Prof. Dr. Georg Schatzl - Urologe Wien 1090

Prof. Dr. Georg Schatzl

Lazarettgasse 25/2/10, 1090 Wien

Blasenkrebs

Blasenkrebs - Prof. Dr. Georg Schatzl - Urologe Wien 1090
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Beim Harnblasenkarzinom (Blasenkrebs) handelt es sich um einen bösartigen Tumor im Bereich der Harnblase, der meistens in der Schleimhautschicht der Blase entsteht. Breitet sich der Tumor weiter aus, dann können auch tiefere Schichten der Blasenwand und andere Harnorgane befallen sein. Das häufigste Blasenkarzinom ist das Urothelkarzinom, seltener sind Tumoren, die von anderen Geweben der Harnblase ausgehen (Plattenepithelkarzinome, Adenokarzinome).

 

Als Risikofaktoren für Krebs im Bereich der Blase gelten u. a. verschiedene Giftstoffe und krebserregende Substanzen, da sie mit über die Harnwege ausgeschieden werden. Zu diesen zählt insbesondere auch Tabak - Rauchen ist nicht nur ein Risikofaktor für Lungenkrebs, sondern auch für Blasenkrebs, da die kanzerogenen Stoffe auch in die Blase gelangen. Mit den Jahren des Zigarettenkonsums und der Anzahl an täglich gerauchten Zigaretten steigt auch das Risiko an Blasenkrebs zu erkranken.

 

Patienten mit Blasenkrebs im Frühstadium haben oftmals keine oder nur allgemeine Beschwerden. Mögliche erste Symptome sind schmerzfreie Blutungen aus der Blase (verfärbter Urin) und ein verstärktes Bedürfnis auf die Toilette zu gehen, wobei trotz Harndrang nur wenig Urin gelassen werden kann; hinzukommen kann auch das Gefühl einer Blasenentzündung. Im fortgeschrittenen Stadium leiden Patienten häufig unter Schmerzen im Unterleib und in der Nierengegend.

 

Bei Verdacht auf Blasenkrebs werden im Rahmen der Abklärung und zum Ausschluss anderer möglicher Erkrankungen/zur Sicherung der Diagnose nach einer umfassenden Anamnese und körperlichen Untersuchung verschiedene Untersuchungen gemacht, darunter Laboruntersuchungen, eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums (zur Untersuchung von Nieren, Nierenbecken und Blase), eine Blasenspiegelung (Zystoskopie; in der Ordination) u. a. Zur Diagnosesicherung ist eine feingewebliche Untersuchung von entnommenem Gewebe (Biopsie) notwendig.

 

Die Therapie richtet sich danach, ob es sich um einen nicht-muskelinvasiven oder muskelinvasiven Harnblasentumor handelt und nach dem Tumorstadium, nach dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten und anderen Faktoren zum Zeitpunkt der Diagnose. Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen im nicht muskelinvasiven Stadium die endoskopische Resektion des Blasentumors durch die Harnröhre (Transurethrale Blasentumorresektion (TURB) mit Hexvix) und bei muskelinvasiven Tumoren die operative Total- bzw. Teilentfernung der Harnblase mit Bildung eines neuen Urinreservoirs,eventuell eine Chemotherapie.  Ferner können Medikamente in die Blase eingebracht werden um einem Rückfall entgegenzuwirken. Nach einer abgeschlossenen Therapie sind Kontrolluntersuchungen in regelmäßigen Intervallen besonders wichtig, um einen etwaigen Rückfall frühzeitig zu erkennen und bestmöglich auf mögliche Begleit- und Folgebeschwerden eingehen zu können.

 

Als Ihr Arzt gehe ich den Behandlungspfad von der Diagnosesicherung über die Therapieentscheidung und Behandlung bis hin zur Nachsorge mit Ihnen gemeinsam und bin bei Fragen in der Ordination persönlich für Sie da.

 

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