Neuraltherapie

Neuraltherapie - Prim. DDr. Petja Piehler - Gastroenterologin u. Hepatologin Salzburg 5020
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Die Neuraltherapie

Die Neuraltherapie entstammt der Schulmedizin und versteht sich als ganzheitliche Regulationstherapie. Bei dieser Methode werden kleine Mengen von Lokalanästhetika an spezifische Stellen verabreicht. Die Wirkung beruht dabei nicht auf der direkten betäubenden Wirkung des Mittels, sondern darauf, übergeordnete Regelkreise des Körpers zu beeinflussen. Der therapeutische Ansatz der Neuraltherapie besteht in der direkten Applikation von Lokalanästhetika in die schmerzenden Strukturen sowie in der Ausschaltung von Störfeldgeschehen. Das Verständnis für ein Störfeld ist der zentrale Angelpunkt der neuraltherapeutischen Behandlung. Jede chronische Krankheit kann durch ein Störfeld verursacht werden, welches die Krankheit über das vegetative Nervensystem und andere Mechanismen hervorruft. Dabei muss das Störfeld keine nennenswerten Beschwerden verursachen. Jede Köperstelle, die chronisch entzündet ist, kann zum Störfeld werden und krankmachende Reize in andere Körperregionen aussenden. Solche Störfelder können zum Beispiel Narben, chronisch entzündete Kieferhöhlen, tote oder eitrige Zähne, chronisch entzündete Mandeln und alle sonstigen Entzündungen sein.

Aus regulationsmedizinischer Sicht stellt das Störfeld eine Reizquelle mit Abgabe von Dauerreizen wechselnder Intensität dar. Oft genügen kleine Reize im Sinne einer Malresonanz, um zu einer Belastung von neuralen, hormonellen, humoralen und zellulären Regelkreisen mit nachfolgender Belastung des Gesamtorganismus im Sinne einer Labilisierung zur führen. Die Symptomatik manifestiert sich meist am Ort des geringsten Widerstandes des Körpers, ist vom Störfeld oft weit weg und wird daher vordergründig nicht mit diesem in Zusammenhang gebracht.

Die dadurch ausgelösten Beschwerden sind mannigfaltig. Beispiele sind z. B. chronische Müdigkeit, Migräne, chronische Schmerzen, Wetterfühligkeit, beschleunigte Gelenksdegeneration.

Das alte Wissen über die Bedeutung von Herden und Störfeldern bei der Behandlung von chronischen und therapieresistenten Erkrankungen wird ergänzt durch die moderne Forschung über die herausragenden diversen Eigenschaften der Lokalanästhetika. Aus diesem Grund sollte bei jeder chronischen oder atypischen Verlaufsform einer Erkrankung, bei ungeklärtem Therapieversagen oder inadäquat überschießender Reizantwort an ein Störfeld gedacht werden. Im Rahmen der Störfeldtherapie kommt es dabei oft zu einem durchschlagenden Therapieerfolg.

Ein wesentlicher Bestandteil der neuraltherapeutischen Behandlung ist eine ausführliche Krankengeschichte. Dabei werden auch schon vergessene, unscheinbare Vorkommnisse, wie zum Beispiel alte Traumen und Narbenentstehung nach lange zurückliegenden Verletzungen erfragt, da sie für das aktuelle Krankheitsgeschehen von Bedeutung sein können.

Durch Abtasten der Haut und der Muskulatur werden Regulationsstörungen festgestellt, die wegweisend für den Therapieansatz sind. Zur genauen Abklärung werden auch zusätzliche Untersuchungen, wie beispielsweise Röntgenbefunde, Laborbefunde und andere klinische Befunde benötigt.

Da der Ausgleich gestörter Regelkreise im ganzen Körper möglich ist, kann die neuraltherapeutische Behandlung vielfältig genutzt werden, um krankhafte Zustände im Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Umflutung von gestörten Strukturen oder Störfeldern mit lokalen Anästhetika ist sehr gut verträglich und kann mit jeder schulmedizinischen Behandlung kombiniert werden. Nachdem die Neuraltherapie Mittel der ersten Wahl zum Ausschalten von therapieblockierenden Störfeldern ist, kann mit solchen Kombinationen die Wirksamkeit von physikalischen, physiotherapeutischen, psychologischen oder Akupunkturbehandlungen deutlich verbessert werden.

Je nach Krankheitsbild und Ansprechen auf die Behandlung können eine einzige Therapieeinheit oder mehrere Sitzungen zur anhaltenden Beschwerdefreiheit führen. Bei chronischen Beschwerden werden in der Regel mehrere Behandlungen für einen dauerhaften Therapieerfolg erforderlich sein.

Bei welchen Beschwerden können Sie von der Neuraltherapie profitieren?

-chronische Schmerzen

-chronische Erkrankungen der inneren Organe

-anhaltende Müdigkeit

-fehlendes Ansprechen der Beschwerden auf andere Therapiemethoden

– funktionelle Beschwerden, Schlafstörungen, Nervosität, Depressionen

Zur Prävention und Gesundheitserhaltung

Chronische Erkrankungen und Therapieresistenz:

Sie leiden an chronischen Erkrankungen, die nicht oder nicht anhaltend gut mit Medikamenten zu verbessern sind? Dann könnte folgende Information für Sie von Bedeutung sein

Mehrere Faktoren sind für die Zunahme chronischer Erkrankungen und ihrer Therapieresistenz verantwortlich.

Von großer Bedeutung ist dabei die Erhöhung der emotionalen Stressbelastung, verbunden mit zunehmender multifaktorieller Belastung durch die Umwelt sowie das durch die Zivilisation veränderte Verhalten in Bezug auf Bewegung und Ernährung.

Die Regulationsmedizin hat als Ziel die Wiederherstellung vom optimalen Gleichgewicht im menschlichen Organismus in seelisch-geistig-energetisch-körperlicher Hinsicht. Die Basis einer ursachenorientierten Medizin stellt immer eine fundierte Ganzheitsdiagnostik dar. Neben Anamnese und klinischer Untersuchung kommt hierbei der Labordiagnostik ein hoher Stellenwert zu und ermöglicht im Ergebnis eine individualisierte, klar strukturierte und auf dem Prinzip der Priorität ausgerichtete Behandlung. Das chronische Belastungssyndrom jedes Menschen ist sehr individuell, und so ist auch unser Behandlungskonzept. Diese individualisierte Medizin ergibt sich aus der speziellen Sicht und Denkweise, mit der an die Problemerfassung herangegangen wird.

Der kleinste gemeinsame Nenner chronischer Erkrankungen ist die sogenannte „silent inflammation“. Was versteht man darunter?

Unterschiedliche negative Einflüsse auf den menschlichen Organismus resultieren in einer Erhöhung der chronischen entzündlichen Belastung. Heute besteht kein Zweifel, dass Entzündung die Antwort des Organismus auf jede Art von Stressoren ist. Stressoren sind nicht nur Infektionserreger oder Verletzungen, sondern auch normale physiologische Abläufe wie Nahrungsaufnahme, Umweltfaktoren und Toxine, soziale Faktoren. Alle diese Stressoren aktivieren das körpereigene Stressbewältigungsprogramm, bestehend aus hormonellen Komponenten, Anteilen des zentralen und autonomen Nervensystems. Der Weg zur Beseitigung von Heilungsblockaden geht über die Minimierung dieser chronisch entzündlichen Last des Körpers. Dies geschieht durch Ernährungsumstellung, Zufuhr von orthomolekularen Substanzen, Konditionierung der kleinen Energiezentralen im menschlichen Körper (Mitochondrien) sowie über die konsequente Behandlung von Störfeldern. Ein Störfeld ist eine verborgene Entzündung, die symptomarm bis symptomlos verläuft, aber fähig ist, in weit entfernten Körpergebieten Symptome auszulösen. Ein Störfeld bedeutet für einen Körper immer einen Mehraufwand an Energie und einen Verlust an Ökonomie. Kommt ein zusätzlicher krankmachender Faktor dazu, hindert das Störfeld den Heilungsprozess. Solche Störfelder können zum Beispiel sein: Zähne, chronisch entzündete Kieferhöhlen, Mandeln, chronische Entzündungen der inneren Organe sowie jede Narbe am Körper.

An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch (Paracelsus, 1493-1541, Arzt, Alchimist, Astrologe, Mystiker, Philosoph)

Durch konsequente Behandlung der Störfelder im Zahnbereich sowie Umflutung anderer möglicher Störfelder mit Lokalanästhetikum (Neuraltherapie) kann man ein matrix reset (Neustart) hervorrufen. Dieser Behandlung geht eine umfassende Erhebung der Eigengeschichte sowie eine Ganzkörperuntersuchung voraus, um ganzheitlich gerecht mit dem erwarteten therapeutischen Nutzen behandeln zu können.

Unser Konzept zur Behandlung von chronischen und therapieresistenten Erkrankungen beinhaltet die akkurate Erfassung von individuellen Belastungssyndromen sowie Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Erhaltung einer möglichst hohen Lebensqualität.

Unser Ziel ist: Ihre Gesundheit, Langlebigkeit, erhöhte Stressresistenz, Verbesserung von psychophysischem Befinden und Leistungsfähigkeit durch Mechanismen der effektiven Zellreparatur und Reduktion der entzündlichen Last.


Neuraltherapie bei Heilungsblockaden und Therapieresistenz – wie geht es weiter, wenn sonst nichts geht

Was ist Neuraltherapie?

Als ganzheitliche Therapiemethode kann Neuraltherapie bei kranken, wie auch gesunden Menschen, eingesetzt werden. Sie stellt eine naturheilkundliche Untersuchungs- und Behandlungsmethode dar. Die Neuraltherapie nutzt die körpereigenen Steuerungs- und Ausgleichsfunktionen des vegetativen Nervensystems. Sie entstammt der Schulmedizin und versteht sich als ganzheitliche Regulationstherapie.

Bei der Neuraltherapie werden kleine Mengen von Lokalanästhetika an spezifischen Stellen verabreicht. Die Wirkung beruht dabei nicht auf der betäubenden Wirkung des Mittels, sondern darauf, übergeordnete Regelkreise des Körpers zu beeinflussen. Der therapeutische Ansatz der Neuraltherapie besteht in der direkten Applikation von Lokalanästhetika in den schmerzenden Strukturen sowie in der Ausschaltung von Störfeldgeschehen.

Das Verständnis für ein Störfeld ist der zentrale Angelpunkt der neuraltherapeutischen Behandlung. Durch ein Störfeld kann eine chronische Krankheit verursacht werden, welche über das vegetative Nervensystem und andere Mechanismen hervorgerufen wird. Dabei muss das Störfeld keine nennenswerten Beschwerden verursachen. Jede Körperstelle, die chronisch entzündet ist, kann zum Störfeld werden und krankmachende Reize in anderen Körperregionen aussenden. Solche Störfelder können zum Beispiel Narben, chronisch entzündete Kieferhöhlen, wurzelbehandelte oder eitrige Zähne, chronisch entzündete Mandeln und alle sonstigen Entzündungen sein.

Aus Regulationsmedizinischer Sicht stellt das Störfeld eine Reizquelle mit Abgabe von Dauerreizen wechselnder Intensität dar. Die Symptomatik manifestiert sich meist am Ort des geringsten Widerstandes des Körpers, ist vom Störfeld oft weit weg und wird daher vordergründig nicht mit diesem in Zusammenhang gebracht.

Die dadurch ausgelösten Beschwerden sind mannigfaltig. Beispiele sind zum Beispiel Schmerzen, chronische Müdigkeit, beschleunigte Gelenksdegenerationen.

Das Besondere an der Neuraltherapie

Das heutige Wissen über die Bedeutung von Herden und Störfeldern bei der Behandlung von chronischen und therapieresistenten Erkrankungen wird ergänzt durch die moderne Forschung über die herausragenden Eigenschaften der Lokalanästhetika.

Aus diesem Grund sollte bei jeder chronischen oder atypischen Verlaufsform einer Erkrankung bei ungeklärtem Therapieversagen oder inadäquat überschießender Reizantwort an ein Störfeld gedacht werden. Im Rahmen der Störfeldtherapie kommt es dabei oft zu einem durchschlagenden Therapieerfolg.

Neuraltherapie leistet mehr als nur Abhilfe und Linderung bei chronischen Beschwerden. Die idealen Einsatzgebiete liegen dort, wo die Chance einer Wiederherstellung gegeben ist (Regulation gestört, Organe und Gewebe immer noch intakt). Bei irreparablen Organerkrankungen, Tumoren oder ähnlichen Erkrankungen oder schweren Gelenksschäden kann sie dazu beitragen, Leiden zu lindern.

Ein wesentlicher Bestandteil der neuraltherapeutischen Behandlung ist eine ausführliche Krankengeschichte. Dabei werden auch schon vergessene, unscheinbare Vorkommnisse, wie zum Beispiel alte Traumen und Narbenentstehung nach lange zurückliegenden Verletzungen erfragt, da sie für das aktuelle Krankheitsgeschehen von Bedeutung sein können. Durch Abtasten der Haut und der Muskulatur werden Regulationsstörungen festgestellt, die wegweisend für den Therapieansatz sind. Zur genauen Abklärung werden auch zusätzliche Untersuchungen, wie beispielsweise Röntgenbefunde, Laborbefunde und andere klinische Befunde benötigt.

Wann ist Neuraltherapie angezeigt?

Dieses moderne Regulationsverfahren beeinflusst alle Regelkreise des Organismus:

nerval

hormonell

muskulär

zirkulatorisch

lymphatisch

Skelett

Verdauungs- und Ausscheidungsorgane

Aufgrund dessen kann man bei der Neuraltherapie bei folgenden Beschwerden profitieren:

chronische Schmerzen,

chronische Erkrankungen der inneren Organe,

anhaltende Müdigkeit,

fehlendes Ansprechen auf andere Therapiemethoden,

funktionelle Herz- /Atmungsbeschwerden oder funktionelle Störungen des Verdauungstraktes,

funktionelle Störungen oder entzündliche Erkrankungen der Geschlechtsorgane,

Erkrankungen des Bewegungsapparates,

vegetative Funktionsstörungen,

Wundheilungsstörungen,

Schlafstörungen,

Nervosität,

Depressionen

Neuraltherapie auch bei Gesunden?

Jeder Mensch hat ein chronisches Belastungssyndrom, wo genetische Veranlagungen sowie Einflüsse der Umwelt und des eigenen Lebensstils hineinfließen. Durch die Entstörung von Störfeldern wird die Regulationsfähigkeit des Körpers im Sinne eines Matrixresets wieder hergestellt, womit zusätzliche Energie freigesetzt wird. Aus diesem Grund eignet sich die Neuraltherapie bestens zur Prävention und Gesundheitserhaltung.

Behandlung durch feinste Injektionsspritzen / auch für ängstliche Menschen geeignet

Unter Einsatz feinster Nadeln wird die Behandlung relativ schmerzarm durchgeführt. Selbst ängstliche Patienten werden rasch von der Harmlosigkeit der Injektion überzeugt.

Wann kann ich eine Besserung meiner Beschwerden erwarten?

Viele Patienten berichten, dass bereits eine einzige Behandlung zu dauerhafter Beschwerdefreiheit führt. Üblicherweise werden aber mehrere Behandlungen nötig sein, um einen anhaltenden Behandlungserfolg zu erzielen.

Nebenwirkungen

Die Umflutung von gestörten Strukturen oder Störfeldern mit Lokalanästhetika ist sehr gut verträglich und kann mit jeder schulmedizinischen Behandlung kombiniert werden. Wenn die Neuraltherapie Mittel der ersten Wahl zum Ausschalten von therapieblockierenden Störfeldern ist, kann mit solchen Kombinationen die Wirksamkeit der physikalischen, physiotherapeutischen, psychologischen oder Akupunkturbehandlungen deutlich verbessert werden. Der Injektionsschmerz ist relativ gesehen harmlos. Eine Allergie auf die Lokalanästhetika kommt extrem selten vor. Bei Gabe von Medikamenten kann die Neuraltherapie dazu beitragen, dass die Dosierung wesentlich reduziert werden kann. Regulationsphänomene im Sinne von vegetativen Symptomen können nach der Behandlung auftreten, sind sogar gewünscht. Aus diesem Grund empfehlen wir, sich nach der Behandlung eine kurze Ruhepause zu gönnen.

Kosten der Behandlung

Manche privaten Krankenkassen übernehmen das Honorar. Die gesetzlichen Krankenkassen decken dies nicht ab. Die Kosten richten sich nach dem therapeutischen Aufwand.

Vorteile der Neuraltherapie im Überblick

Potente Methode auch bei chronischen therapieresistenten Schmerzzuständen oder chronischen Erkrankungen

Geringe Nebenwirkungen

Reduktion von Medikamentendosen

Wiederherstellung der Regulationsfähigkeit des Körpers

WER mach bei uns die Neuraltherapie

Frau Dr.med. Dr.med. univ. Petja Piehler ist Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie und Integrative Schmerztherapie sowie Naturheilverfahren. Sie integriert neuraltherapeutische Behandlungen in das ganzheitliche Therapiekonzept der Patienten seit über 15 Jahren und ist Vizepräsidentin sowie Referentin der österreichischen Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsmedizin

 

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