OA Dr. Clemens Hüthmair - Orthopäde Wien 1050

OA Dr. Clemens Hüthmair

Ziegelofengasse 41/14, 1050 Wien

Fußchirurgie

Fußchirurgie - OA Dr. Clemens Hüthmair - Orthopäde Wien 1050
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Mithilfe der Fußchirurgie können Vorfußdeformitäten erfolgreich korrigiert werden. 

  • Hallux valgus

Beim Hallux valgus, auch als Überbein, Frostballen, Ballenzeh oder Schiefzehe bezeichnet, handelt es sich um die häufigste Fehlstellung des Vorfußes, bei der sich das Grundgelenk der Großzehe nach außen neigt. Durch die Abspreizung des ersten Mittelfußknochens kommt es zu einer Breiterstellung des Vorfußes und einer sichtbaren Wölbung am Großzehengrundgelenk.

 

Aufgrund der vermehrten Druckbelastung am Großzehengrundgelenk kann es zu schmerzhaften Entzündungen (Bursitis) und Bewegungseinschränkungen (Schmerzen beim Gehen oder längerem Stehen) sowie Rötungen und Schwellungen über dem Großzehengrundgelenk kommen. Bei manchen Patienten entwickeln sich aufgrund des Spreizfußes und der Veränderung in der muskulären Balance am Vorfuß auch sogenannte Hammer- oder Krallenzehen.

 

Für die Entstehung eines Hallux valgus gibt es mehrere Ursachen. Neben dem Tragen von zu spitzen, engen und hohen Schuhen kann z.B. eine genetisch bedingte Bänder- und Bindegewebsschwäche zu einem Hallux valgus führen.


Zu Beginn kann ein Hallux valgus konservativ mittels Einlagen, Schmerztherapie oder physikalischen Maßnahmen behandelt werden. Bei einer fortgeschrittenen Fehlstellung wird in der Regel eine operative Korrektur durchgeführt.


Nach klinischer und radiologischer Untersuchung sowie Vermessung der vorliegenden anatomischen Gegebenheiten kommen, je nach Grad der Großzehenabweichung, spezielle operative Verfahren (u.a. OP nach Austin bzw. Chevron-Osteotomie) zur Gradstellung des ersten Strahls zum Einsatz. Dazu reicht ein kleiner Schnitt über dem Großzehengrundgelenk. In manchen Fällen ist es notwendig, die durchgeführte Osteotomie mit speziellen Schrauben oder Platten zu fixieren. 

 

Der operative Eingriff erfolgt auf Wunsch in Regionalanästhesie und dauert in etwa dreißig bis sechzig Minuten. Je nach Verfahren sind nach der Operation die konsequente Verwendung eines speziellen Verbandschuhs oder einer Nachtlagerungsschiene sowie eine physikalische Therapie angezeigt.

  • Hallux rigidus

Beim Hallux rigidus handelt es sich um eine abnutzungsbedingte Erkrankung (Arthrose) des Großzehengrundgelenks. Die Beweglichkeit der Großzehe nimmt im Verlauf der Erkrankung stetig ab und führt im Endstadium zu einer kompletten Einsteifung mit deutlicher Behinderung beim Gehen und Laufen. Die natürliche Abrollbewegung des Fußes ist gestört, längere Gehstrecken sind kaum noch zu bewältigen. 
Ein Hallux rigidus wird in der Regel durch posttraumatische Veränderungen, einen altersbedingten Verschleiß, das Tragen von falschem Schuhwerk oder anlagebedingten Fehlstellungen der Großzehe verursacht.
Zu Beginn eines Hallux rigidus können entzündungshemmende Medikamente, Infiltrationen mit Anästhetika und Cortikoiden sowie eine Kryotherapie und lokale Salben helfen. Zudem kommen eine Einlagenversorgung und andere Heilbehelfe zum Einsatz.
In einem fortgeschrittenen Stadium hilft meist nur mehr eine Operation. Ist die Arthrose noch nicht massiv ausgeprägt, reicht es oft, die knöchernen Überstände mithilfe einer sogenannten Cheilektomie abzutragen. Bei schwerer Arthrose ist eine Versteifungsoperation (Arthrodese) des Großzehengrundgelenks die Therapie der Wahl.


Bei Fragen bin ich gerne für Sie da!

  • Hammerzehe

Bei einer Hammerzehe ist das Mittelglied der betroffenen Zehe (zumeist die zweite, dritte oder vierte Zehe) nach oben gebeugt, während das Endglied nach unten zeigt. Eine Hammerzehe tritt häufig in Kombination mit einer anderen Fehlstellung am Vorfuß (z.B. Hallux valgus) auf. 
Das Tragen von falschem Schuhwerk sowie rheumatologische oder genetisch bedingte Grunderkrankungen können das Auftreten einer Hammerzehe begünstigen. Meist führt die Fehlstellung zu Rötungen, empfindlichen Druckstellen und Hühneraugen. 
Neben einer optimalen Schuhversorgung spielen in der Behandlung von Hammerzehen eine Weichbettung und Einlagenversorgung der betroffenen Zehen eine große Rolle. Stark ausgeprägte Hammerzehen lassen sich jedoch nur chirurgisch behandeln. Dabei kommen sogenannte Korrekturosteotomien mit oder ohne Weichteiltechnik zum Einsatz. Die Eingriffe lassen sich tagesklinisch in Lokalanästhesie durchführen und dauern in etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten. 

  • Metatarsalgie

Mit dem Begriff Metatarsalgie werden Schmerzen am Mittelfuß bezeichnet, die oft belastungsanhängig auftreten. Betroffen sind der zweite bis fünfte Strahl.
Die Behandlung: Je nach Schweregrad und Beschwerdebild kommen neben konservativen Therapiemaßnahmen mit Einlagenversorgung und physikalischer Therapie auch verschiedene operative Verfahren (OP nach Weil) zum Einsatz.


Ich berate Sie gerne!

 

  • Schneiderballen (Digitus quintus varus)

Als Schneiderballen oder Digitus quintus varus wird eine Fehlstellung der kleinen Zehe bezeichnet, die stark nach außen abgespreizt ist. Im Schuh kann sich der Kleinzeh auch über oder unter den benachbarten vierten Zeh schieben, wodurch lokale Entzündungen und Druckstellen entstehen können.
Ein Schneiderballen kann sowohl konservativ als auch operativ behandelt werden.

 

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da!

 

  • Fersensporn

Bei einem Fersensporn handelt es sich um einen dornartigen, knöchernen Sporn am Ansatz einer überbeanspruchten Sehne oder der Sehnenplatte der Fußsohle.
Ein Fersensporn kann u.a. durch schlechtes Schuhwerk, eine falsche Fußbelastung, langes Stehen und Gehen auf harten Böden sowie Übergewicht ausgelöst werden.

Die Symptome zeigen sich häufig in Form von starken, stechenden Schmerzen im Bereich der Ferse oder Fußsohle.

Die Behandlung eines Fersensporns erfolgt in der Regel konservativ (u.a. lokale Infiltrationen, Stoßwellentherapie, etc.). Führen diese Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg, kann der reizende Sporn auch operativ abgetragen werden.

Bei Fragen bin ich gerne auch persönlich für Sie da!

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