Doz. Dr. Jochen Hofstätter - Orthopäde St. Pölten 3100

Doz. Dr. Jochen Hofstätter

Grenzgasse 11, 3100 St. Pölten

Hüfte

Hüfte - Doz. Dr. Jochen Hofstätter - Orthopäde St. Pölten 3100
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Quelle: Doz. Dr. Jochen Hofstätter
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Das Hüftgelenk ist das zweitgrößte Gelenk des Menschen. Der Oberschenkelknochen und das Becken bilden die beiden Gelenkpartner. Neben dem Knochen und Knorpel sind das Labrum, Bänder, Sehnen, Muskeln und Schleimbeutel wichtige Strukturen die für optimales Funktionieren wichtig sind.

Hüftschmerzen können viele Ursachen haben. Bei älteren Patienten sind sie oft eine Folge der Abnutzung, auch Arthrose genannt. Aber auch jüngere Patienten leiden hin und wieder an Hüftschmerzen.

Zu den häufigsten Beschwerdebildern gehören zum Beispiel:

  • Hüftimpingement: Wenn der Hüftkopf des Oberschenkels und die Hüftpfanne nicht genau ineinanderpassen, kommt es zu einem schnelleren Gelenkverschleiß.
  • Hüftgelenksdysplasie: Hier handelt es sich um eine Fehlbildung, die die Stabilität des Hüftgelenks beeinträchtigt.
  • Knochenmarködem: Durch Überlastung oder eine Verletzung sammelt sich Flüssigkeit im Knochen und verursacht eine Schwellung und Schmerzen.
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis): Schleimbeutel befinden sich hauptsächlich an beanspruchten Körperstellen und bilden eine Art Dämpfer zwischen harten und weichen Gewebestrukturen. Die Entzündung eines oder mehrerer Schleimbeutel führt zu Schwellungen und Schmerzen.
  • Beschwerden nach Unfällen

Um die passende Therapie zu finden, muss zunächst die genaue Ursache für die Hüftbeschwerden festgestellt werden. Viele Hüftbeschwerden können mit konservativen Therapien behandelt werden. Bei Fehlstellungen, Knochenbrüchen oder fortgeschrittener Arthrose ist eine Operation jedoch oft unumgänglich. Im Rahmen der Untersuchung erkläre ich Ihnen die Therapien, die für Sie in Frage kommen. Ist eine Operation notwendig, entscheiden die Untersuchungsergebnisse darüber, ob eine konventionelle Operation notwendig ist, oder ob nach der minimal-invasiven AMIS-Methode operiert werden kann.

Beim minimal-invasiven Gelenkersatz nach der AMIS Methode wird ein Hautschnitt weiter vorn beim Hüftgelenk durchgeführt. Die Muskeln werden dabei nur zur Seite gehalten und nicht durchtrennt. Das führt einerseits zu weniger Schmerzen während der Operation. Andererseits entsteht keine Muskelnarbe, was die Heilung deutlich beschleunigt. Weitere Informationen zur AMIS Methode finden Sie in der Patientenbroschüre.

Rapid Recovery, eine spezielle interdisziplinäre Therapie, gewährleistet, dass Sie kaum Schmerzen nach der Operation haben und innerhalb weniger Tage wieder mobil sind.

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Letzte Aktualisierung: 02.04.2014

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