Interventionelle Behandlung des Pelvic Congestion Syndroms

Interventionelle Behandlung des Pelvic Congestion Syndroms bei Priv.-Doz. Dr. med. Miriam Kliewer, FEBVS
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Das Pelvic Congestion Syndrom (Beckenvenensyndrom) betrifft vor allem Frauen und entsteht durch erweiterte, schwache Venen im kleinen Becken, häufig der Eierstockvenen. Typisch sind chronische, dumpfe Unterleibsschmerzen, die im Stehen, gegen Ende des Tages, während der Menstruation oder nach dem Geschlechtsverkehr zunehmen. Oft treten zusätzlich Krampfadern im Scham- oder Oberschenkelbereich auf. Da die Beschwerden unspezifisch sind, bleibt die Erkrankung häufig lange unerkannt. Die Behandlung erfolgt schonend über einen Katheter: Die erweiterten Venen werden von innen mit kleinen Metallspiralen (Coils) und/oder Verödungsmittel verschlossen (Embolisation). Ein Bauchschnitt ist nicht notwendig, und bei den meisten Patientinnen bessern sich die Beschwerden deutlich.
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