Dr. Florian Dirisamer - Orthopäde Puchenau 4048

Dr. Florian Dirisamer

Karl-Leitl-Str. 1, 4048 Puchenau

Kniegelenkabnützung - Gonarthrose

Kniegelenkabnützung - Gonarthrose - Dr. Florian Dirisamer - Orthopäde Puchenau 4048
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Typisch für Abnützungserscheinungen im Kniegelenk sind so genannte Anlauf- und Belastungsschmerzen, gefolgt von einer eingeschränkten Bewegungsfähigkeit beim Strecken und Beugen des Beines. Je nach Schweregrad der arthrotischen Veränderungen kommt es zu einer Reduktion der Gehstrecke, sodass in einem späten Stadium oft nur mehr wenige hundert Meter zu Fuß zurückgelegt werden können. Als weitere typische Symptome gelten Schwellungen, ein Erguss im Kniegelenk sowie eine zunehmende Deformierung der Beinachsen, was schließlich zur Fehlstellungen wie X- oder O-Beinen führen kann.

Folgen

Die Arthrose bewirkt langsam aber sicher eine zunehmende Immobilisierung bis hin zum völligen Funktionsverlust des Kniegelenks. Sobald erste Symptome auftreten, empfehlen wir, ehest möglich mit der Therapie zu beginnen, damit Betroffene so viel als möglich von ihrer Lebensqualität und Mobilität erhalten können.

Behandlungsmöglichkeiten

Als ersten Schritt versuchen wir immer, einen nicht-operativen (konservativen) Behandlungsweg einzuschlagen. Es hängt jedoch vom Stadium Ihrer Arthrose ab, ob die Einleitung einer derartigen Therapie noch sinnvoll ist oder nicht.
Das Spektrum konservativer Behandlungsmöglichkeiten ist vielfältig und reicht von Heilgymnastik über physikalische Methoden wie Strombehandlungen bis hin zu Medikamenten und Infiltrationen. Mittlerweile gibt es eine Reihe von verschiedenen entzündungshemmenden und schmerzstillenden Substanzen, aber auch körpereigene Wachstumsfaktoren aus Eigenblut und homöopathische Wirkstoffe, die in das betroffene Gelenk eingespritzt werden. Je nach Ausprägung der Arthrose und den damit verbundenen Symptomen erstellen wir für unsere Patienten ein individuelles Therapiekonzept. Da die Gelenksabnützung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, ist das vorrangige Ziel der bestmögliche Erhalt der Mobilität und Lebensqualität. Durch eine konsequente Behandlung und Mitarbeit des Patienten kann ein chirurgischer Eingriff deutlich hinausgezögert werden.
Zu Beginn arthrotischer Veränderungen sind auch gelenkserhaltende Operationen möglich, wobei Nutzen und Risiko sehr individuell abgewogen und mit jedem Patienten im Detail besprochen werden müssen. Im Endstadium einer Gonarthrose ist die schützende Knorpelschicht des Gelenks weitgehend verloren gegangen, sodass die Implantation eines künstlichen Kniegelenks notwendig wird. Derzeit liegt das Durchschnittsalter bei Erstoperationen bei Mitte 60.

Nachbehandlung

Die Implantation einer Knieprothese bringt einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt mit sich. In der Regel kann das künstliche Gelenk ab dem ersten Schritt voll belastet werden, wobei zur Unterstützung sechs Wochen lang Krücken getragen werden müssen. Nach diesem Zeitraum sind alltägliche Bewegungen und Aktivitäten wieder problemlos möglich.
Wir implantieren unseren Patienten moderne, dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechende Endoprothesen. Für ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis ist jedoch nicht nur eine erfolgreiche Operation mit einem langlebigen Implantat ausschlaggebend, sondern auch die Mitarbeit des Patienten sowie eine professionelle physiotherapeutische Nachbetreuung eben ein optimales Zusammenspiel von Chirurg, Patient und Therapeut.
Ausführliche Informationen zur Nachbetreuung stellen wir Ihnen gerne auf der Seite unserer Physiotherapeuten zur Verfügung.

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