. Und wie schon erwähnt, der Patient muss die Ordination glücklich und zufrieden verlassen.

Warum wollen so viele Patienten Zahnimplantate?

Dr. Robert Stillmann: Es ist so, wenn ein Patient auch nur einen Zahn verliert, braucht er einen sogenannten Zahnersatz. Bevor das Implantologie-Zeitalter begonnen hat und das liegt doch schon 50 Jahre zurück, hat man automatisch eine Brücke gemacht. Das bedeutet, die Nachbarzähne wurden zu einem Zahnstumpf geschliffen, damit der Zahnarzt eine Brücke aufsetzen kann. Dementsprechend sind die zwei Nachbarzähne zum Opfer gefallen, denn wenn ein gesunder Zahn beschliffen wird, ist er nicht mehr gesund, sondern er ist ein beschliffener Stumpf. Und dadurch haben sich auch Nachteile ergeben, dass so ein Zahn anschließend wurzelbehandelt werden muss und dass der Patient eine verblockte, dreistellige Brücke hat, obwohl wir von Natur aus einzelne Zähne haben. Leider werden Brücken noch immer durchgeführt, obwohl dies oft nicht mehr nötig ist. Mittlerweile haben wir mündige Patienten, die sich im Internet darüber informieren und wissen, dass eine Brücke nicht das Beste ist. Weiters gab es und gibt es sogenannte abnehmbare Prothesen und auch viele ältere Patienten wünschen sich das nicht mehr. Denn eine abnehmbare Prothese ist nicht mit festen Zähnen zu vergleichen. Es ist eine andere Lebensqualität, denn abnehmbare Prothesen kippen im Mund beim Essen und beim Kauen. Patienten werden unsicher beim Reden, ziehen sich zurück.

Mein ältester Implantat-Patient ist mittlerweile 93 Jahre alt und sogar Patienten im höheren Alter möchten nichts zum Rausnehmen. Deswegen boomt die Implantologie und Patienten kommen schon mit dem Wunsch Implantate zu bekommen. Und auch diese fälschliche Angst, dass Implantologie noch immer mit Schmerzen verbunden ist oder anschließend Schmerzen bereitet, ist falsch, denn dank präziser Navigation und schnittloser Implantation ist die ganze Prozedur so gut wie schmerzfrei.

Gibt es weitere Vorteile?

Dr. Robert Stillmann: In unserer Zeit wo Schönheit und Gesundheit ziemlich stark miteinander verbunden sind, ist es mir auch wichtig, in der Zahnheilkunde dementsprechend meine Patienten glücklich zu machen und zufrieden zu stellen. Denn nur schöne Zähne, ohne dass einer gut kauen kann bringt nichts, genauso umgekehrt, wenn ein Patient mit seiner Kaufunktion zufrieden ist, aber mit der Ästhetik nicht, ist das auch nicht das Wahre. Da mein erster Beruf Zahntechniker ist und wir hier in der Ordination auch ein eigenes Dental-Labor haben, haben wir einen sehr individuellen Umgang mit unseren Patienten. Wir versuchen die ästhetischen Wünsche des Patienten zu erfüllen und auf die Wünsche einzugehen und wirklich sehr individuell zu arbeiten. Wir machen sehr viele sogenannte Keramikveneers – das sind hauchdünne Keramikschalen, die sehr natürlich aussehen. Genauso bieten wir Bleachings, sogenanntes Zahnbleichen oder durchsichtige Zahnspangen an, mit denen eine Zahnfehlstellung korrigiert wird. Deswegen bekommt der Patient von uns von der kleinen bis zur komplexen Leistung eine komplette Arbeit.

Welche Leistungen sind bei Ihren Patienten noch stark gefragt?

Dr. Robert Stillmann: Ab einem gewissen Alter wünschen sich Patienten oft eine Totalsanierung. Ich sehe oft Patienten, die mit einem sogenannten „Fleckerlteppich“ zu mir kommen, bei denen über viele Jahre da ein Zahn saniert wurde, dort eine Füllung oder eine Krone. Erstens schaut das nicht gleich aus, weder von der Farbe noch von der Form her und zweitens hat der Patient nichtsdestotrotz im Laufe der vielen Jahre einiges an Geld ausgegeben. Das ist zwar auch ein Weg, aber ein anderer Weg, den ich oft empfehle. Eine Gesamtlösung zu finden, eine Gesamtsanierung durchzuführen, wo Patienten auch im höheren Alter a) ein ästhetisches Resultat haben und b) ein perfekt funktionelles Resultat bekommen. So kann man das quasi verbinden – Funktion mit der Ästhetik und das schätzen Patienten auch im höheren Alter, denn man braucht nicht zu denken, dass wenn ein Patient älter ist, ihm seine Zähne egal sind – dass ist auf keinen Fall so. Deswegen ist es nicht zu vernachlässigen, auch älteren Patienten eine perfekte, schöne Arbeit anzubieten und auf die Wünsche des Patienten einzugehen.

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