Magenspiegelung (Gastroskopie)

Magenspiegelung (Gastroskopie) - Priv.-Doz. Dr. Alexander Hans Petter-Puchner - Allgemeinchirurg 1010 Wien
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Bei der Gastroskopie handelt es sich um ein etabliertes, endoskopisches Untersuchungsverfahren zur bildlichen Darstellung des oberen Verdauungstraktes.

 

Die Indikationen für eine Magenspiegelung sind vielfältig: Wiederkehrendes Sodbrennen, anhaltende Magenschmerzen, schmerzhaftes Druckgefühl im Oberbauch, Blut im Stuhl, Übelkeit und häufiges Erbrechen, Appetitlosigkeit, unklarer Gewichtsverlust, usw.

 

Im Rahmen der diagnostischen Untersuchung wird ein sogenanntes Gastroskop (dünner, flexibler Schlauch, der am Ende mit einer Minikamera ausgestattet ist) über die Mundöffnung in die Speiseröhre und weiter bis zum Magen und Zwölffingerdarm vorgeschoben. Bei Bedarf können über diesen Schlauch auch Gewebeproben entnommen (Biopsie) oder kleine therapeutische Eingriffe (u.a. Entfernung eines Polypen, Blutstillung) durchgeführt werden.

 

Mithilfe der Gastroskopie lassen sich u.a. eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Schleimhautausstülpungen (Divertikel), ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, eine bösartige Erkrankung der Speiseröhre oder des Magens sowie eine Refluxerkrankung gut diagnostizieren. 

 

Eine Magenspiegelung dauert in der Regel nur wenige Minuten und wird in Linksseitenlage durchgeführt. Der Patient muss am Tag der Untersuchung nüchtern sein. Um den Würgereiz beim Einführen des Gastroskops zu minimieren, wird der Rachen des Patienten örtlich betäubt. Auf Wunsch kann auch ein Medikament zur Beruhigung verabreicht werden oder eine Kurznarkose erfolgen.

Jeder Magenspiegelung geht ein ausführliches Anamnesegespräch voraus.

 

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da!

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