Dr. med. univ. Alexander Di Monte - Allgemeinchirurg/Viszeralchirurg Wien 1090

Dr. med. univ. Alexander Di Monte

Lazarettgasse 25/1. Stock, 1090 Wien

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden - Dr. med. univ. Alexander Di Monte - Allgemeinchirurg/Viszeralchirurg Wien 1090
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Hämorrhoiden sind arteriovenöse Gefäßpolster (Corpus cavernosum recti), die für die Feinabdichtung des Afters zuständig sind und gemeinsam mit dem Schließmuskel die Funktion des Darmausgangs kontrollieren. Verursachen sie Beschwerden, dann ist von einem sogenannten Hämorrhoidalleiden die Rede (vergrößerte, tiefer getretene Hämorrhoiden), welches im normalen Sprachgebrauch zumeist schlicht als “Hämorrhoiden“ bezeichnet wird.

 

Faktoren, welche die Entwicklung eines Hämorrhoidalleidens begünstigen können, sind unausgewogene ballaststoffarme Ernährung, Verstopfung und zu harter Stuhl, starkes Pressen beim Stuhlgang, Druckerhöhung im Bauchraum (z. B. bei Übergewicht), Bewegungsmangel u. a. Viele Menschen haben es zumindest einmal im Leben mit einem Hämorrhoidalleiden zu tun; nicht selten wird der Besuch beim Arzt trotz Schmerzen und anderer Beschwerden aufgrund von Schamgefühlen hinausgezögert, wodurch sich das Problem häufig verschlimmert – ein Hämorrhoidalleiden ist ein medizinisches Problem wie jedes andere auch, welches mit einer adäquaten Therapie bei vielen Patienten häufig rasch beseitigt werden kann.

 

Bei einem Hämorrhoidalleiden werden verschiedene Schweregrade unterschieden – von Schweregrad I, bei welchem eine einfache Vergrößerung des Gefäßpolsters vorliegt und keine/kaum Beschwerden auftreten, über Schweregrad II (mit möglichen Beschwerden wie Schmerzen, Brennen, Jucken, Nässen und Blutungen) und III, bei welchem der Gefäßpolster beim Pressen/während des Stuhlgangs vorfällt, jedoch wieder in seine Ausgangslange zurückgedrückt werden kann, bis hin zu Schweregrad IV, dem dauerhaften Vorfall.

 

Die Behandlung richtet sich u. a. nach dem Schweregrad. Zu Beginn können einige einfache Maßnahmen wie ballaststoffreiche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, stuhlhygienische Maßnahmen und körperliche Bewegung helfen die Beschwerden zu lindern. Darüber hinaus stehen medikamentöse Behandlungen (z. B. Salben, Zäpfchen) und andere Behandlungsmethoden zur Verfügung. Bei einem fortgeschrittenen Hämorrhoidalleiden ist eine operative Behandlung (Hämorrhoidektomie) notwendig, für welche verschiedene Verfahren zur Verfügung stehen. Eine zur Anwendung kommende minimal-invasive Methode ist HAL-RAR (HAL: Hämorrhoidal Arterien Ligatur, RAR: Recto Anal Repair), bei welcher nicht geschnitten wird und es zu keinen offenen Wunden kommt.

 

In der Praxis nehme ich mir viel Zeit, um mich in Ruhe Ihren Anliegen zu widmen und bin bei Fragen gerne persönlich für Sie da.

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