Dr. Rainer Schröckenfuchs - HNO-Arzt Wien 1020

Dr. Rainer Schröckenfuchs

Lassallestraße 12, 1020 Wien

Tinnitus

Tinnitus - Dr. Rainer Schröckenfuchs - HNO-Arzt Wien 1020
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Tinnitus - Dr. Rainer Schröckenfuchs - HNO-Arzt Wien 1020
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Ohrgeräusche, die sich u.a. durch Brummen, Klingeln, Pfeifen, Zischen, Klopfen oder Zirpen bemerkbar machen, werden in der medizinischen Fachsprache als Tinnitus bezeichnet. Die akustische Wahrnehmung kann dabei keiner äußeren Schallquelle zugeordnet werden.


Ein Tinnitus kann entweder auf einem oder beiden Ohren auftreten. Zudem werden zwei Formen des Tinnitus unterschieden: Der objektive Tinnitus und der subjektive Tinnitus.

 

Mögliche Ursachen eines sogenannten objektiven Tinnitus sind u.a. eine Gefäßverengung der Halsschlagader bei Arteriosklerose, Verspannungen und Verkrampfungen der Muskulatur im Bereich der Halswirbelsäule oder der Binnenmuskeln im Mittelohr sowie Fehlstellungen im Kiefergelenksbereich mit daraus resultierenden Muskelverspannungen.

 

Die Auslöser eines subjektiven Tinnitus sind hingegen wesentlich vielfältiger und komplexer. Zu den organischen Ursachen zählen u.a. eine Innenohrschwerhörigkeit, die im Rahmen eines Hörsturzes entstehen kann, Mittelohrentzündungen, Kiefergelenksprobleme und Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule. Des Weiteren kann ein subjektiver Tinnitus auch von nicht organischen Ursachen wie z.B. starke psychische Belastungen, Stress, Depressionen oder Burnout ausgelöst werden.

 

Im Rahmen einer ausführlichen Anamnese mache ich mir ein möglichst exaktes Bild über die Ausprägung der wahrgenommen Geräusche, den Schweregrad des Tinnitus, mögliche Ursachen und etwaige Folgeerscheinungen (z.B. Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Schwindel, Überempfindlichkeit des Gehörs, etc.).

 

Anschließend werden eine komplette Hals-Nasen-Ohren-Untersuchung und Hörtests durchgeführt. Je nach Ausgangssituation können noch weitere Untersuchungen, wie etwa eine Tympanometrie (Untersuchung des Mittelsohres auf mögliche Funktionsstörungen) oder Untersuchungen anderer medizinischer Fachrichtungen erforderlich sein.

 

Die Behandlung eines Tinnitus ist stets ursachenorientiert. Außerdem hängt die Therapie davon ab, ob es sich um einen akuten oder einen chronischen Tinnitus (länger als drei Monate anhaltender Tinnitus) handelt. Neben medikamentösen und therapeutischen Möglichkeiten bieten sich u.a. bei stressbedingtem Tinnitus auch unterschiedliche Entspannungsmethoden (z.B. Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga, autogenes Training) an.

 

Ich bin gerne für Sie da!
 

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