Skip to main content
Training bei Osteoporose
Foto:Crevis/Shutterstock

Neue Osteoporose-Therapie mit beträchtlichem Zusatznutzen

Osteoporose ist eine häufige Alterserkrankung des Knochens, die ca. 80 aller Frauen nach der Menopause betrifft. Die Knochen werden dünner und poröser und sind somit anfällig für Brüche.
Der neue Wirkstoff Romosozumab ist ein knochenbildender monoklonaler Antikörper, der bei Frauen nach der Menopause zur Behandlung der manifesten Osteoporose angewendet wird, wenn ein deutlich erhöhtes Risiko für Knochenbrüche besteht. Der Wirkstoff wurde im Dezember 2019 von der Europäischen Arzneimittelagentur zugelassen und ist seit März 2020 verfügbar.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun untersucht, ob Romosozumab den betroffenen Frauen einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet und kam zum Ergebnis, dass die Therapie mit Romosozumab (gefolgt von Alendronsäure) ausschließlich zu positiven Effekten führt. Insbesondere reduziert die Gabe von Romosozumab sowohl das Risiko von Wirbelkörperbrüchen als auch von sonstigen typischen Brüchen.

Die IQWiG-Bewertung basiert auf der vom Hersteller eingereichten Studie ARCH. An dieser randomisierten kontrollierten Studie beteiligten sich 4.093 postmenopausale Frauen mit manifester Osteoporose und deutlich erhöhtem Frakturrisiko.

Referenz:
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
https://www.iqwig.de/de/presse/pressemitteilungen/2020/romosozumab-bei-osteoporose-betraechtlicher-zusatznutzen-fuer-frauen-nach-der-menopause.13079.html

#osteoporose#postmenopause#knochenbruch#fraktur#neuetherapie#romosozumab#alendronsäure#medizin#medizinnews#medimpressions

  • Autor

    Manuela Klauser

    Medizinredakteurin

    Manuela Klauser verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der medizinischen Content-Produktion und war in diesem Bereich auch selbstständig.

Zum Artikel: Feigwarzen

Feigwarzen (Genitalwarzen) - Wie entstehen sie und was hilft dagegen?

Feigwarzen sind gutartige Hautwucherungen im Intimbereich. Sie werden durch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) verursacht und zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten weltweit.

Zum Artikel: HPV-Impfung: Teenager-Mädchen mit einem Pflaster auf dem Oberarm

HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Bei humanen Papillomaviren (HPV) handelt es sich um eine Virusart, die unterschiedliche Erkrankungen beim Menschen auslösen kann.

Zum Artikel: Cortisol-Stresshormon

Cortisol zu hoch? Was Ihr Stresshormon wirklich bedeutet

Cortisol ist ein lebenswichtiges Hormon: Es macht uns morgens wach und in stressigen Situationen leistungsfähig. Problematisch wird es aber, wenn der Spiegel nicht mehr absinkt. Ein chronisch erhöhter Cortisolwert kann langfristig den Stoffwechsel, das Immunsystem und die psychische Gesundheit beeinflussen.

Zum Artikel: CRP-Wert

CRP-Wert: Was der Blutwert über Entzündungen verrät

Ihr CRP-Wert ist erhöht und Sie fragen sich, was das bedeutet? Das sogenannte C-reaktive Protein (CRP) ist ein wichtiger Entzündungswert im Blut.