Meniskusoperationen

Meniskusoperationen - Dr. Thiago Tomazi, MSc. - Orthopäde 4910 Ried im Innkreis
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Der Meniskus ist der „Stoßdämpfer“ zwischen Oberschenkelknochen (Femur) und Schienbein (Tibia). Außerdem vergrößert er die Gelenkoberfläche und verteilt so die Belastung zwischen den Gelenkteilen gleichmäßig und stabilisiert das Knie.

 

Ein Meniskusriss ist eine der häufigsten Verletzungen des Kniegelenks und entsteht entweder durch eine Verletzung oder durch einen Verschleiß.

 

Ob ein Meniskusriss konservativ (mit Physiotherapie und medikamentöser Schmerztherapie) behandelt werden kann, genäht oder sogar teilweise entfernt werden muss, hängt einerseits vom Alter des/der Patienten/Patientin ab, andererseits von Art, Größe und Lokalisation des Risses. Ist der Riss frisch, direkt an der Kapsel oder nicht lange, kann er für gewöhnlich genäht werden. Ansonsten muss der defekte Teil des Meniskus entfernt werden. Dadurch erhält man einen stabilen, runden Rest-Meniskus, der nicht mehr weiter einreißt. Auch die puffernde und stabilisierende Wirkung bleibt großteils erhalten.

 

Ein Eingriff am Meniskus erfolgt arthroskopisch, also durch eine Gelenkspiegelung. Diese sogenannte „Schlüssellochtechnik“ ist ein sehr schonendes OP-Verfahren, bei dem es nur sehr selten zu Komplikationen nach dem Eingriff kommt.

 

Sollten Sie mit einem Meniskusriss in meine Ordination kommen und eine Operation erforderlich sein, führe ich diese selbst im Krankenhaus Barmherzige Schwestern Ried durch. Zur Nachbetreuung kann ich Sie dann weiter in meiner Ordination behandeln.

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