Skip to main content
Elisabeth Pail, MSc MBA - Photo

Adipositas: Hungern, um abzunehmen?

Abzunehmen ist ein wichtiger Baustein in der Behandlung von Übergewichtigen mit Typ-II-Diabetes. Eine Gewichtsabnahme lässt sich jedoch meist nur unter großen Mühen bewerkstelligen. Wir haben die Grazer Diätologin Elisabeth Pail, MSc MBA anlässlich des Wiener Diabetestags gefragt, inwieweit Light-Produkte helfen und ob Abnehmen zwangsläufig mit Hungern gleichgesetzt werden muss.

Durch den Abbau an Übergewicht lässt sich ein Typ-II-Diabetes merklich lindern bzw. sogar so weit bringen, dass eine medikamentöse Behandlung obsolet wird. Auch nach einem langjährigem Krankheitsverlauf kann sich der Stoffwechsel durch einen gesunden Lebensstil und eine konsequente Gewichtsreduktion normalisieren.
Eine Ernährungsumstellung in Richtung gesünderer Nahrungsmittel bewirkt eine Senkung der Blutzuckerwerte und erhöht die Sensitivität des Insulins, so dass dieses Hormon seiner Aufgabe, nämlich Zucker aus dem Blut in Körperzellen zu verfrachten, wieder besser ausüben kann. Zusätzlich fällt meist auch der Blutdruck, was die Blutgefäße und das gesamte Herz-, Kreislaufsystem entlastet.

Wer abnimmt, der kann auch bei einem bestehenden Prädiabetes das Risiko, an Diabetes zu erkranken, deutlich senken. Ob eine Ernährungsumstellung jedoch mit – von Patienten oft gefürchteten Hungerattacken – gleichgesetzt werden muss, haben wir die Diätologin Elisabeth Pail, MSc MBA; gefragt.

 

Auch der Einsatz von bestimmten Light-Produkten kann einen Gewichtsverlust unterstützen. Was es dabei zu beachten gibt, darüber weiß Elisabeth Pail Bescheid.

 

Elisabeth Pail, MSc MBA; leitet den Studiengang Diätologie an der FH Joanneum, Graz

  • Autor

    Dr. Rosalia Rutter

    Medizinjournalistin

    Dr. Rosalia Rutter ist eine freie Medizinjournalistin mit einem Studium der Ernährungswissenschaften und Biochemie an der Universität Wien. Sie verfügt über langjährige Expertise im Verfassen medizinischer Inhalte.

Zum Artikel: Baby mit Neurodermitis-Ausschlag auf der Wange

Neurodermitis bei Babys und Kindern

Die schubweise auftretende, entzündliche Hauterkrankung Neurodermitis betrifft immer mehr Säuglinge und Kinder und kann für die gesamte Familie eine große Belastung sein. Doch was genau ist Neurodermitis, und warum sind gerade die Kleinsten so oft betroffen?

Zum Artikel: Darstellung des weiblichen Reproduktionssystems in Form von Blumen

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) - Ursachen, Symptome und Behandlung

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine chronische, hormonelle Erkrankung. Sie ist die häufigste Hormonstörung bei Frauen im gebärfähigen Alter.

Zum Artikel: Mallorca-Akne: Frau mit Akne am Rücken

Mallorca-Akne: Wenn die Haut nach dem Sonnenbad streikt

Rötungen, Pickel und Juckreiz nach dem ersten Sonnenbad – das klingt zunächst nach einer Sonnenallergie. Häufig steckt jedoch etwas anderes dahinter: die sogenannte Mallorca-Akne. Obwohl der Name nach einem Urlaubsphänomen klingt, hat die Hautreaktion nichts mit der Insel selbst zu tun.

Zum Artikel: Mädchen mit Sonnencreme im Gesicht

Sonnencreme bei Babys und Kindern: Auf was Eltern achten sollten

Sobald die Sonne scheint, zieht es Kinder nach draußen – zum Spielen, Planschen und Entdecken. Doch während Kinder oft unbeschwert in der Sonne toben, ist die Haut der Kleinen besonders empfindlich und braucht besonderen Schutz.