OA Dr. Martin Kuttnigg - Orthopäde Graz 8010

OA Dr. Martin Kuttnigg

Auersperggasse 12, 8010 Graz

Handgelenk

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Speichenfraktur
Kahnbeinfraktur
Kahnbeinpseudarthrose
Arthroskopie des Handgelenkes
Minimalinvasive Discuschirurgie (TFCC Läsion)
Korrektur von knöchernen Fehlstellungen nach Verletzungen 
Teilversteifungen am Handgelenk zur Arthrosebehandlung

Für mehr Info siehe unten.....


Speichenfraktur
Der Bruch der Speiche im Bereich des Handgelenkes (distale Radiusfraktur) ist ein sehr häufiger Bruch des menschlichen Skeletts.  Gering verschobene Brüche ohne Beteiligung des Gelenksflächen können durchaus im Gips behandelt werden.
Speichenbrüche mit Bruchlinien ins Handgelenk bzw. stark abgekippte oder verschobene Frakturen, zeigen auch nach Einrichtung des Bruches und lange Gipsruhigstellung sehr häufig ein unbefriedigendes Ausheilungsergebnis. Diese Speichenbrüche können heute mittels moderner Implantate versorgt werden, die eine rasche Beübung des Handgelenkes ohne lange Ruhigstellung nach der Operation ermöglichen. Diese Operation garantiert einerseits ein bestmögliches Ausheilungsergebnis des Knochens ohne Gefahr einer Fehlstellung, weiters kann durch den Verzicht auf eine Ruhigstellung nach der Operation viel schneller wieder die freie Handgelenksbeweglichkeit erreicht werden.


Kahnbeinfraktur
Das Kahnbein ist als wichtiger Teil der Handwurzel bei Stürzen auf das Handgelenk sehr häufig von Brüchen betroffen. Leider kann die Verletzung bei der ersten Abklärung im Röntgenbild nur schwer zu diagnostizieren sein. Anhaltende Beschwerden am Handgelenk nach Stürzen sollten daher unbedingt weiter abgeklärt werden, um Spätschäden aufgrund einer nicht behandelten Kahnbeinfraktur zu verhindern.
Das Kahnbein neigt zu langsamer Knochenheilung, weshalb eine lange Ruhigstellung bis zu 12 Wochen notwendig ist, um den Heilungsverlauf nicht zu gefährden.
Durch die Verschraubung des Kahnbeins mit einer speziellen Doppelgewindeschraube über einen kleinen Hautschnitt (perkutan) kann die Knochenheilung auch ohne lange Ruhigstellung gewährleistet werden.
Stark verschobene Frakturen mit ausgebrochenen Knochenteilen oder Achsfehlstellungen des Kahnbeins (humpback-Deformität) können manchmal auch eine offene Einrichtung und eventuell sogar Verplattung mit Miniplatte notwendig machen.

Kahnbeinpseudarthrose (Falschgelenk)
Die Kahnbeinpseudarthrose ist die Folge der nicht erkannten oder nicht behandelten Kahnbeinfraktur nach entsprechendem Trauma. Häufig werden Pseudarthrosen erst Jahre nach dem auslösenden Ereignis diagnostiziert, das manchmal dem Patienten nicht mehr erinnerlich ist. 
Durch die nicht verheilte Fraktur kommt es zu einer Gefügestörung der Handwurzel mit unnatürlicher Knorpelbelastung und vorzeitiger Gelenksabnützung.
Ziel der Operation ist die Wiederherstellung des Kahnbeines in seiner ursprünlichen Form und sichere Ausheilung des ehemaligen Bruches. Dazu wird das entstandene Falschgelenk entfernt und mit einem kleinen Knochenblock aus der Speiche oder dem Beckenkamm aufgefüllt und mit einer Doppelgewindeschraube stabilisiert.
Entscheidend für den langfristigen Behandlungserfolg ist das rechtzeitige Erkennen und Behandeln der Pseudarthrose, da bei fortgeschrittenen Knorpelschäden am Handgelenk auch die erfolgreiche Therapie des Falschgelenkes keine Beschwerdefreiheit garantieren kann.
Unklare Handgelenksbeschwerden sollten daher immer beim Handchirurgen abgeklärt werden.

Arthroskopie des Handgelenks
Die Handgelenksspiegelung mit sehr kleinen optische Instrumenten ist eine ideale Methode zur Beurteilung von Knorpel – und Bandstrukturen im Handgelenk, speziell bei therapieresistenten Beschwerden, die mittels MRT Untersuchung nicht zufriedenstellend abgeklärt werden konnten.
Mit keiner Methode können Instabilitäten der Handwurzel und Knorpelschäden genauer beurteilt werden.  Die Handgelenksarthroskopie ist daher wichtiger Teil zur Entscheidungsfindung vor offenen Handgelenksoperationen, ist aber auch als eigenständiger Eingriff bei passender Indikation sehr erfolgversprechend.

Minimalinvasive Diskuschirurgie
TFCC Läsionen
Dabei handelt es sich um eine Schädigung des Aufhängeapparates der Elle an der Speiche im Handgelenk, die durch eine akute Verletzung oder degenerativ z.B. durch eine überlange Elle im Handgelenk entstehen kann. Die Handgelenksarthroskopie erlaubt sowohl die genaue Untersuchung des TFCC als auch die Therapie der Veränderung.
Rißbildungen der Knorpelscheibe bzw. Abrisse der Aufhängung an der Elle können mittlerweile durch spezielle chirurgische Instrumente sehr elegant durch kleine Hautschnitte und ohne Schädigung der Handgelenkskapsel genäht werden.
Weiters kann in der gleichen Operation anschließend eine Korrektur der knöchernen Fehlstellung mit speziellen Implantaten durchgeführt werden.


Korrektur von knöchernen Fehlstellungen nach Verletzungen 
Das Handgelenk wird einerseits vom knöchernen Ring der 8 Handwurzelknochen, andererseits vom körperfernen Ende der Speiche und der Elle gebildet. Verletzungen führen sehr häufig zu Brüchen der Elle und Speiche im Bereich des Handgelenkes. Sollten diese Brüche in einer Fehlstellung verheilen, kann das zu Bewegungseinschränkungen im Handgelenk sowie zu einer gestörten Unterarmdrehung mit Schmerzen führen.
Nach sorgfältiger klinischer Untersuchung und Ursachenforschung mittels Röntgenaufnahmen und Computertomographie kann eine maßgeschneiderte Therapie für den Patienten festgelegt werden.
Mittels moderner Implantate kann eine stabile Korrektur der knöchernen Fehlstellung vorgenommen werden, die eine baldige Beübung der Gelenke und rasche Genesung ermöglicht.  


Teilversteifungen am Handgelenk zur Arthrosebehandlung
Instabilitäten im Handgelenk und der Handwurzel durch nicht behandelte Knochenbrüche oder Bandverletzungen führen langfristig zu schweren Knorpelschäden im Handgelenk, die eine wiederherstellende Behandlung der Handwurzelkochen bzw. der Bänder verbieten. Aufgrund der Knorpelschäden würden diese aufwendigen Eingriffe zu keiner Beschwerdereduktion führen.
Eine früher gängige Methode war die Versteifung des gesamten Handgelenkes, um die Beschwerden zu reduzieren. 
Diese Operation ist heute nicht mehr zeitgemäß, da sie eine schwere Einschränkung der Handfunktion bedeutet.
Die Handgelenksarthroskopie bietet heute die Möglichkeit, die Knorpelschäden im Handgelenk und der Handwurzel genau zu diagnostizieren und anschließend auch nur die Gelenksteile zu versteifen, die vom Knorpelschaden betroffen sind und jene zu erhalten, die noch über einen gesunden Gelenksknorpel verfügen.
Elegante Operationsmethoden sind z.B. die Four-corner-Fusion oder proximal row carpectomie bei Beschwerden nach Kahnbeinfrakturen oder Bandverletzungen, Knorpelschäden nach Speichenbrüchen können durch die sogenannte Radioscapholunäre Fusion behandelt werden.
Diese Operationstechniken können natürlich die Handgelenksfunktion nicht vollständig erhalten, die Teilversteifungen am Handgelenk erhalten die Beweglichkeit jedoch in einem ungleich höhreren Maß als die volständige Handgelenksversteifung bei gleichzeitiger ganz beträchtlicher Beschwerdereduktion.









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