Priv.-Doz. Dr. Alexander Hans Petter-Puchner - Allgemeinchirurg Wien 1010

Priv.-Doz. Dr. Alexander Hans Petter-Puchner

Neuer Markt 1/4/17, 1010 Wien

Hernienchirurgie

Hernienchirurgie - Priv.-Doz. Dr. Alexander Hans Petter-Puchner - Allgemeinchirurg Wien 1010
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Hernien (Eingeweidebrüche) müssen in der Regel operativ versorgt werden. Man unterscheidet zwischen der offenen und der geschlossenen Hernienchirurgie. Zweitere wird auch als minimal-invasive oder laparoskopische Hernienchirurgie bezeichnet. Zuweilen ist auch von der Schlüssellochoperation die Rede.

Hernienoperationen machen rund 15% aller viszeralchirurgischen Eingriffe aus.

Als Facharzt für Allgemeinchirurgie und Spezialist auf dem Gebiet der Hernienchirurgie führe ich auch komplexe Revisionsoperationen durch.

 

  • Leistenbruch

Ein Eingeweidebruch im Bereich der Leiste wird als Leistenbruch (Leistenhernie) bezeichnet. Dieser kann entweder angeboren sein, oder durch einen erhöhten Druck im Bauchraum, ausgelöst durch z.B. Heben schwerer Lasten, Übergewicht oder Pressen beim Stuhlgang, entstehen.

Die Leistenhernie macht sich durch eine sicht- und tastbare Vorwölbung in der Leistenregion bemerkbar. Zudem können ziehende Schmerzen in diesem Bereich auftreten.

Ein Leistenbruch erfordert immer eine Operation, da sich der Bruch nicht von selbst zurückbildet, sondern sich eher vergrößert und die Gefahr einer Einklemmung von Eingeweideteilen besteht. Der chirurgische Eingriff kann entweder offen oder minimal invasiv durchgeführt werden.

Im Zusammenhang mit einem Leistenbruch wird auch häufig von einer Sportlerleiste gesprochen, von der, wie der Name schon sagt, vor allem Leistungssportler wie Tennis- oder Fußballspieler betroffen sind. Die sogenannte „weiche Leiste“ entsteht durch eine lang andauernde, sportbedingte Überlastung im Bereich des Beckens und ist ein häufiger Vorbote des Leistenbruches.

 

 

  • Bauchwandbruch

Beim Bauchwandbruch treten Teile der Bauchhöhle (v.a. Binde- und Fettgewebe) durch eine Schwachstelle der Bauchwand (Bruchpforte) nach außen, wodurch ein Bruchsack, eine sichtbare Vorwölbung am Bauch, entsteht.

Die Gefahr eines Bauchwandbruches steigt mit zunehmendem Alter. In den meisten Fällen liegt dem Bruch eine Bindegewebsschwäche zugrunde.

Verursacht die Hernie Beschwerden, ist eine Operation notwendig.

 

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da!

 

 

  • Parastomale Hernie

Eine parastomale Hernie tritt vorwiegend (in bis zu 80% der Fälle) bei Patienten mit einem künstlichen Darmausgang auf. Risikofaktoren wie Übergewicht, eine Bindegewebsschwäche, chronischer Husten oder ein fortgeschrittenes Alter begünstigen die Entstehung der Hernie.

Die Beschwerdesymptomatik ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Während manche Patienten komplett beschwerdefrei sind, leiden andere unter starken, ziehenden und manchmal auch brennenden Schmerzen. Bei großen Brüchen kann es sogar zu einer gestörten Stuhlpassage oder Entleerungsproblemen kommen.

Liegen Beschwerden vor, stellt eine Operation (offen oder minimal-invasiv) die einzige Therapiemöglichkeit dar.

 

Lassen Sie sich von mir beraten!

 

 

  • Zwerchfellbruch

Bei einem Zwerchfellbruch haben sich Magenanteile durch die natürliche Zwerchfelllücke nach oben in den Brustraum verlagert.

Während sogenannte Gleithernien (in 90% der Fälle) zumeist harmlos sind und nur bei ausgeprägten Beschwerden behandelt werden müssen, ist bei der eher selten auftretenden paraösophagealen Hernie fast immer eine Operation notwendig, da hier lebensbedrohliche Komplikationen (u.a. Einklemmung von Magen oder Speiseröhre) auftreten können.

 

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da!

 

 

  • Refluxerkrankung

Bei der Refluxerkrankung kommt es zu einem gesteigerten, krankhaften Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre und weiter bis in die Mundhöhle.

Das Leitsymptom eines Refluxes ist Sodbrennen. Zudem treten Schmerzen hinter dem Brustbein auf, die im Liegen schlimmer werden. Auch Schluckbeschwerden, ein Trockenheitsgefühl im Hals sowie Husten und Heiserkeit können auf eine Refluxerkrankung hinweisen.

Von einem Reflux sind vorwiegend Frauen betroffen. Die Ursachen sind vielfältig. So kann u.a. ein Zwerchfellbruch oder eine Verschlussschwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels einen Reflux auslösen. Alkohol, Nikotin, Koffein, schwer verdauliche Nahrung und Stress können die Entstehung einer Refluxerkrankung ebenfalls begünstigen.

Eine entsprechende Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und des Lebensstils führt bei den meisten Betroffenen bereits zu einer deutlichen Linderung der Symptome. Vielen hilft auch eine medikamentöse Behandlung. Bei schwerem Verlauf kann eine Operation notwendig werden.

 

Ich berate Sie gerne!

 

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