Narbenhernie | Narbenbruchoperationen

Narbenhernie  | Narbenbruchoperationen - OA Dr. Teodor Kapitanov, FEBS - AWS - Allgemeinchirurg/Viszeralchirurg 1010 Wien
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Narbenbrüche sind eine häufige Spätkomplikation von Eingriffen in der Bauchchirurgie. Die Risiken, Narbenhernien zu entwickeln, sind multifaktoriell – abhängig von der Art des Primäreingriffes und der Methode des Bauchdeckenverschlusses. Das Auftreten eines Narbenbruches nach Laparotomien wird in der Literatur mit 10-20% beschrieben.  Mehr Informationen zum Narbenbruch: https://kapitanov.at/narbenbrueche/

  •  Chemische Komponentenseparation mit Botulinum - Toxin (Botox) Vor großen Narbenbruchoperationen kann es notwendig sein, die seitliche Bauchmuskulatur mit Botulinum-Toxin (Botox) zu behandeln. Das Botulinum - Toxin ist ein neurotoxisches Gift, welches eine temporäre Relaxation der Muskulatur für 2-5 Monate bewirkt. Der maximale Effekt ist 3 bis 4 Wochen nach Infiltration erreicht.  Dies erhöht die Dehnbarkeit der Muskulatur, erleichtert den Verschluss des Defektes und verringert auf diese Weise die postoperativen Schmerzen. 
  •  Sublay Technik nach Rives - Stoppa (Operationsdauer ca. 180min) Bei der Sublay-Technik wird das Kunststoffnetz mittels Hautschnitt unter die Muskulatur eingebracht.
  • Hintere Komponentenseparation - TAR Technik nach Novitzky (Operationsdauer ca. 270min) Bei der hinteren Komponentenseparation wird das Kunststoffnetz mittels Hautschnitt bis weit über die seitliche Bauchmuskulatur eingebracht. Mit dieser speziellen Technik wird das Kunstoffnetzlager erweitert und die Mittellinie wiederhergestellt. 
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