Neurochirurgie

Neurochirurgie bei DDr. Fabian Winter
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Neben Erkrankungen der Wirbelsäule umfasst die Neurochirurgie die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems. Dazu gehören unter anderem Hirntumoren, Meningeome, Hydrozephalus sowie weitere neurochirurgische Erkrankungen. Im Rahmen der Ordination können vorhandene MRT- und CT-Aufnahmen ausführlich beurteilt, Befunde verständlich erklärt und mögliche weitere diagnostische oder therapeutische Schritte besprochen werden. Ebenso besteht die Möglichkeit einer neurochirurgischen Zweitmeinung, insbesondere wenn bereits eine operative Behandlung empfohlen wurde.

Was die Ordination leisten kann – und was nicht
Operationen am Gehirn werden nicht in der Ordination, sondern an der Universitätsklinik für Neurochirurgie am AKH Wien durchgeführt. Die Ordination ist der Ort für das ausführliche Gespräch: Ich nehme mir Zeit, Ihre Bilder gemeinsam mit Ihnen anzusehen, den Befund in verständliche Worte zu übersetzen und die Behandlungsmöglichkeiten einzuordnen. Bei Bedarf stelle ich die Verbindung zur Klinik her und begleite Sie durch die weiteren Schritte.

Hirntumoren
Der Begriff Hirntumor umfasst sehr unterschiedliche Erkrankungen – von gutartigen, langsam wachsenden Tumoren bis zu bösartigen Formen, und von Tumoren des Hirngewebes selbst bis zu Absiedelungen anderer Krebserkrankungen (Metastasen). Entsprechend unterschiedlich sind Prognose und Behandlung. Erste Hinweise gibt die MRT; die endgültige Diagnose erfordert meist eine Gewebeuntersuchung. Die Behandlung – Operation, Bestrahlung, medikamentöse Therapie oder abwartende Kontrolle – wird an einem Zentrum interdisziplinär festgelegt. In der Ordination bespreche ich mit Ihnen, was der Befund bedeutet und welche Schritte sinnvoll sind.

Meningeome
Meningeome gehen von den Hirnhäuten aus und sind die häufigsten gutartigen Tumoren im Schädelinneren. Sie wachsen meist langsam und werden oft zufällig entdeckt. In Einzelfällen müssen Meningeome nicht behandelt, sondern nur regelmäßig kontrolliert werden. Eine Operation kommt in Betracht, wenn das Meningeom Beschwerden verursacht, wächst oder auf wichtige Strukturen drückt. Welche Strategie im Einzelfall richtig ist, hängt von Lage, Größe, Wachstum und Ihren Beschwerden ab – genau das besprechen wir anhand Ihrer Bilder.

Hydrozephalus
Beim Hydrozephalus („Wasserkopf") staut sich Nervenwasser (Liquor) in den Hirnkammern, weil Abfluss oder Aufnahme gestört sind. Beim Erwachsenen äußert sich der sogenannte Normaldruckhydrozephalus typischerweise durch eine Gangstörung mit kleinen, unsicheren Schritten, nachlassende geistige Leistungsfähigkeit und Blasenschwäche – Beschwerden, die leicht mit anderen Erkrankungen des Alters verwechselt werden. Die Abklärung ist wichtig, weil der Hydrozephalus behandelbar ist, etwa durch die Anlage eines Ableitungssystems (Shunt).
Weitere neurochirurgische Erkrankungen
Zur Neurochirurgie gehören außerdem unter anderem Gefäßfehlbildungen und Aneurysmen des Gehirns, Schädel-Hirn-Verletzungen und ihre Folgen, Erkrankungen der peripheren Nerven wie das Karpaltunnelsyndrom sowie bestimmte Formen chronischer Schmerzen und Bewegungsstörungen. Operationen am Gehirn führe ich ausschließlich am AKH Wien durch; das Karpaltunnelsyndrom operiere ich auch im Rudolfinerhaus Wien. Ob Ihr Befund in dieses Spektrum fällt und welcher Weg der richtige ist, klären wir im Gespräch.
Befundbesprechung und Zweitmeinung
Ein auffälliger Befund im Kopf löst verständlicherweise Angst aus – und die schriftlichen Befunde sind oft schwer zu verstehen. In der Ordination sehen wir uns Ihre MRT- oder CT-Aufnahmen gemeinsam an, ich erkläre Ihnen, was zu sehen ist, und ordne ein, wie dringlich und wie behandelbar die Situation ist. Wurde Ihnen bereits eine Operation empfohlen, können Sie diese Empfehlung im Rahmen einer Zweitmeinung beurteilen lassen.
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