Dr. Jürgen Barthofer - Unfallchirurg Linz 4020

Dr. Jürgen Barthofer

Garnisonsstraße 5, 4020 Linz

Arthrose

Arthrose - Dr. Jürgen Barthofer - Unfallchirurg Linz 4020
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Arthrose - Dr. Jürgen Barthofer - Unfallchirurg Linz 4020
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Vom Beinachstraining über "Knorpelaufbaukuren", modernste Verfahren aus dem Spitzensport mit Einsatz körpereigener Wachstumsfaktoren zur Knorpelregeneration (ACP) bis hin zur operativen Versorgung:
  • Beinachsveränderung
  • Knorpeltransplantation
  • Knieprothese etc.

Arthrose ist eine chronische nicht-entzündliche Gelenkerkrankung, die alle Gelenke betreffen kann. Besonders häufig von Arthrose betroffen sind das Hüft- und das Kniegelenk. Arthrose ist vorwiegend eine degenerative Erkrankung vom Gelenk, die mit zunehmendem Alter häufiger auftritt. Aufgrund von Umbauprozessen im Knorpel kommt es zu einer Störung des Knorpelstoffwechsels und folglich zum Abbau vom Gelenkknorpel. Mit dem Abnehmen der Knorpeldicke nimmt auch dessen Gleitfähigkeit zunehmend ab. Bei sehr weit fortgeschrittener Arthrose ist der Knochen freigelegt, sodass die Gelenkanteile aneinander reiben. Weiters kann Arthrose durch (nicht oder schlecht behandelte) Verletzungen verursacht werden (z.B. Meniskusriss, Knochenbrüche, Bänderrisse).

Andere Faktoren, welche die Entstehung einer Arthrose begünstigen sind:

  • Übergewicht (Übergewicht begünstigt vor allem die Entstehung einer Hüft- und Kniearthrose, da diese Gelenke durch das zusätzliche Gewicht besonders belastet werden.)
  • Überbeanspruchung der Gelenke (z.B. bei Sportlern und Menschen, die jahrelang körperliche Schwerarbeit leisten)
  • Bewegungsmangel (Bewegungsmangel begünstigt die Rückbildung vom Knorpel.)
  • Andere Erkrankungen wie Diabetes mellitus
  • Familiäre Disposition

Da der Gelenkknorpel keine Nerven besitzt, bleibt die Entstehung einer Arthrose meistens über einen längeren Zeitraum unbemerkt - die typischen Symptome der Gelenkerkrankung machen sich meistens erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkbar.

Symptome einer Arthrose im Knie sind:

  • Anlaufschmerzen (v.a. zu Beginn der Arthrose)
  • Schmerzen beim Bergaufgehen/Stiegen steigen
  • Gelenkergüsse
  • Gelenksteifigkeit (v.a. nach dem Aufstehen)
  • Druckgefühl im Knie
  • Probleme beim Arbeiten in der Hocke
  • Schmerzen im Ruhezustand (bei fortgeschrittener Arthrose)
  • Gelenksdeformität (im Endstadium der Arthrose)

Der Krankheitsverlauf kann von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein, im fortgeschrittenen Stadium und bei Nichtbehandlung leiden jedoch fast alle Menschen unter starken Schmerzen und massiven Bewegungseinschränkungen.

Behandlung
Arthrose ist nicht heilbar, da der Verlust bzw. Abbau vom Gelenkknorpel nicht rückgängig gemacht werden kann. Es stehen jedoch unterschiedliche konservative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Schmerzen zu mildern. Bei massiver Arthrose, bei welcher konservative Behandlungsmöglichkeiten (und bei Möglichkeit andere operative Behandlungen wie z.B. eine Beinachsenkorrektur) das Schmerzgeschehen und das Beschwerdebild nicht mehr verbessern, ist die Implantation eines künstlichen Gelenks sinnvoll.

Konservative Therapiemaßnahmen zur Behandlung einer Kniearthrose sind u.a.:

  • Medikamentöse Therapie (zur Verbesserung des Schmerzgeschehens)
  • Infiltrationstherapie
  • Behandlung mit Hyaluronsäure/Knorpeltherapie
  • Therapie mit ACP (autologes konditioniertes Plasma)
  • Bewegungstherapie/Physiotherapie

Die Diagnose einer Kniearthrose bedeutet keinesfalls, dass sportliche Aktivitäten eingestellt werden müssen - sich bei einer Arthrose gänzlich zu schonen verlangsamt die Entwicklung der Gelenkerkrankung nicht.

Bewegung ist von Vorteil, Überlastung sollte hingegen vermieden werden. Im Rahmen einer Physiotherapie wird verstärkt an der Optimierung der Gelenkbeweglichkeit gearbeitet - denn je besser das Knie trainiert ist, desto langsamer schreitet der Verschleiß vom Gelenk fort. Besonders sportliche Aktivitäten, die das Gelenk nur wenig belasten (z.B. Schwimmen, Radfahren und Krafttraining) sollten nach der Diagnose nicht aufgegeben werden, zu meiden bzw. zu reduzieren sind hingegen Sportarten, die das Kniegelenk sehr stark belasten. Für die Behandlung wird ein maßgeschneiderter Therapieplan erstellt, der ganz auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten eingeht und hochqualifizierte Physiotherapeuten einbezieht.

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