Dr. med. univ. Alexander Di Monte - Allgemeinchirurg/Viszeralchirurg Wien 1090

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Lazarettgasse 25/1. Stock, 1090 Wien

Schilddrüsenerkrankungen/-chirurgie bei auffälligen Knoten und Morbus Basedow

Schilddrüsenerkrankungen/-chirurgie bei auffälligen Knoten und Morbus Basedow - Dr. med. univ. Alexander Di Monte - Allgemeinchirurg/Viszeralchirurg Wien 1090
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  • Schilddrüsenerkrankungen/-chirurgie
     
  • Morbus Basedow
    Bei Morbus Basedow handelt es sich um eine sogenannte Autoimmunthyreopathie – eine chronisch entzündliche Erkrankung der Schilddrüse, die durch eine Fehlregulation der spezifischen Immunabwehr verursacht wird und bei welcher Antikörper gegen Schilddrüsengewebe gerichtet werden. Bei Morbus Basedow führt die Autoimmunerkrankung der Schilddrüse zu einer Schilddrüsenüberfunktion – vom Immunsystem werden Antikörper gegen den TSH Rezeptor gebildet, die zusammengefasst eine Entzündung und Dauerstimulation der Schilddrüse verursachen, was zur Überfunktion führt. Auch andere Organe und Strukturen können von der Krankheit betroffen sein, darunter die Augen (endokrine Orbitopathie). Eine endokrine Orbitopathie ist eine Entzündung des Orbitinhalts/Gewebes hinter den Augen, auch die Augenmuskeln, das Gewebe der Orbita und die Lider können mitbetroffen sein, was verschiedene Beschwerden zur Folge haben kann (geschwollene Lider, Fremdkörpergefühl, vermehrter Tränenfluss, Sehstörungen u. a.). 

    Leitsymptome bei Morbus Basedow sind Struma (“Kropf“, Vergrößerung der Schilddrüse), Exophthalmus (Hervortreten der Augäpfel) und Tachykardie (Herzrasen). Weitere Symptome der Erkrankung sind (entsprechend einer Schilddrüsenüberfunktion) beispielsweise Gewichtsverlust, Schlafstörungen, Wärmeüberempfindlichkeit, Schweißausbrüche, Muskelschwäche, innere Unruhe, Konzentrationsprobleme u. a. Das Beschwerdebild und die Ausprägung der Symptome können individuell verschieden sein. 

    Die Therapie erfolgt zunächst medikamentös (Thyreostatika). Bei vielen Patienten ist es möglich, die Krankheit mit Medikamenten zu behandeln. Bei schweren Verläufen bzw. bei Patienten, bei welchen die medikamentöse Therapie nach einer gewissen Zeit nicht zum gewünschten Behandlungserfolg führt, kann eine Operation in Erwägung gezogen werden. Im Rahmen dieser wird die Schilddrüse entfernt (totale Thyreoidektomie), die fehlenden Schilddrüsenhormone müssen im Anschluss in Tablettenform eingenommen werden. 

    Bei Fragen zur operativen Behandlung bei Schilddrüsenproblematiken (z. B. auffällige Knoten) oder Morbus Basedow  bin ich gerne persönlich für Sie da.
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