Prim. Prof. Dr. Klaus Hohenstein, MBA MSc - Physikalischer Mediziner Wien 1040

Prim. Prof. Dr. Klaus Hohenstein, MBA MSc

Argentinierstraße 29/B03, 1040 Wien

Nackenschmerzen – Zervikal-Syndrom

Nackenschmerzen – Zervikal-Syndrom - Prim. Prof. Dr. Klaus Hohenstein, MBA MSc - Physikalischer Mediziner Wien 1040
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Nackenschmerzen und steifer Nacken, schmerzende Schultern, Taubheitsgefühl in Armen und Händen, Kopfschmerz bei fast jeder Bewegung. Das sind die typischen Beschwerden, die unter dem allgemeinen Begriff Zervikal-Syndrom zusammengefasst werden.  


Ausgehend von der Halswirbelsäule werden für die Beschwerden gestörte gelenkige Wirbelverbindungen verantwortlich gemacht. Die Einschränkung des Bewegungsradius, Verspannungen und Muskelverhärtungen können die schmerzhaften Folgen sein.  

Welche Ursachen hat ein Zervikal – Syndrom? 
Auf der Suche nach den Auslösern begegnet man zwei Gruppen. Es sind dies einerseits organische Ursachen: 
• Traumata, wie das wohlbekannte Schleudertrauma 
• Zerrungen von Bändern und Muskeln 
• Frakturen 
• degenerative Wirbelsäulenerkrankungen 
• zervikaler Bandscheibenvorfall 
• Morbus Bechterew 
• Innere Erkrankungen (Meningitis, Tollwut, Wundstarrkrampf) 
Und andererseits funktionelle Ursachen:  
• Monotone, nicht der Physik entsprechende Körperhaltung (Bildschirm- und Fließbandarbeit, Überkopfarbeit, einseitige Überlastungen, usw.) 
• Verspannung 
• Repetitive Strain Injury – Syndrom Schiefhals 
• Handynacken 
• Somatisierung psychischer Erkrankungen (Burn Out, Stress, Depression, etc.) 
Die Erhebung derUrsachen ist der Suche nach der Nadel im Heuhaufen ähnlich: Schmerz, Angst, Psychosen, Somatisierung muss der Therapeut erfragen, erkennen und richtig interpretieren. Viele PatientInnen haben das Vertrauen in eine Verbesserung der Situation verloren und meinen, sich mit ihren Beschwerden abfinden zu müssen.  

Falls die dringende Notwendigkeit einer operativen Behandlung, bspw. Bandscheibenvorfall, ausgeschlossen wird, kann konservativ therapiert werden: Schmerzlindernde und abschwellende Behandlungen, leichte Medikation zur Muskelrelaxation.  DieseTherapien sollten auch nach der akuten Schmerzphase fortgeführt werden, um neuerlichen Anfällen vorzubeugen.  

Im Rahmen unseres Attitude-Haltungstrainings verbessern wir Beschwerden des Muskelapparates, die entweder angeboren sind oder im Laufe des Lebens erworben wurden.

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