Femto-LASIK/LASEK – Lasertherapie

Femto-LASIK/LASEK – Lasertherapie - Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Gerald Schmidinger - Augenarzt Wien 1010
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Laser hat in der Augenmedizin bereits eine lange Tradition und hat sich vor allem bei der Behandlung von Fehlsichtigkeit als sehr erfolgreich erwiesen. Mehrere Millionen Augen wurden bisher mit den verschiedenen Operationsmethoden erfolgreich behandelt.

 

Dafür in Frage kommen prinzipiell alle Patienten, deren Sehfehler bestimmte Grenzen nicht überschreiten und deren Augen sonst gesund sind. Und: Sie können sehr gute Ergebnisse erwarten:

 

Die meisten Patienten (95 Prozent) kommen nach einer Lasertherapie ohne Brille aus (Restfehler nach der Behandlung liegt unter 0,5 Dioptrien). Bei Patienten mit höheren Sehfehlern (mehr als -5,0 Dioptrien) ist bei 80 Prozent keine weitere Korrektur notwendig. Falls ein störender Restfehler nach der Operation besteht, so könnte dieser mit dem Laser in einem Zweiteingriff korrigiert werden.

 

Wenn Sie für sich eine Laseroperation in Betracht ziehen, muss in einer Voruntersuchung Ihre Eignung für diese Therapie untersucht werden. Für die genaue Erhebung des Sehfehlers ist es notwendig, dass Sie harte Kontaktlinsen für mindestens drei Wochen und weiche Kontaktlinsen für mindestens zwei Wochen pausieren.

 

In meiner Ordination setze ich unter anderem die LASIK-Methode ein. Dabei wird eine dünne Lamelle in die obersten Schichten der Hornhaut im Auge geschnitten (Flap). Diese Lamelle wird zur Seite gelegt, danach wird mit dem Excimer Augenlaser der Sehfehler korrigiert.

 

Bei der modernsten Variante der LASIK, der Femto-LASIK, wird die Lamelle mit einem speziellen Laser (Femtosekundenlaser) geschnitten. Dieser Schnitt ist präziser und damit sicherer für den Patienten als Schnitte mit einem Messer. Zudem zieht diese Behandlung als Vorteile gegenüber anderen Methoden nur geringe Beschwerden nach sich und führt zu einer raschen Erholung der Sehschärfe.

 

Außerdem gibt es noch andere Methoden, die auf LASEK basieren (TransPRK, No-touch Laser).

 

Bei allen diesen Behandlungsmethoden wird im Gegensatz zur LASIK keine Lamelle in die Hornhaut geschnitten. Dadurch wird weniger Gewebe der Hornhaut für den Eingriff „verbraucht". Diese Methoden sind daher im Hinblick auf bestimmte Komplikationen (z.B. Keratektasie) sicherer. Andererseits dauert die Erholung der Sehschärfe etwas länger und es treten für 24 bis 48 Stunden postoperative Schmerzen auf.

 

Freuen können Sie sich jedenfalls auf das Ergebnis nach Ihrer Lasertherapie: Die meisten Patienten (95 Prozent) kommen nach einer Lasertherapie ohne Brille aus (Restfehler nach der Behandlung liegt unter 0,5 Dioptrien). Bei Patienten mit höheren Sehfehlern (mehr als -5,0 Dioptrien) ist bei 80 Prozent keine weitere Korrektur notwendig. Falls ein störender Restfehler nach der Operation besteht, so könnte dieser mit dem Laser in einem Zweiteingriff korrigiert werden.

 

Die Lasertherapie wird grundsätzlich als sehr sichere Methode beurteilt. Ich als Ihr Augenarzt kläre gerne in einer Voruntersuchung, ob Sie die Voraussetzungen für eine sichere Behandlung mitbringen.

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