OÄ Dr. Manuela Hanke - Kardiologin Wien 1070

OÄ Dr. Manuela Hanke

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Herzerkrankungen

Herzerkrankungen - OÄ Dr. Manuela Hanke - Kardiologin Wien 1070
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Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall gehören zu den häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Herz- und Gefäßkrankheiten wirken sich maßgebend auf den allgemeinen Gesundheitszustand des Menschen aus. Durch rechtzeitige Präventivmaßnahmen können Ihre individuellen Risikofaktoren aufgedeckt werden. Das schützt Sie vor gefährlichen Herzkrankheiten und möglichen Folgeerkrankungen!

Ich arbeite nach einem ganzheitlichen Therapiekonzept unter Einbezug der richtigen Ernährung!

Metabolisches Syndrom
Eine Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, hohen Blutfetten und erhöhten Nüchtern-Blutzuckerwerten wird als metabolisches Syndrom bezeichnet. Das metabolische Syndrom gilt als entscheidender Risikofaktor für Herzerkrankungen, insbesondere für eine koronare Herzkrankheit.

Das metabolische Syndrom wird durch eine falsche Ernährung verbunden mit einem Mangel an körperlicher Bewegung verursacht. Für die Entstehung des metabolischen Syndroms spielt vor allem das viszerale Fettgewebe, das innere Bauchfett, eine wesentliche Rolle. Bei Frauen mit einem Taillenumfang von über 88cm liegt ein erhöhtes Risiko vor. Männer sollten einen Taillenumfang von 102cm nicht überschreiten. Ziel jeder Therapie ist eine Reduktion des Körpergewichtes bzw. des Bauchumfanges.

Herzinsuffizienz
Eine Herzinsuffizienz, umgangssprachlich auch als Herzschwäche bezeichnet, kann u.a. durch Bluthochdruck oder eine koronare Herzerkrankung verursacht werden. Aufgrund einer Unterfunktion der rechten, linken oder beider Herzhälften kann der Organismus nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. Die Folgen können von Luftnot und Husten, über Lungen- oder Beinödeme, bis hin zum kardiogenen Schock reichen.

Die Herzinsuffizienz zählt zu den verbreitetsten internistischen Krankheiten, wobei Männer deutlich gefährdeter sind als Frauen. Die Symptome zeigen sich u.a. in Form von Atembeschwerden, Rasselgeräuschen aus der Lunge sowie einem beschleunigten Puls.

Ich rate meinen Patienten deshalb, das Herz im Rahmen einer allgemeinen Vorsorge spätestens ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig kontrollieren zu lassen. Ich berate Sie gerne!

Herzrhythmusstörungen
Die Pumptätigkeit des Herzens passt sich im Normalfall den jeweiligen körperlichen Bedürfnissen an. Schlägt das Herz jedoch zu langsam oder zu schnell, liegt eine sogenannte Herzrhythmusstörung vor. Typische Symptome bei Herzrhythmusstörungen sind Herzrasen oder Herzstolpern sowie Schwindel oder plötzliche Bewusstlosigkeit.

Herzrhythmusstörungen können u.a. durch eine koronare Herzerkrankung, Herzmuskel- oder Herzklappenerkrankungen, aber auch durch Schilddrüsenfunktionsstörungen oder Medikamentennebenwirkungen verursacht werden. Da die Ursachen für die Herzrhythmusstörungen also sehr vielfältig sein können, wird bei auftretenden Symptomen auf jeden Fall eine genaue Untersuchung angeraten.

Mithilfe einer EKG-Aufzeichnung mittels Event-Recorder können auch relativ selten auftretende Herzrhythmusstörungen erfasst werden.

Wenn Sie den Verdacht auf eine Herzrhythmusstörung hegen, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren! Ich berate und untersuche Sie gerne.

Herzklappenfehler
Die Herzklappen fungieren als eine Art Ventile. Sie sorgen dafür, dass das Blut nicht in die falsche Richtung fließen kann. In jeder Herzhälfte befinden sich eine Taschen- und eine Segelklappe (zwischen Vorhof und Herzkammer). Herzklappenfehler können deshalb sowohl links als auch rechts auftreten. Die Folgen sind jedoch unterschiedlich und können schlimmstenfalls bis zum Herzversagen führen.

Grundsätzlich wird zwischen einer Verengung der Herzklappen (Stenosen) und einer Schlussunfähigkeiten (Insuffizienz) unterschieden. Die Verengung resultiert aus einer sich nicht mehr ganz öffnenden Klappe, die den Blutfluss behindert. Schließt eine Herzklappe hingegen nicht mehr richtig, fließt das Blut zurück und dehnt die davor befindliche Herzhöhle. Stenosen und Insuffizienzen können in manchen Fällen auch gemeinsam auftreten.

Herzklappen-Erkrankungen bleiben oft lange unbemerkt. Erste Anzeichen zeigen sich in Form von Atemnot, Lungenödemen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen.

Ich empfehle Ihnen deshalb regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und berate Sie gerne zu Ihrem persönlichen Risiko!

Koronare Herzkrankheit / Herzinfarkt
Das Herz wird über das Blut mit Sauerstoff versorgt. Kommt es zu einem plötzlichen Verschluss einer Koronararterie und kann das Herzmuskelgewebe dadurch nicht mehr ausreichend mit Blut und Nährstoffen versorgt werden, entsteht der gefürchtete Herzinfarkt.

Da unser Herz einen Sauerstoffmangel nur über eine kurze Zeit übersteht, verliert das Herz als Folge eines Herzinfarktes an Kraft bzw. hört auf zu pumpen.

Zu den unmittelbaren Begleitsymptomen eines Herzinfarktes zähen u.a. ein Druck und eine Enge in der Brust, Schmerzen, die in die linke Schulter und den linken Arm ausstrahlen, Atemnot, Schweißausbrüche, Rückenschmerzen, Halsschmerzen sowie gelegentlich auch Übelkeit und Bauchschmerzen.

Ein Herzinfarkt wird durch folgende Risikofaktoren begünstigt: Rauchen (Nikotinkonsum), Bluthochdruck, Diabetes mellitus, erhöhte Cholesterinwerte, familiäre Dispositionen (Herzerkrankungen bei engsten Familienangehörigen), Stress und Übergewicht.

Lassen Sie sich in meiner Praxis vorsorglich beraten!

Herzmuskelentzündung (Myokarditis)
Eine Herzmuskelentzündung, auch als Myokarditis bezeichnet, wird in den meisten Fällen durch Viren verursacht und kann entweder akut oder chronisch verlaufen. Selten aber doch können auch Parasiten, Pilze oder Bakterien für das Entstehen einer Herzmuskelentzündung verantwortlich sein.

Bei einer akuten Myokarditis treten neben einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes Beschwerden wie z.B. Atemnot, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen oder eine Flüssigkeitsansammlung in den Beinen auf. Eine chronische Herzmuskelentzündung ähnelt eher einer Erkältungskrankheit. Man fühlt sich abgeschlagen, ermüdet leicht und leidet an Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit.

Bei Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung werden u.a. eine Blutuntersuchung, eine Echokardiografie sowie ein EKG durchgeführt.

Die Therapie richtet sich nach den jeweiligen Symptomen und Auslöser. Eine bakteriell bedingte Myokarditis kann z.B. mit Antibiotika behandelt werden. Der Patient sollte auf jeden Fall jegliche körperliche Anstrengung vermeiden.

Herzbeutelentzündung (Perikarditis)
Ist die bindegewebige Hülle, die das Herz im Brustkorb umschließt, entzündet, liegt eine sogenannte Perikarditis, eine Herzbeutelentzündung, vor. Die Herzbeutelentzündung kann entweder akut oder schleichend und somit chronisch verlaufen. Bei einer akuten Herzbeutelentzündung kommt es zu Schmerzen hinter dem Brustbein, die auch in den Hals, den Rücken oder den linken Arm ausstrahlen können. Zudem kann der Herzschlag beschleunigt sein. Atemnot tritt auf. Unbehandelt ist ein akuter Verlauf lebensbedrohend.

Die Therapie richtet sich nach den Ursachen der Perikarditis. Frühzeitig erkannt, kann eine Herzbeutelentzündung folgenlos abheilen.

Bei weiteren Fragen bin ich gerne für Sie da!

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