Dr. Alexander Zembsch

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Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

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Kalkschulter, Schulterentzündung, Engesyndrom der Schulter

Bei der Kalkschulter handelt es sich um ein Krankheitsbild, welches durch kalkartige Ablagerungen im Bereich der Sehnen der Rotatorenmanschette der Schulter charakterisiert ist. Die Kalkablagerungen können dabei mehr oder minder große Depots bilden.

Kalkschulter - Ursachen und Symptome

Eine Kalkschulter kann auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein, darunter Stürze und Sehneneinrisse, chronische Überbeanspruchung und daraus resultierende Verletzungen, Alterungs- und Verschleißprozesse an der Sehne und dadurch hervorgerufene Heilungsversuche des Körpers, die zu Einlagerungen von Kalk führen, und schwache Durchblutung. Eine Minderdurchblutung führt dazu, dass sich das Gewebe der Sehne zunächst in Faserknorpel umwandelt. In weiterer Folge lagert der Körper Kalk in das Faserknorpelgewebe ein. Abhängig vom Ausmaß der Kalkeinlagerung kann die betroffene Sehne anschwellen. Durch den Kalk bzw. die Verkalkung wird Druck auf den Schleimbeutel und die anderen Sehnen der Rotatorenmanschette, die unter dem Schulterdach verlaufen, ausgeübt, was zu einer schmerzhaften Reizung (Schulterimpingement) führen kann.
 
Das genaue Beschwerdebild kann von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein. Nicht jede Ablagerung von Kalk im Bereich der Schulter geht für Patienten zwangsläufig mit Schmerzen einher. Hat das Kaltdepot jedoch eine bestimmte Größe erreicht, dann kann es bei Betroffenen zu mechanischen Störungen und wiederkehrenden schmerzhaften Entzündungen kommen. Zu den möglichen Symptomen einer Kalkschulter zählen Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Schulter, plötzliche stechende und scheinbar grundlos auftretende Schmerzen, Schmerzen bei Überkopftätigkeiten und bei Drehbewegungen des Armes und Bewegungseinschränkungen.

Kalkschulter  - Behandlung

Für die Behandlung der Kaltschulter stehen grundsätzlich konservative und operative Maßnahmen zur Wahl. Die Therapie orientiert sich am vorliegenden Krankheitsstadium, an der Form und an der Größe der Kalkdepots, am vorliegenden Beschwerdebild und an den mit der Kalkschulter einhergehenden Einschränkungen. Die konservative Therapie kann unterschiedliche Maßnahmen umfassen, darunter schmerz- und entzündungshemmende Medikamente, Physiotherapie, physikalische Therapiemaßnahmen und Krankengymnastik, um einer Versteifung der Schulter vorzubeugen und begleitende Verspannungen zu lockern.

Kalkschulter - Operation

Bei Patienten, bei welchen es trotz Ausschöpfen der konservativen Therapiemaßnahmen zu einem Fortbestehen der Beschwerden kommt bzw. welchen mit einer konservativen Therapie nicht ausreichend geholfen werden kann, sollte eine Operation in Betracht gezogen, im Rahmen welcher die Verkalkung beseitigt wird.
 
Die Entfernung der Kalkdepots wird von mir arthroskopisch (minimal-invasiv) durchgeführt. In einigen Fällen besteht neben der Verkalkung der Sehnen auch eine bestimmte Enge des Raumes unter dem Schulterdach, in welchem die Sehnen bei Bewegungen des Armes gleiten (Impingement-Syndrom) - ist dies der Fall, dann wird im Zuge der Operation auch eine Erweiterung des Geleitraums der Sehnen durchgeführt um Folgeverletzungen (z.B. Rotatorenmanschettenruptur) vorzubeugen. Mithilfe heutiger Operationsmethoden können allgemein sehr gute Resultate erreicht werden, ein Wiederauftreten von Verkalkungen ist im Regelfall nicht zu erwarten.
 
Nach Vorliegen einer exakten Diagnose wird in der Ordination ein Behandlungsplan erstellt, welcher exakt auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist und sicherstellt, dass Patienten schnellstmöglich wieder beschwerdefrei sind und die Schulter wieder voll belastet werden kann.
 
Operationen werden von mir überwiegend in der Privatklinik Josefstadt Confraternität durchgeführt, auf Wunsch können Eingriffe auch in anderen Wiener Privatkliniken erfolgen.
 
Um die bestmögliche Versorgungsqualität zu gewährleisten, werden chirurgische Eingriffe stets unter Aufsicht eines erfahrenen Anästhesie-Teams unter der Leitung von Prim. Dr. Stark durchgeführt. Eine den Patientenbedürfnissen entsprechende Narkose ist nicht nur hinsichtlich Schmerzfreiheit besonders wichtig, sondern stellt auch sicher, dass die Muskulatur und andere Strukturen während dem Eingriff besonders entspannt sind, was das Ergebnis der Operation in jeder Hinsicht positiv beeinflusst. Die enge Zusammenarbeit mit einem gut eingespielten interdisziplinären Team stellt sicher, dass Patienten von der präoperativen Aufklärung über die Operation bis hin zur Rehabilitation entsprechend der jeweiligen spezifischen Bedürfnisse und nach höchsten medizinischen Standards betreut werden. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.
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