Dr. med. univ. Harald Binder

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Fußchirurgie

Fußchirurgie -
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Mithilfe der Fußchirurgie können sowohl akute als auch chronische Erkrankungen des Fußes behandelt werden.

 

Hallux valgus

 

Der Hallux valgus, eine Fehlstellung der Großzehe, entwickelt sich in den meisten Fällen aus einem Spreiz- oder Knickfuß, der wiederum häufig durch das Tragen von Schuhen mit zu hohen Absätzen verursacht wird.

 

Beim umgangssprachlichen Ballenzeh oder Überbein leiden die Betroffenen unter belastungsabhängigen Fußschmerzen, längeres Stehen oder Gehen wird zur Qual. Zudem können sich Zehen aufgrund des nach innen verschobenen großen Zehs überlagern und verdrehen. Als Folge eines Hallux valgus kann sich auch der Schleimbeutel im Großzehengrundgelenk entzünden.

 

Die Behandlung des Hallux valgus richtet sich nach dem Schweregrad der Fehlstellung sowie dem Leidensdruck des Patienten. Eine Bewegungs- und Schmerzfreiheit kann sowohl mit konservativen Therapien als auch durch eine Operation erzielt werden.

 

Hallux rigidus

 

Als Hallux rigidus wird eine Arthrose im Großzehengrundgelenk bezeichnet. Die Ursachen sind vielfältig. So können z.B. Fehlstellungen des Mittelfußknochens, Überbelastungen, eine familiäre Veranlagung und Mikroverletzungen für die Entstehung eines Hallux rigidus verantwortlich sein.

 

Die Behandlung beginnt in der Regel mit konservativen Maßnahmen. Dazu zählen u.a. eine spezielle Einlagenversorgung, physikalische Therapien, Injektionsbehandlungen oder die Gabe von entzündungshemmenden bzw. schmerzstillenden Medikamenten.

 

Wenn konservative Therapien nicht zum gewünschten Erfolg führen oder die Erkrankung bereits zu weit fortgeschritten ist, können auch chirurgische Behandlungsmethoden angewendet werden.

 

Hammerzehe

 

Von einem Hammerzeh ist meist die zweite bis vierte Zehe betroffen. Durch eine Fehlstellung des Mittelglieds kommt es zu einer maximalen Beugung des Endgelenks der Zehe.

 

Hammerzehen werden häufig durch das Tragen von zu engen Schuhen oder Schuhen mit hohem Absatz verursacht. Zudem kann auch ein Spreiz-, Platt- oder Knickfuß zu einem Hammerzeh führen.

 

Lässt sich die Zehe noch passiv strecken, sollte eine konservative Therapie versucht werden. Ist der betroffene Zeh völlig versteift, hilft nur mehr ein operativer Eingriff.

 

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