Dr. Bernd Bursa - Urologe Wien 1230

Dr. Bernd Bursa

Ketzergasse 447-449, 1230 Wien

Prostatavergrößerung

Prostatavergrößerung - Dr. Bernd Bursa - Urologe Wien 1230
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Bei der Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) handelt es sich um eine gutartige und weit verbreitete Erkrankung der Prostata - etwa die Hälfte aller über 60-jährigen Männer ist betroffen.

Symptome

Typische Symptome einer Prostatahyperplasie sind Störungen der Blasenfunktion wie Harnstrahlabschwächung beim Wasserlassen, Verzögerungen beim Wasserlassen, Restharngefühl, häufiger Harndrang und plötzlich auftretender starker Harndrang. All dies kann die Lebensqualität Betroffener stark beeinträchtigen, weiters können die Beschwerden ohne Behandlung zu schwerwiegenden Folgeerscheinungen wie einer Schädigung der Blase führen.

Die Diagnose basiert auf einer ausführlichen Anamnese und mehreren Untersuchungen, die alle in der Ordination durchgeführt werden und für den Patienten schmerzlos sind, darunter u.a. die Tastuntersuchung der Prostata, welche Aufschluss über die Größe und Konsistenz der Prostata gibt, eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des PSA-Werts und eine Ultraschalluntersuchung der Prostata (zur Größenbestimmung der Prostata und Restharnbestimmung) und des oberen Harntrakts. Unter Umständen können noch weitere Untersuchungen wie z.B. eine Uroflowmetrie (Messung der Harnstrahlstärke) notwendig sein.

Behandlung

Bei Patienten mit moderaten Beschwerden kann zunächst eine medikamentöse Therapie erfolgen. Bei Patienten mit ausgeprägter Symptomatik und Patienten, bei welchen es durch die gutartige Prostatavergrößerung zu wiederkehrenden Harnwegsinfekten, Blasensteinen oder anderen Folgebeeinträchtigungen gekommen ist, ist eine operative Behandlung notwendig, bei welcher das überschüssige Prostatagewebe schonend entfernt wird.

Bipolare transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P)

Es stehen unterschiedliche Operationstechniken zur Wahl. Wenn möglich, führe ich eine sogenannte bipolare transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P) durch, bei welcher die gutartig vergrößerte Prostata von innen abgehobelt wird. In weiterer Folge wird auch die Entleerung der Blase wieder normalisiert. Während bei einer konventionellen TUR-P ein monopolarer Strom verwendet wird, bei welchem die Energie von der Resektionsschlinge durch das Gewebe der Prostata und das umgebende Körpergewebe zu einer am Bein angebrachten Elektrode wandert, verläuft der Zu- und Abfluss des Hochfrequenzstroms bei einer bipolaren TUR-P über das Resektoskop, was mit einem verringerten Komplikationsrisiko und Blutverlust einhergeht.

Welche Therapie im Einzelfall am besten geeignet ist, richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und den Beschwerden sowie nach den individuellen Patientenbedürfnissen. Ich nehme mir ausreichend Zeit um Sie verständlich über Ihre Untersuchungsergebnisse und Therapiemöglichkeiten aufzuklären, sodass wir nach sorgfältigem Abwägen und Besprechen aller Optionen gemeinsam eine zu Ihren Bedürfnissen passende Therapieentscheidung treffen können.

Die umfassende und individuelle Betreuung eines jeden Patienten zählt zu meinen wichtigsten leitenden Grundsätzen. Als Ihr Arzt betreue ich Sie von der Diagnose bis zur letzten postoperativen Kontrolle persönlich und bin bei Fragen gemeinsam mit meinem Team jederzeit gerne für Sie da.

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