Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom - OA Dr. Christian M. Neuhauser - Neurologe St. Pölten 3100
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Das „Syndrom der ruhelosen Beine“ ist häufig. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung sind vom Restless-Legs-Syndrom betroffen, Frauen leiden doppelt so oft darunter wie Männer. Ist der Grund für die Entstehung der Erkrankung unbekannt, spricht man von einem primären oder idiopathischen Restless-Legs-Syndrom. Betroffene haben häufig eine positive Familienanamnese. Die Beschwerden beginnen meist vor dem 45. Lebensjahr.

Das sekundäre Restless-Legs-Syndrom kann ebenfalls verschiedene Ursachen haben. Die häufigsten Auslöser sind bestimmte Veränderungen in der Schwangerschaft, Eisenmangel oder Störungen der Nierenfunktion.

Die Symptome des RLS treten vor allem im Ruhezustand, in der Phase des Einschlafens oder im Schlaf auf. Patienten verspüren ein kribbelndes, brennendes, stechendes oder brodelndes Gefühl in den Beinen. Körperliche Aktivität führt typischerweise zu einer kurzfristigen Linderung dieser Beschwerden.

Das RLS ist zwar nicht gefährlich, die quälenden Missempfindungen sowie die durch den Bewegungsdrang entstehenden Schlafstörungen ziehen die Lebensqualität allerdings stark in Mitleidenschaft.

Die ruhelosen Beine können in den meisten Fällen durch eine genaue Anamnese aufgrund der typischen Beschwerden erkannt werden. Heutzutage stehen wirksame und gut verträgliche Medikamente zur Behandlung zur Verfügung.

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