Priv.-Doz.Dr.med.univ. Reinhold Ortmaier - Orthopäde Linz 4020

Priv.-Doz.Dr.med.univ. Reinhold Ortmaier

Hafferlstraße 7, 4020 Linz

Diagnose und Behandlung von Schulterbeschwerden

Diagnose und Behandlung von Schulterbeschwerden - Priv.-Doz.Dr.med.univ. Reinhold Ortmaier - Orthopäde Linz 4020
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Ich habe mich im Rahmen meiner Tätigkeit als Orthopäde, Unfallchirurg und Sportmediziner u.a. auf die Diagnose und Behandlung von Schulterbeschwerden spezialisiert.

 

  • Impingementsyndrom

Unspezifische Beschwerden des Schultergelenks, die sich u.a. in Form von Bewegungseinschränkungen des Armes und Schmerzen zeigen, lassen oftmals auf ein Impingement-Syndrom schließen.

 

Das klassische Impingement-Syndrom (Einengungssyndrom) der Schulter wird durch komprimierende Strukturen im Schultergelenks sowie Sportverletzungen ausgelöst. Die Behandlung kann sowohl konservativ als auch operativ mittels Arthroskopie erfolgen.

 

 

  • Verletzungen der Rotatorenmanschette

Bei der Rotatorenmanschette handelt es sich um eine Gruppe aus Muskeln und Sehnen, die das Schultergelenk umgibt und stabilisiert. Überlastungen der Muskulatur, akute Verletzungen und Abnützungen z.B. im Rahmen eines Impingement-Syndroms können zu einem Einriss der Rotatorenmanschette führen.

 

Zu den typischen Beschwerden einer Rotatorenmanschettenverletzung zählen Schmerzen beim Heben des Armes, Nachtschmerz und Schwäche. In den meisten Fällen werden Verletzungen der Rotatorenmanschette im Rahmen einer Arthroskopie minimal invasiv behandelt.

 

 

  • Verletzungen des Labrums

Beim Labrum handelt es sich um einen weichen Faserknorpelring, der den Rand der Schulterpfanne umgibt und wie ein Dichtungsring fungiert. Es sorgt für eine bessere Positionierung des Oberarmkopfes in der Gelenkpfanne und stabilisiert zudem das Schultergelenk.

 

Verletzungen (Läsionen) des Labrums können u.a. infolge degenerativer Veränderungen oder Traumen sein. Bei einem traumatischen Riss des Labrums ist meist eine operative Behandlung erforderlich.

 

 

  • Schulterluxation

Eine Ausrenkung des Schultergelenks wird als Schulterluxation bezeichnet und wird beim Erstauftritt meist als sehr dramatisch vom Patienten empfunden. Am häufigsten luxiert die Schulter im Rahmen von Sportverletzungen oder Stürzen.

Eine ausgekugelte Schulter wird in einem ersten Schritt wieder eingerenkt und ruhiggestellt, bedarf aber in jedem Fall eine genaue klinische und bildgebende Diagnostik um Folgeverrenkungen (Rezidive) zu vermeiden. Je nach Schaden der durch die Luxation am Schultergelenk aufgetreten ist kann eine konservative oder operative Behandlung erfolgen.

 

 

  • Instabilitäten

Instabilitäten der Schulter werden nach akut oder chronisch, traumatisch oder atraumatisch, willkürlich oder unwillkürlich und nach der Richtung der Ausrenkung unterschieden. Oft bleibt eine Instabilität nach stattgehabter Luxation und keiner oder unzureichender Therapie zurück.

Schulterinstabilitäten stellen ein komplexes Thema dar und bedürfen einer genauen Analyse eines Experten.

 

 

  • Schultersteife (Frozen Shoulder)

Eine Schultersteife beginnt oft schleichend und tritt meist um das 50. Lebensjahr auf. Es bilden sich narbenähnliche Adhäsionen in der Gelenkkapsel, wodurch die Schulter allmählich schmerzt und steif wird (Frozen Shoulder). Die Behandlung erfolgt in erster Linie konservativ.

 

 

  • Kalkschulter

Bei einer Kalkschulter lagert sich Kalk im Sehnengewebe der Rotatorenmanschette ein. Meist ist die Sehne des Supraspinatusmuskels betroffen.

Als Auslöser für eine Kalkschulter werden eine Minderdurchblutung der Rotatorenmanschette, familiäre Häufung und Stoffwechselursachen vermutet.

Die Ersttherapie ist in fast allen Fällen konservativ, sollte dies nicht zum gewünschten Ergebnis führen ist eine Arthroskopie angezeigt.

 

 

  • Verletzungen der langen Bizepssehne

Der Bizepsmuskel ist über drei Sehnen am Knochen befestigt: Der kurzen-, langen- und distalen Bizepssehne. Von einer Verletzung (Riss) oder Entzündung ist meist die lange Bizepssehne und manchmal die distale Sehne betroffen. Der Entscheid über eine konservative oder operative Behandlung erfolgt in Abhängigkeit der Beschwerden und ob ein struktureller Schaden vorliegt oder nicht.

 

 

  • AC-Gelenk (Schultereckgelenk)

Als Schultereckgelenk wird die Gelenksverbindung zwischen Schulterdach und Schlüsselbein bezeichnet. Verletzungen des AC-Gelenks entstehen meist durch einen Sturz auf die Schulter. Zu den typischen Symptomen zählen Schmerzen und Schwellungen im Schulterbereich sowie ein Hochstand des Schlüsselbeins.

 

Die Behandlung richtet sich nach der Ausprägung der Schultereckgelenksverletzung und kann sowohl konservativ als auch operativ erfolgen.

 

 

  • Werferschulter

Wurfsportarten können durch die repetitiven Wurfbewegungen durch adaptierungsvorgägne und strukturelle Schäden zur Bewegungseinschränkungen und Schulterschmerzen führen. Ursächlich können Veränderungen der Gelenkskapsel, Teilrisse der Rotatorenmanschette oder Schäden am Bizepssehnenanker (SLAP-Läsionen) sein. Die Therapie richtet sich nach den vorhandenen Pathologien und umfasst eine konservative Therapie und eine operativ arthroskopische Therapie

 

 

  • Omarthrose (Schulterarthrose)

Bei der sogenannten Omarthrose handelt es sich um einen Gelenkverschleiß (Knorpelabnützung) des Schultergelenks. Die Omarthrose kann als natürlicher Verschleißprozess im Alter oder als Folge von Instabilitäten oder einer Rotatorenmanschettenverletzung auftreten. Die Behandlung richtet sich nach dem Grad der Knorpelschädigung und nach den Beschwerden des Patienten und umfasst die gesamte Palette konservativer Methoden und minimalinvasiver und offener chirurgischer Verfahren.

 

 

Als Schulterspezialist und Hauptoperateur an einer der größten und renommiertesten orthopädischen Abteilungen des Landes, kann ich Ihnen eine große Routine im Bereich operativer Eingriffe und konservativer Behandlungsmethoden anbieten.

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