OA Dr. Peter Bock - Orthopäde Wien 1040

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Hauslabgasse 2, 1040 Wien

Vorfuß

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Hallux valgus

Beim Hallux valgus, der auch als Ballenzeh, Überbein oder Frostballen bezeichnet wird, handelt es sich um eine Fehlstellung der Großzehe. Diese weicht nach außen hin ab. Durch die Zehenverformung kommt es zu innenseitigen Schmerzen am Großzehenballen. Die Zehenfehlstellung kann im betroffenen Fußbereich zu Entzündungen und Schwellungen führen. Im schlimmsten Fall führt der Hallux valgus zu einer Abnutzung des Zehengrundgelenks.

Ein Hallux valgus entsteht meist als Folge einer dauerhaften Fehlbelastung sowie einem vergrößerten Winkel zwischen dem ersten und zweiten Mittelfußknochen. Durch das Tragen hochhackiger und schmaler Schuhe wird die Entstehung eines Hallux valgus zusätzlich unterstützt.

Der Hallux valgus bedarf einer individuellen Behandlung, die u.a. vom Grad der Deformität abhängt. Mithilfe verschiedenster Operationsmethoden kann die Fehlstellung des Fußes korrigiert und somit eine Schmerzfreiheit erlangt werden.

Gerne stehe ich Ihnen für ein ausführliches Beratungsgespräch zur Verfügung!


Hammerzehe

Ein Hammerzeh tritt meist infolge einer jahrelangen Fehlbelastung auf. Charakteristisch für eine Hammerzehe: Das Mittelglied einer Zehe ist nach oben überstreckt, während sich das Endglied hammerartig nach unten richtet. Dabei berührt die Zehenkuppe meist den Boden.

Für die Entstehung wird in vielen Fällen das Tragen von unpassendem Schuhwerk verantwortlich gemacht. Hammerzehen können aber auch durch rheumatische Erkrankungen oder Erkrankungen des neuromuskulären Systems verursacht werden.

Die Therapie richtet sich nach der Schwere der Zehendeformität. Je nach Grad der Fehlstellung kann die Hammerzehe entweder konservativ oder mittels Operation behandelt werden.


Schneiderballen

Der Schneiderballen wird auch als Kleinzehenballen bezeichnet. Er entsteht durch eine zunehmende Spreizfußfehlstellung. Durch das Abweichen der kleinen Zehe nach innen in Richtung Großzehe kommt es zu Druckschmerzen über dem Kleinzehenballen. Zwischen der vierten und fünften Zehe bilden sich meist Hühneraugen (lokale Verhornungen der Haut)


Hallux rigidus

Beim Hallux rigidus handelt es sich um eine abnutzungsbedingte Erkrankung, von der das Grundgelenk der Großzehe betroffen ist. Eine zunehmende Schwellung und Bewegungseinschränkung des Gelenks machen eine normale Abrollbewegung des Fußes unmöglich. Somit ist der Hallux rigidus meist mit starken Schmerzen verbunden.

Die Therapie kann entweder konservativ oder operativ erfolgen. So kann z.B. der beginnende Hallux rigidus mit Einlagen, Injektionen oder im Zuge einer Physiotherapie behandelt werden. Im mäßig fortgeschrittenen Stadium kann eine kleine Operation durchgeführt werden, bei der die Knochensporne an der oberen Seite des Gelenks entfernt werden. Bei einer starken Arthrose des Gelenks ist eine sogenannte Arthrodese (Versteifung) das Mittel der Wahl.

Gerne informiere ich Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlich über alle gängigen Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten!


Morton Neurom

Als Morton Neurom wird eine schmerzhafte Verdickung eines Fußnerven zwischen den Mittelfußknochen bezeichnet. Dadurch kommt es zu akut auftretenden und stark stechenden Schmerzen im Bereich des Mittelfußes und der Zehen.

In einem ersten Schritt können u.a. stützende Einlagen den Druck auf den Mittelfußnerv reduzieren und somit den Mittelfuß entlasten. Wenn konservative Behandlungen auch nach Monaten zu keiner Linderung des Mittelfußschmerzes führen, muss eine Operation in Erwägung gezogen werden.


Stressfraktur

Eine Stressfraktur entsteht meist durch eine wiederholte Überlastung eines Knochens und kann jeden Knochen des Fußes betreffen. Der inkomplette Bruch des Knochens kann auch durch eine generelle Fehlhaltung des Fußes verursacht werden.

Eine Stressfraktur tritt in vielen Fällen im Unterschenkel und am Mittelfuß auf. Im Bruchbereich treten oft Schwellungen verbunden mit einem dumpfen Schmerzgefühl auf. Der Stressfraktur geht häufig eine Entzündung voraus. Stressfrakturen werden vorrangig konservativ behandelt.

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