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Dr. med. univ. A. Christian Reisinger

Dr. med. univ. A. Christian Reisinger

Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

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Kamarithstraße 6,

3300 Amstetten

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Implantologie

Zahnersatz auf den Sie sich verlassen können!

Der Informationsstand vieler Patienten bezüglich Zahnimplantate ist nach wie vor sehr gering. Auch die beste Prothese bedeutet für den zahnlosen Patienten eine wesentliche Reduktion der Kaukraft und sehr oft auch eine erhebliche psychische Belastung.

Wir können Ihnen helfen - kostengünstig und sicher:
Stabilisierung von Totalprothesen durch minimal invasive Versorgung mit Mini-Implantaten, die auch bei sehr geringem Knochenangebot, ohne zusätzlichen Knochenaufbau, eingesetzt und meistens sofort belastet werden können. In vielen Fällen kann die alte Prothese weiterverwendet werden.

In unserer Ordination werden zahnärztliche Implantationen seit nunmehr 25 Jahren sicher und erfolgreich durchgeführt.



 

Was versteht man unter zahnärztlichen Implantaten?

Dabei handelt es sich um meist zylindrische Metallkörper (Titan), die als Zahnwurzelersatz in unbezahnte Kieferabschnitte im Rahmen einer kleinen Operation eingesetzt werden.?Über die gesundheitliche Voraussetzung für eine Implantation entscheiden Hausarzt und Zahnarzt gemeinsam. Der Kieferknochen muß frei von Erkrankungen sein. Im Oberkiefer ist die Knochenstruktur poröser und die Anordnung der Nasen- und Kieferhöhle machen manchmal zusätzliche operative Eingriffe notwendig.?Der Unterkieferknochen ist wesentlich kompakter und meist für eine Implantation besser geeignet.

Prinzipiell sind aber Implantationen bei fast jeder Kiefersituation möglich – sollten jedoch nur in einem sanierten Gebiß oder im Rahmen einer geplanten Gebißsanierung erfolgen. Unter lokaler Betäubung (eine Vollnarkose ist zwar möglich aber keinesfalls notwendig) legt der Arzt im Kieferknochen eine Bohrung. Dieses Implantatbett muß exakt dem Implantatkörper entsprechen, der daraufhin paßgenau in den Knochen eingesetzt wird. Danach wird die Implantationsstelle vernäht und das Implantat kann einheilen. Der Eingriff selbst ist für den Patienten in keiner Weise belastend und vollkommen schmerzfrei. In den Tagen danach darf maximal leichter Wundschmerz oder eine kleine Schwellung den Patienten belasten, die Arbeitsfähigkeit ist natürlich gegeben, jedoch sollten starke körperliche Belastungen vermieden werden. Je nach lokaler Situation und OP-Verlauf brauchen die Implantate eine ungestörte bzw. unbelastete Einheilphase zwischen sechs Wochen und sechs Monaten. Während dieser Zeit kann eine provisorische Versorgung getragen werden, die das Implantat abdeckt und schützt. In manchen Fällen ist auch eine Sofortbelastung möglich.
 

Zusatzdiplom für zahnärztliche Implantologie

Perfekte digitale, strahlungsarme Röntgendiagnostik (Fernröntgen, Panoramaröntgen), 25-jährige Erfahrung und ständige Aus- und Weiterbildung im In-u. Ausland kommen hier unseren Patienten zugute. Der Aufwand hat sich gelohnt. Auf Grund unserer intensiven Fortbildungstätigkeiten und Kongressteilnahmen auf dem Gebiet der zahnärztlichen Implantologie und Knochenaugmentation erhielt unsere Praxis das Ärztekammerdiplom für Implantologie.
 

Langzeitprognose der Implantate?

Zwei Personen sind am Erfolg beteiligt: der Zahnarzt und der Patient. Der Behandler stellt die Diagnose, den Behandlungsplan und wählt das passende Implantat aus. Das Einsetzen eines Implantates in den Kieferknochen ist eine chirurgische Tätigkeit, die sehr viel Geschick und Genauigkeit und eine aufwendige zusätzliche Ausbildung erfordert. Sie stellt hohe Anforderungen an das Können des Arztes, verbunden mit einem sehr hohen personellen und apparativen Aufwand. Ab dem Zeitpunkt der definitiven Einheilung ist dann zum Großteil der Patient selbst für den Langzeiterfolg verantwortlich. Peinlichst genaue Zahnpflege und Mundhygiene sind erforderlich, sowie halbjährliche ärztliche Kontrollen, um eventuell auftretende Probleme schon im Ansatz zu erkennen und dementsprechend zu behandeln.

Immer wieder kommen Patienten mit der Bitte um komplette Implantatversorgung in meine Praxis, weil sie glauben, dann weder Zahnbürste noch Zahnarzt zu brauchen. In dieser Hinsicht besteht noch viel Aufklärungsbedarf.
 

Perfekte Mundhygiene warum?

Der Zahnbelag bewirkt nicht nur an den eigenen Zähnen sondern natürlich auch an den Implantatdurchtrittsstellen Entzündungen. Dadurch ist wie bei der entzündlichen Parodontose die Gefahr gegeben, daß es zu einem Zahn- bzw. Implantatverlust kommt.
 

Ist eine Implantatversorgung teuerer Luxus?

Da die Krankenkassen für Implantate keinerlei Zuschuß leisten, müssen diese vom Patienten privat bezahlt werden. Dividieren Sie die gesamten Behandlungskosten einer großen und aufwendigen Implantatversorgung durch die durchschnittliche Liegedauer von Implantaten, kommen Sie etwa auf anteilige Monatskosten, die ein mittelstarker Raucher locker für Zigaretten aufwendet. Sie haben sich damit allerdings das Wohlgefühl einer Zahnersatzes erkauft, den Sie wie Ihre eigenen Zähne empfinden. Jeder Prothesenträger weiß, was ich damit meine.
 

Patientenaufklärung - Zahnimplantate

Das Einpflanzen von Implantaten stellt heute eine anerkannte und dauerhafte zahnmedizinische Behandlungsform dar. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die chirurgisch in den Kieferknochen eingesetzt und mit den neuen Zähnen, die einen oder mehrere verlorengegangene ersetzen sollen, fest verankert werden. Die Verankerung am Implantatpfosten erfolgt durch horizontale oder vertikale Verschraubung, durch Aufzementieren oder Magnetsysteme. Hergestellt werden sie überwiegend aus Titan und sind biokompatibel, d. h. gewebefreundlich.
 
Implantate eignen sich besonders für den Ersatz von einzelnen oder mehreren Frontzähnen. Der ästhetische Eindruck bei implantatgetragenem Zahnersatz ist optimal, da auf sichtbare Klammern verzichtet werden kann. Zusätzlich schont diese Form der Versorgung die eigenen, natürlichen Zähne, da diese nicht beschliffen werden müssen. Zur Versorgung fehlender Seitenzähne eignen sich Implantate besonders dann, wenn angrenzende Zähne stark gekippt stehen und deshalb eine Brückenkonstruktion erschweren, ebenso kann ein Implantat die Aufgabe eines Pfeilerzahnes erfüllen. Implantate, die mit Doppelkronen kombiniert sind, verteilen die Kaukräfte auf die natürlichen Zähne, weshalb diese Kombination mit einer herausnehmbaren Brücke höchsten Komfort bietet. Auch bei einer Vollprothese geben implantatgetragene Steg-Verbindungen sicheren Halt, da diese fest in eine entsprechend eingearbeitete Vorrichtung einrasten. So kann nicht nur das „Schaukeln“ der Prothese vermieden werden, die Konstruktion optimiert auch das Kauen und Sprechen.
 
Für die meisten Patienten ist dieser Eingriff weniger unangenehm als eine Zahnentfernung. Von der operativen Vorbereitung bis zur Eingliederung des Zahnersatzes vergehen meist mehrere Monate, damit der Implantatpfosten Zeit hat, in den Kiefer einzuheilen. Dieser Vorgang nimmt im Oberkiefer ca. 6 Monate, im Unterkiefer ca. 3 Monate in Anspruch. Während der Einheilphase werden Implantate durch eine Abdeckschraube geschlossen. Man unterscheidet die Spätimplantation, bei der das Implantatbett aus dem verknöcherten Zahnfach herausgefräst werden muss, und die Sofortimplantation, bei der Extraktion und Implantation in derselben Sitzung erfolgen. Diese Prozedur wird meist an den Frontzähnen vorgenommen und ist nur bei völlig entzündungsfreiem Zahnfach möglich.
 
Jeder Zahnverlust verursacht eine Veränderung und den Abbau des zahntragenden Kieferabschnitts. Für ein Implantat wird mindestens eine Höhe von 10 mm benötigt. Beim Oberkieferimplantat ist ein Sicherheitsabstand zur Kieferhöhle und im Unterkiefer zum Nervkanal von 1–2 mm erforderlich. Die Knochenhöhe wird durch röntgenologische Vermessung unter Zuhilfenahme einer laborgefertigten Messschablone ermittelt. Ist das Knochenangebot nicht ausreichend, kann das Knochenbett durch operative Maßnahmen vergrößert werden, z. B. durch Knochenspreizung, Anhebung des Kieferhöhlenbodens, Einpflanzen von Knochen oder Knochenersatzmaterial und Einbringen einer Schutzmembran zur Knochenregeneration.

All diese Eingriffe führen wir seit vielen Jahren sicher und erfolgreich unter Lokalanästhesie in unserer Praxis durch. Trotz fachgerechter Operation bestehen Restrisiken, die nicht zu erwarten sind, aber unter Umständen eintreten können. Dazu gehören Verletzungen von Blutgefäßen, die zu Blutergüssen führen können, Nachblutungen und Wundheilungsstörungen, Unverträglichkeitsreaktionen auf das Anästhetikum oder, als Folge örtlicher Betäubungen, Schädigung von Nervenenden. Bei Implantation im Oberkiefer kann es zu einer Eröffnung der Kieferhöhle kommen, die meist sofort durch einen erweiterten Eingriff wieder verschlossen wird. Nach Implantation im Unterkiefer können Taubheitsgefühle von Zunge und Lippe oder Geschmacksbeeinträchtigungen auftreten, die erst nach Wochen oder Monaten zurückgehen.
 
Nach dem unmittelbaren Eingriff sollte man einige Vorkehrungen beachten: die Wunde nicht berühren oder daran saugen, in den ersten 24 Stunden auf Alkohol, Nikotin, Koffein, heiße Getränke und scharfe Gewürze verzichten, in den ersten Tagen auf Wärmeanwendung verzichten (Eisbeutel auflegen), verordnete Medikamente (Antibiotika und Schmerzmittel) nach Anweisung einnehmen, im Operationsgebiet nicht Zähneputzen, nach dem Eingriff wegen der Nachblutungsgefahr nicht flach liegen. Auch sollte man Anstrengungen und Aktivitäten, die den Blutdruck erhöhen (Sport, Stress etc.) vermeiden. Solange die Betäubung anhält (ca. 1-6 Stunden), sollte man beachten, dass die Reaktionsfähigkeit eingeschränkt sein kann.
 
Etwa eine Woche nach dem Einsetzen des Implantatpfostens werden die Operationsnähte entfernt. Bereits vorhandene Prothesen werden so geändert, dass in der Einheilphase keine Belastung auf die Implantate erfolgt. Ist noch kein Zahnersatz vorhanden, wird ein Provisorium angepaßt. Nachdem die Implantate innerhalb von 6 Wochen bis 6 Monaten festgewachsen sind, werden sie in einer kleinen Operation von der bedeckenden Schleimhaut freigelegt und mit einem Ginigivaformer versehen, der dafür sorgt, dass sich das Zahnfleisch dicht um das Implantat legt. Einige Tage später werden Pfosten zur Abdrucknahme und Modellerstellung eingeschraubt. Auf diesen Modellen fertigt der Zahntechniker dann den endgültigen Zahnersatz an.
 
Für den Langzeiterfolg ist der Patient selbst verantwortlich. Nichts ist für ein Implantat gefährlicher als bakterieller Zahnbelag. Bei unzureichender Mundhygiene kann sich das Zahnfleisch, welches das Implantat umgibt, entzünden und zu einem Abbau des Knochens mit Lockerung des Implantats führen (Periimplantitis) ausgezeichnete Zahnpflege ist deshalb äußerst wichtig, ebenso regelmäßige Kontrollen, um krankhafte Veränderungen frühzeitig zu erkennen, und professionelle ärztliche Prophylaxe. Mit einer weichen Zahnbürste mit Kunststoffborsten und Fluoridzahncreme mindestens 2x täglich 2–3 Minuten lang putzen, dabei sollte man die sogenannte Bass-Technik anwenden (im 45°-Winkel mit kleinen Rüttelbewegungen systematisch Kau-, dann Außen-, zuletzt Innenflächen der Zähne putzen). Alternativ zur Zahnbürste wird eine elektrische Zahnbürste empfohlen, außerdem für die Zahnzwischenräume Zahnseide, Zwischenraumbürste oder Zahnhölzer, danach eine Spüllösung zur Reduzierung der Bakterien.

Sollte das Implantat später einmal entfernt werden, kann dies unter Umständen gar nicht so einfach sein wie das Setzen des Implantates. Sollte es beim Versuch, es herauszudrehen, abbrechen, muss es herausoperiert werden.
 

MINI-IMPLANTATE - kostengünstig und sicher

Stabilisierung von Totalprothesen durch minimal invasive Versorgung mit Mini-Implantaten, die auch bei sehr geringem Knochenangebot, ohne zusätzlichen Knochenaufbau, eingesetzt und meistens sofort belastet werden können. In vielen Fällen kann die alte Prothese weiterverwendet werden.
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