Dr. Bernd Bursa - Urologe Perchtoldsdorf 2380

Dr. Bernd Bursa

Beethovenstraße 32, 2380 Perchtoldsdorf

Blasenkrebs

Blasenkrebs - Dr. Bernd Bursa - Urologe Perchtoldsdorf 2380
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Bei Blasenkrebs (Blasenkarzinom) handelt es sich um einen bösartigen Tumor an der Schleimhaut der Harnblase. Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von Blasenkrebs sind das Rauchen und die Belastung mit verschiedenen Chemikalien. Darüber hinaus können auch Schmerzmittelmissbrauch sowie chronische Entzündungszustände der Blase und Harnabflussstörungen das Risiko für einen Tumor in der Blase erhöhen.

Symptome

Mögliche Symptome von Blasenkrebs sind u.a. Blut im Urin, Brennen beim Harnlassen, vermehrter Harndrang und Stechen bzw. Schmerzen nach der Blasenentleerung. Nicht immer haben Patienten Blut im Urin, weiters können diese Symptome auch in Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auftreten, weswegen Blasenentzündungen und Schmerzen in der Blase stets ärztlich abgeklärt werden sollten.

Die Diagnose basiert auf einer ausführlichen Anamnese und mehreren Untersuchungen, darunter eine Laboruntersuchung des Urins, eine Ultraschall- und Röntgenuntersuchung der harnableitenden Wege und eine Blasenspiegelung (Zystoskopie). Unter Umständen können noch weitere Untersuchungen wie z.B. eine CT oder MRT notwendig sein.

Bei einer Blasenspiegelung wird das Innere der Harnblase mithilfe eines Zystoskops, welches durch die Harnröhre bis in die Blase geführt wird, genau untersucht. Durch das Zystoskop können auch Gewebeproben für die histologische Abklärung entnommen werden. Die Ordination ist mit einem hochmodernen Zystoskop ausgestattet, welches über eine sogenannte "chip-on-the-tip"-Technologie verfügt und dadurch eine hervorragende Bildqualität gewährleistet, was es wiederum ermöglicht, Blasentumore in einem sehr frühen Stadium zu erkennen. Patienten können sich die gesamte Untersuchung ansehen - dank des modernen Systems wird eine für den Patienten nur sehr wenig unangenehme Untersuchung der Harnblase möglich.

Therapie (transurethrale Blasentumorresektion, TUR-B)

Die Therapie orientiert sich am Schweregrad der Erkrankung, an der Lokalisation des Tumors und den individuellen Bedürfnissen des Patienten. Ein oberflächlicher Tumor kann endoskopisch durch die Harnröhre abgetragen werden (transurethrale Blasentumorresektion, TUR-B). Bei der Operation wird ein sogenanntes Resektoskop (spezielles Blasenspiegelungsgerät) über die Harnröhre in die Harnblase eingebracht. Das Gerät verfügt über eine feine Edelstahlschlinge, welche mithilfe von hochfrequentem Strom aufgeheizt werden kann um Veränderungen in der Blase abzutragen. Um einen Rückfall zu verhindern, kann es notwendig sein eine Blaseninstillation durchzuführen. Hierbei handelt es sich um eine Behandlung, bei welcher Medikamente über einen Katheter in die Blase eingebracht werden, wo sie dann direkt auf die Blasenschleimhaut oder die Blasenmuskulatur einwirken können.

Handelt es sich um einen invasiven Krebs, der in die Muskelschicht der Blasenwand eingewachsen ist (fortgeschrittenes Tumorwachstum - der Krebs kann nicht mehr mittels TUR-B beseitigt werden), kann es notwendig sein die Harnblase zu entfernen (Zystektomie), wobei gleichzeitig ein Blasenersatz geschaffen wird.

Ich nehme mir ausreichend Zeit um Sie verständlich über Ihre Untersuchungsergebnisse und Therapiemöglichkeiten aufzuklären, sodass wir nach sorgfältigem Abwägen und Besprechen aller Optionen gemeinsam eine zu Ihren Bedürfnissen passende Therapieentscheidung treffen können.

Die umfassende und individuelle Betreuung eines jeden Patienten zählt zu meinen wichtigsten leitenden Grundsätzen. Als Ihr Arzt betreue ich Sie von der Diagnose bis zur letzten postoperativen Kontrolle persönlich und bin bei Fragen gemeinsam mit meinem Team jederzeit gerne für Sie da.

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