Univ.Prof. Dr. Andreas Temmel - HNO-Arzt Wien 1060

Univ.Prof. Dr. Andreas Temmel

Stumpergasse 13, 1060 Wien

Allergie

01. Allgemeines


Das Wort Allergie heißt "Anders reagieren" und bedeutet eine übersteigerte, fehlgeleitete Reaktion unseres Immunsystems auf Teile unserer Umwelt (Antigene: Pollen, Pilze, Tierhaare, Hausstaubmilben, ...). Wässriger Schnupfen, rote juckende Augen, Kitzeln am Gaumen und Atemnot sind die Folge. Unbehandelt kann diese Krankheit zu schweren bleibenden Gesundheitsschäden führen.

Bei Verdacht auf eine allergische Erkrankung sollten wir die Beschwerden nicht ignorieren, sondern genau abklären lassen. Durch ein Gespräch und eine umfassende Testung, gelingt es, die Auslöser aufzudecken.

Die Testung selbst ist völlig schmerzfrei.
Dabei werden von verschiedenen Testlösungen je ein Tropfen an der Innenseite des Unterarms aufgetragen und mit einer kleinen Metallfeder die oberflächlichen Hautschuppen aufgekratzt (pricken). Ist eine Allergie vorhanden, kommt es zu einer deutlich sichtbaren Reaktion. Dieser Prick-Test wird am häufigsten zur Abklärung von Inhalationsallergien und Nahrungsmittelallergien verwendet. Zur Vervollständigung der Diagnostik wird eine Blutabnahme (spezifisches IgE) durchgeführt. Die Auswertung der Blutabnahme dauert zirka 1 Woche.
Danach erfolgt die Besprechung des Befundes.

Die sinnvollste und wichtigste Behandlung ist "Meiden der Auslöser". Dies ist nur möglich, wenn vorher durch eine exakte Abklärung alle relevanten Auslöser identifiziert wurden. So können wir durch einfache Maßnahmen viele Medikamente einsparen und die Beschwerden zudem stark vermindern.
Wenn eine Therapie notwendig ist

biete ich Ihnen das gesamte Spektrum der schulmedizinischen Therapie (symptomatische Therapie, Hyposensibilisierung) an und berate Sie gerne bei Fragen zur Alternativmedizin.

02. Symptomatische Therapie


Die sinnvollste und wichtigste Behandlung ist "Meiden der Auslöser". Dies ist nur möglich, wenn vorher durch eine exakte Abklärung alle relevanten Auslöser identifiziert wurden. So können wir durch einfache Maßnahmen viele Medikamente einsparen und die Beschwerden zudem stark vermindern.

Wenn eine Therapie notwendig ist, so kann diese entsprechend der internationalen Kriterien mit Sprays und Tabletten eingeleitet werden, außerdem berate Sie gerne bei Fragen zur Alternativmedizin.

03. Hyposensibilisierung


Die wahrscheinlich effektivste Therapie stellt die Hyposensibilisierung dar. Die Hyposensibilisierung bedeutet, dass man das Allergen in aufsteigender Dosis verabreicht bekommt, damit der Körper sich an das Allergen gewöhnt und nicht allergisch reagiert.
Es gibt unterschiedliche Formen der Hyposensibilisierung, zum Beispiel die Schluckimpfung (SLIT), die sogenannte klassische „Impfkur“ (kann nur vor der Saison oder ganzjährig durchgeführt werden) oder seit kurzem auch eine „Tablettenkur“.

Welche Therapie die sinnvollste ist, muss für den einzelnen Patienten herausgefunden werden.

04. Kurioses


Husten, Schnupfen, Heiterkeit

Na Gott sei dank! Unmittelbar nach der grässlichen Heuschnupfensaison gibt es zumindest eine kleine Witzigkeit aus dem Felde der Allergologie zu berichten, die unsere verschnupften Mitmenschen wenn schon nicht aufatmen, so doch wenigstens ein wenig schmunzeln lassen könnte.

Schottische Tiermediziner haben jüngst die Meldung veröffentlicht, dass ihren Forschungen zufolge jedes zwanzigste Haustier an einer Menschenallergie leidet. Der Kontakt mit unserer Haut oder – häufiger – mit den Hinterlassenschaften der Hausstaubmilben, die sich von abgestorbenen Hautzellen ernähren, führt bei den Hunden und Katzen zu Niesattacken, Juckreiz und Ausschlägen. Eine schöne Vorstellung, dass von Rachegelüsten erfüllte Katzenallergiker demnächst die Tierheime stürmen, um Gleiches mit Gleichem zu vergelten.

Erweitertes Profil (entgeltlich).
Letzte Aktualisierung: 13.03.2017

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