Hörprobleme – Diagnose und Therapie

Hörprobleme – Diagnose und Therapie - Priv.-Doz. Dr. Florian Kral - HNO-Arzt 6020 Innsbruck
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Hörprobleme können nicht nur im Alter, sondern auch in jungen Jahren auftreten. Deshalb ist es wichtig, der Ursache einer Hörminderung (Problem im Innenohr oder der Schallübertragung?) gezielt auf den Grund zu gehen. Ich biete Ihnen in meiner Ordination State of the Art Medizin auf höchstem Niveau. Vertrauen Sie auf meine hohe Expertise im Bereich der Diagnostik und Therapie von Hörproblemen!

 

 

Hörsturz

Ein Hörsturz ist durch plötzlich auftretende, einseitige Hörprobleme (bis hin zum Hörverlust) gekennzeichnet, denen keine offensichtliche Ursache zugrunde liegt. Es tritt ein dumpfes Gefühl im Ohr auf, das meist von hochfrequenten Ohrgeräuschen, ähnlich einem Tinnitus, begleitet wird.

 

Eine etablierte Methode zur Behandlung eines akuten Hörsturzes ist die intratympanale Cortisontherapie, kurz ITC genannt, bei der Cortison in flüssiger Form in Verbindung mit Hyaluronsäure über den Gehörgang in das Mittelohr injiziert wird. Durch Rückenlage mit Kopfdrehung auf das gesunde Ohr diffundiert der Wirkstoff in das Innenohr.

 

 

Tinnitus

Tinnitus macht sich durch verschiedene Ohrgeräusche (z.B. ein Pfeifen, Rauschen, Summen, Brummen oder Zischen) bemerkbar. Die Geräusche können dabei gleichbleibend intensiv sein oder rhythmisch an- und abschwellen.

 

Beim Ohrensausen handelt es sich um keine eigenständige Krankheit, sondern vielmehr um ein Symptom, das meist im Zusammenhang mit einem Hörsturz, einem Knall-Trauma, einer Stressbelastung oder einer Angststörung auftritt. Zudem können auch eine körperliche Überbeanspruchung und ein erhöhter Alkoholgenuss die Entstehung eines Tinnitus begünstigen bzw. verstärken.

 

Es gibt zwei Arten von Tinnitus: Den objektiven Tinnitus, der durch eine messbare Schallquelle in der Nähe des Innenohrs entsteht, und den subjektiven Tinnitus, der nur vom Betroffenen selbst wahrgenommen wird und dem eine fehlerhafte Informationsverarbeitung im Hörsystem zugrunde liegt. Darüber hinaus ist bei einem Tinnitus auch eine zeitliche Differenzierung in akut oder chronisch (länger als drei Monate) üblich. Des Weiteren lässt sich Tinnitus in vier Schweregrade einteilen. Während Patienten mit Tinnitus Grad 1 in der Regel keinem Leidensdruck ausgesetzt sind, führt Tinnitus Grad 4 meist zur völligen Dekompensation (Versagen der körpereigenen Regulations- und Reparaturvorgänge) und Berufsunfähigkeit.

 

Die Diagnose Tinnitus kann durch eine ausführliche Anamnese und umfassende Untersuchungen (u.a. Ohrmikroskopie, Untersuchung des Nasen-Rachen-Raums, Hörtest, Tympanometrie, Hirnstammaudiometrie) gestellt werden. Die Therapie richtet sich nach der individuellen Ursache.

 

 

Trommelfellverletzung

Das Trommelfell bildet die Grenze zwischen äußerem Gehörgang und Mittelohr. Verletzungen am Trommelfell werden meist durch direkte (z.B. unsachgemäße Benutzung eines Wattestäbchens) oder indirekte Gewalteinwirkung (u.a. Schlag auf das Ohr) verursacht. Typische Symptome einer Trommelfellverletzung zeigen sich in Form von stechenden Ohrenschmerzen und einer plötzlichen Hörverschlechterung.

 

Während kleine Verletzungen des Trommelfells in der Regel ohne Komplikationen von selbst abheilen, ist bei einem Trommelfelldefekt, der über einen längeren Zeitraum anhält, eine sogenannte Tympanoplastik indiziert.

 

 

Otosklerose

Als Otosklerose wir eine zunehmende Verknöcherung des Labyrinths, das im Innenohr sitzt, bezeichnet. Die Folge ist eine Behinderung der Schallübertragung zum Innenohr und ein Abnehmen des Hörvermögens. Zudem können Ohrgeräusche und Schwindelgefühle auftreten. Die Behandlung erfolgt operativ mittels Stapesplastik (Steigbügeloperation).

 

 

Chronische Mittelohrentzündung

Bei einer chronischen Mittelohrentzündung sind die Schleimhäute des Mittelohrs immer wieder oder dauerhaft anhaltend entzündet. In der Regel ist das Trommelfell perforiert oder gerissen und es läuft ein übelriechendes Sekret aus dem Ohr. Das Hörvermögen auf dem betroffenen Ohr ist eingeschränkt. Als Therapie wird eine Operation empfohlen.

 

 

Cholesteatom

Beim Cholesteatom handelt es sich um eine chronisch eitrige Entzündung des Mittelohrs, die auf Dauer eine Zerstörung des Knochens im Bereich der Paukenhöhle und des Felsenbeins hervorruft. Die Symptome eines Cholesteatoms zeigen sich in Form eines übelriechenden Ohrausflusses und einer zunehmenden Schwerhörigkeit. Im fortgeschrittenen Stadium können auch Gleichgewichtsstörungen und eine Gesichtslähmung auftreten. Die Therapie der Wahl ist die Operation.

 

 

Schwerhörigkeit

Als Schwerhörigkeit wird eine Einschränkung des Hörvermögens bis hin zum vollständigen Hörverlust bezeichnet. Bestimmte Frequenzen und Tonlautstärken werden nur mehr vermindert oder gar nicht mehr wahrgenommen. Die Therapie richtet sich nach der Ursache und dem Ausmaß der Schwerhörigkeit.

 

 

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