Intravitreale Operative Medikamentenapplikation (IVOM)

Intravitreale Operative Medikamentenapplikation (IVOM) - Priv.-Doz. Dr. Christiane Falkner-Radler - Augenärztin Wien 1190
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Die intravitreale operative Medikamentenapplikation, kurz IVOM genannt, bezeichnet eine Behandlung, bei welcher therapeutische Medikamente (Antikörper) direkt in das Augeninnere verabreicht werden. Die Vorteile der Medikamentengabe direkt in das Augeninnere bestehen in einer möglichst hohen Wirkstoffkonzentration und in einer möglichst schnellen Wirkung der verabreichten Substanzen.

Die medikamentöse Verabreichung erfolgt mithilfe einer äußerst feinen Injektionskanüle. Der Eingriff wird zumeist ambulant unter lokaler Betäubung durch Augentropfen durchgeführt und ist für den Patienten weitgehend schmerzfrei. Ich selbst habe bereits tausende dieser Eingriffe erfolgreich durchgeführt.

Anwendungsgebiete:

  • Feuchte Form der altersbedingten Makuladegeneration (AMD)
  • Diabetische Netzhauterkrankungen und Gefäßerkrankungen
  • Makulaveränderungen nach Gefäßverschlüssen

Nach dem Eingriff bekommen Patienten benetzende Augentropfen und für einige Stunden einen Augenverband oder eine durchsichtige Schale. Der Behandlungserfolg wird etwa zwei Wochen nach dem Eingriff im Rahmen einer Augendruckkontrolle untersucht, etwa vier Wochen nach der IVOM erfolgen ein Sehtest und eine optische Kohärenztomographie (OCT).

Bei Fragen zur IVOM und zu anderen Behandlungen bin ich gerne persönlich für Sie da.

Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten ohne Gewähr.