Impingement

Impingement - Univ.Prof. Dr. Christian Gäbler - Unfallchirurg 1090 Wien
1/1

Die Schultermuskulatur stabilisiert und bewegt die Schulter bei einzelnen Bewegungen. Die vier Muskeln der Rotatorenmanschette (Musculus subscapularis, Musculus supraspinatus, Musculus infraspinatus und Musculus teres minor) verhindern eine Verrenkung im Schultergelenk, während die anderen Muskeln der Schulter (Musculus latissimus dorsi, Musculus deltoideus, Musculus teres major und Musculus coracobrachialis) Bewegungen im Schultergelenk ausführen.

Im Laufe der Zeit können einzelne Fasern der Muskulatur aufgrund von bestimmten Bewegungen und Belastungen kleine Verletzungen erleiden. In weiterer Folge kommt es zu Verletzungen und Schwellungen, wodurch die Muskulatur an manchen Stellen eingeengt wird. Diese Einklemmung der Muskulatur wird als Impingement bezeichnet.

Typische Beschwerden bei einem Impingement-Syndrom sind Schmerzen beim Heben des Armes, Schmerzen beim Ein- und Auswärtsdrehen und Schmerzen beim Schlafen auf der Schulter. Unbehandelt kann ein Impingement-Syndrom zu einer Schleimbeutelentzündung und zu anhaltenden Schmerzen führen. In der Regel wird ein fortgeschrittenes Impingement-Syndrom in der Rotatorenmanschette operativ (Arthroskopie) behandelt.

Erweitertes Profil (entgeltlich). Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten ohne Gewähr.