OA Dr. Franz Dirisamer junior, FEBO - Augenarzt Gmunden 4810

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Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit - OA Dr. Franz Dirisamer junior, FEBO - Augenarzt Gmunden 4810
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Bei der Kurzsichtigkeit können die Betroffenen nur jene Dinge deutlich erkennen, die in ihrer Nähe sind. In der Ferne wird alles unscharf. Der Grund: Die Lichtstrahlen werden vor der Netzhaut gebündelt. Beim normalsichtigen Auge liegt der Brennpunkt direkt auf der Netzhaut.

Laut Expertenschätzung leidet fast jeder Dritte in Österreich unter der sogenannten Myopie. Kurzsichtigkeit entsteht in vielen Fällen durch einen zu langen Augapfel (Achsenmyopie). Zudem kann die Brechkraft der Augenlinse zu hoch sein. Diese Form der Kurzsichtigkeit wird als Brechungsmyopie bezeichnet.

Kurzsichtige kneifen beim Blick in die Ferne oftmals die Augen zusammen – sie blinzeln. Im Dunkeln werden selbst beleuchtete Schilder (z.B. auf der Autobahn) nur unscharf erkannt, tagsüber nehmen die Betroffenen z.B. Bäume nur als grünes Ganzes wahr. Je weiter Gegenstände vom Auge entfernt sind, umso unschärfer werden sie.

Die Kurzsichtigkeit ist erblich und in manchen Fällen bereits seit der Geburt vorhanden. Andere Kurzsichtigkeiten entwickeln sich erst zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr. Ab einem Alter von 40 Jahren kommt es sehr selten zur Entwicklung von Kurzsichtigkeit.

Die häufigste Form der Kurzsichtigkeit, die Myopia simplex, tritt etwa im Alter von ca. 10 Jahren erstmals auf und ist bis zu ca. -7 dpt stark. Dpt steht abgekürzt für Dioptrien. Die Myopia simplex verstärkt sich beim ausgewachsenen Menschen nicht weiter.

Die Stärke der Myopie wird in negativen Dioptrien angegeben. -3 dpt werden als leichte, Glasstärken mit bis zu -7 dpt als mittlere Myopie bezeichnet. Bei der fortgeschrittenen Kurzsichtigkeit, der Myopia progressiva, können Glasstärken von bis zu -20 dpt auftreten. Diese Form der Kurzsichtigkeit wird als hohe Myopie bezeichnet.

Kurzsichtigkeit kann mithilfe eines Sehtests festgestellt werden. Die Sehschärfe wird in einem Abstand von fünf bis sechs Metern, meist in Form von nach unten hin kleiner werdenden Buchstaben- oder Zahlenreihen, überprüft. Die Augen werden einzeln getestet, indem jeweils ein Auge zugedeckt und nur mit einem Auge geschaut wird. Am Ende des Sehtests wird dieser mit beiden Augen betrachtet.

Die genaue Stärke der Kurzsichtigkeit wird durch die Bestimmung der Refraktion ermittelt. Kurzsichtigkeit kann mit Brillengläsern, Kontaktlinsen oder verschiedenen Laserverfahren (u.a. Femto-, Lasik- oder Lasek Laser, ReLEX-Smile) korrigiert werden.

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