Univ.Prof. Dr. Mehrdad Baghestanian - Lungenfacharzt Wien 1090

Univ.Prof. Dr. Mehrdad Baghestanian

Lazarettgasse 25/1. Stock, 1090 Wien

COPD

COPD - Univ.Prof. Dr. Mehrdad Baghestanian - Lungenfacharzt Wien 1090
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Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (Chronic Obstructive Pulmonary Disease), kurz COPD, handelt es sich um eine Lungenkrankheit, die durch eine dauerhafte Verengung der Bronchien gekennzeichnet ist. Unbehandelt kommt es im weiteren Verlauf zu einer Zerstörung der Lungenbläschen, wodurch eine normale Atmung nicht mehr möglich ist.

"Obstruktiv" bedeutet, dass eine Beeinträchtigung des Atemstroms vorliegt. Die dauerhafte Verengung der Bronchien führt zu Atemnot, zudem leiden Patienten unter chronischem Husten und vermehrtem Auswurf bzw. vermehrter Schleimproduktion. Unter körperlicher Anstrengung können sich die Symptome verschlechtern. Schreitet die Erkrankung voran haben Patienten immer öfter das Gefühl, dass sie nicht genug Luft bekommen, was die körperliche Belastbarkeit herabsetzt und die Lebensqualität Betroffener stark beeinträchtigt.

Umgangssprachlich ist bei COPD auch von "Raucherkrankheit" oder "Raucherlunge" die Rede. Grund hierfür ist, dass Rauchen die häufigste Ursache für die Erkrankung ist. Zwar können auch Nichtraucher an COPD erkranken, der Großteil aller Patienten allerdings raucht oder hat in der Vergangenheit geraucht.

COPD entwickelt sich nicht von einem Tag auf den anderen, sondern sehr langsam über viele Jahre hinweg. Es handelt sich um eine derzeit noch nicht heilbare Erkrankung der Lunge, deren Verlauf sich durch eine konsequente Therapie jedoch gut beeinflussen lässt. In diesem Zusammenhang ist eine möglichst frühzeitige Diagnose besonders wichtig, denn je früher die Erkrankung diagnostiziert und therapiert wird, desto eher ist es möglich, auf den Verlust der Lungenfunktion einzuwirken und die Beschwerden zu mildern.

Diagnose

Zunächst erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch, bei welchem u.a. die Krankengeschichte, Arbeits- und Lebensgewohnheiten, Symptome und andere wichtige Punkte erfasst und in Ruhe besprochen werden. Im Anschluss erfolgen eine gründliche körperliche Untersuchung, bei welcher die Lunge u.a. auf Husten- und Atemgeräusche abgehört wird, und eine Funktionsprüfung der Lunge (Spirometrie). Unter Umständen können noch weitere Untersuchungen notwendig sein.

Lungenfunktionsprüfung in der Ordination

Die Lungenfunktionsprüfung ist das wichtigste diagnostische Verfahren, um eine COPD zu diagnostizieren. Es handelt sich um eine schmerzlose und einfach durchzuführende Untersuchung, bei welcher die Lungenfunktion, der Widerstand der Atemwege und das Lungenvolumen gemessen werden.
Die Untersuchung wird mit einem Spirometer (Messgerät mit Mundstück) durchgeführt - der Patient nimmt das Mundstück zwischen die Zähne und führt anschließend bestimmte Atemmanöver durch. Die erfassten Werte, darunter die Vitalkapazität und die Einsekundenkapazität, werden anschließend mit Sollwerten verglichen.

Therapie

COPD wird in vier Stadien unterteilt. Die Therapie richtet sich nach dem Stadium bzw. nach dem Schweregrad der Erkrankung und anderen Faktoren und wird für jeden Patienten individuell erstellt.

Die Therapie zielt darauf ab die Beschwerden zu mildern, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität zu verbessern. Wichtige Therapiesäulen sind u.a. Medikamente und Physiotherapie/Atemtraining, darüber hinaus gibt es noch einige ergänzende Therapiemaßnahmen. Besonders wichtig ist es weiters, dass schädigende Einflüsse beseitigt werden. Für Raucher bedeutet das, dass sie mit dem Rauchen aufhören müssen, auch Passivrauch sollte gemieden werden.

Patienten, die unter COPD leiden können den Verlauf der Erkrankung wesentlich mitbeeinflussen (Vermeidung schädigender Einflüsse, körperliches Training, ausgewogene Ernährung etc.). Es ist mir besonders wichtig, dass meine Patienten gut über die Erkrankung, die Therapie, schädigende Einflüsse und andere wichtige Aspekte informiert sind - mit der richtigen und konsequent durchgeführten Therapie und der aktiven Mitarbeit des Patienten kann der Krankheitsverlauf gut beeinflusst werden. Ich gehe mit meinen Patienten jeden Weg gemeinsam und bin vom Erstgespräch über die Diagnostik bis hin zur Erstellung eines maßgeschneiderten Therapieplans und laufenden Kontrollen jederzeit für Sie da.

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