DDr. Gabriele Wörgötter - Psychiaterin Wien 1040

DDr. Gabriele Wörgötter

Brahmsplatz 7/8, 1040 Wien

Depression

Bei einer Depression handelt es sich um eine weit verbreitete psychische Erkrankung. Abhängig von den Ursachen, den Symptomen und dem Schweregrad wird zwischen verschiedenen Formen der Depression unterschieden.

Depressionen können sich durch eine ganze Reihe unterschiedlicher Symptome bemerkbar machen, allen voran gedrückte Stimmungslage, Interessen-, Freud- und Antriebslosigkeit - die Niedergeschlagenheit und die depressive Stimmungslage treten dabei häufig "grundlos" auf und führen dazu, dass Tätigkeiten und Aufgaben, die von Betroffenen einst gerne ausgeführt wurden plötzlich keine Freude mehr machen. Bei vielen Menschen mit einer Depression ziehen sich diese und andere Symptome über einen längeren Zeitraum hin. Charakteristisch ist auch, dass sich Betroffene untertags erschöpft und müde fühlen, sodass es ihnen schwer fällt alltäglichen Aufgaben nachzugehen. Weiters kommt es häufig zum Auftreten von tiefer Traurigkeit, Angst, innerer Unruhe, innerer Leere, innerer Anspannung, Schulgefühlen, Konzentrationsstörungen, verminderter Aufmerksamkeit, vermindertem Selbstwertgefühl, Minderungen des Appetits, Minderungen des sexuellen Lustempfindens und Schlafstörungen.

Depressionen äußern sich bei jedem Menschen anders, die Symptomatik und der Verlauf der Erkrankung sind von Patient zu Patient verschieden. Nicht alle genannten Symptome kommen bei allen Betroffenen vor, auf der anderen Seite gibt es noch viele andere Symptome, die bei Patienten mit einer Depression auftreten können.

Behandlung einer Depression
Jeder Mensch fühlt sich gelegentlich niedergeschlagen und freudlos. Stimmungstiefs und Phasen der Traurigkeit, der inneren Erschöpfung und der Niedergeschlagenheit sind natürlich und eine normale Reaktion auf bestimmte Ereignisse wie etwa größere Enttäuschungen, Trennungen, einen Verlust oder Überforderung. Ziehen sich derartige Verstimmungen jedoch über einen längeren Zeitraum hin, dann sollte dies von Betroffenen und deren Angehörigen nicht bagatellisiert werden - für eine Depression braucht es keinen nach außen hin nachvollziehbaren Auslöser oder eine nachvollziehbare Erklärung; der Übergang von einem Stimmungstief in eine krankhafte depressive Episode ist häufig fließend und wird von Betroffenen und Angehörigen meistens nicht wahrgenommen.

Depressionen stellen eine ernst zunehmende Erkrankung dar, welche die Lebensqualität stark beeinträchtigen und Betroffene in vielen Lebensbereichen einschränken kann. Das Leid wird oftmals dadurch verlängert, dass viele Menschen nach wie vor eine hohe Hemmschwelle haben um sich bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten Informationen einzuholen und Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Das Gute ist, dass die Erkrankung heutzutage sehr gut behandelt werden kann. Die Diagnose basiert auf einem ausführlichen Anamnesegespräch, in einigen Fällen kann es sinnvoll sein weitere Untersuchungen, z. B. eine Blutuntersuchung, durchzuführen um andere mögliche Ursachen für die depressive Episode auszuschließen.

Nach Vorliegen einer exakten Diagnose wird in der Ordination gemeinsam ein Therapieplan erstellt, der in jeder Hinsicht auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten des Patienten abgestimmt ist. Die Behandlung einer Depression basiert in vielen Fällen auf einer Kombination von medikamentöser Therapie und Psychotherapie. Für die medikamentöse Therapie stehen verschiedene Antidepressiva/Wirkstoffe zur Verfügung (multimodale Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer uvm.) - welche medikamentöse Therapie im Einzelfall am besten geeignet ist, orientiert sich an unterschiedlichen Faktoren und wird in der Ordination eingehend besprochen.

Ausführliche individuelle Beratung
Da Patientenbedürfnisse sehr individuell sind und kein Fall dem anderen gleicht, sind eine exakte Diagnose, ausführliche Beratung, eine maßgeschneiderte Lösungsfindung und ein genau auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept besonders wichtig für eine erfolgreiche Therapie. Um Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen lassen zu können, wird dem Anamnesegespräch besonders viel Zeit gewidmet - die besonders genaue Erfassung, Evaluierung und Beurteilung der jeweiligen Situation ermöglichen es, mögliche Differenzialdiagnosen (Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik) auszuschließen und ebnen den Weg für eine maßgeschneiderte Lösungsfindung und ein bedürfnisorientiertes Behandlungskonzept. Weiters nehme ich mir viel Zeit, um Sie verständlich über die Möglichkeiten der Psychotherapie sowie die Wirkungsweise, mögliche Nebenwirkungen und andere wichtige Aspekte einer medikamentösen Therapie aufzuklären, sodass Sie sich zu jedem Zeitpunkt gut informiert und aufgehoben fühlen. Bei Fragen und für weitere Informationen sind das Team der Ordination und ich gerne persönlich für Sie da.

Erweitertes Profil (entgeltlich).
Letzte Aktualisierung: 07.06.2018

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