DDr. Gerald Jahl - Zahnarzt Eggenburg 3730

DDr. Gerald Jahl

Hauptplatz 20, 3730 Eggenburg

Der Behandlungsablauf in fünf Schritten

Der Behandlungsablauf in fünf Schritten - DDr. Gerald Jahl - Zahnarzt Eggenburg 3730
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Die Implantation ist keine Prozedur, die schnell von heute auf morgen erfolgt. Beim Einsetzen eines Implantats handelt es sich um eine exakt geplante Behandlung, bei welcher die individuellen Wünsche und Bedürfnisse des Patienten im Vordergrund stehen. In unserer Ordination ist die Behandlung eine Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Patient, die auf gegenseitigem Vertrauen beruht. Eine der Grundvoraussetzungen für die Implantation ist es den Wunsch des Patienten mit den realistischen Möglichkeiten abzugleichen und vorab alle Rahmenbedingungen ausführlich zu klären.

Als Ihr Zahnarzt stehe ich Ihnen vor, während und nach dem Einsetzen des Implantats für Fragen jederzeit gerne zur Verfügung!

Die Behandlung wird prinzipiell in fünf Schritte unterteilt:

1. Teil: Die Befundaufnahme: Zu Beginn gilt es sich das bestmögliche Bild von der allgemeinen Gesundheit des Patienten und von der allgemeinen Zahngesundheit zu verschaffen. Im Rahmen eines Anamnesegesprächs informiere ich mich über etwaige Vorerkrankungen, Allergien, Operationen, eingenommene Medikamente und eben alles, was für die Implantation wichtig sein könnte/den Erfolg der Zahnbehandlung beeinflussen könnte.

Klinische Untersuchung der Mundhöhle
Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch folgt die klinische Untersuchung der Mundhöhle, bei welcher ich mir einen Überblick über Ihren aktuellen Mundstatus verschaffe (Lückensituation, Karies, defekte Füllungen, allgemeiner Zustand des Zahnhalte-Apparats, liegt womöglich noch eine unbehandelte Parodontitis vor?, Entzündungen in der Mundhöhle, Kieferrelation etc.)

Radiologische Untersuchung/3D-Röntgen
Um den Eingriff bestmöglich planen zu können, wird die klinische Untersuchung durch eine radiologische Untersuchung ergänzt - auf diese Weise können wir uns ein optimales Bild über die Entwicklung Ihrer Mundsituation verschaffen. Falls noch keine Röntgenaufnahmen vorliegen (die Bilder sollten zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht älter als ein halbes Jahr sein), müssen in der Ordination welche angefertigt werden.

Unsere Zahnarztpraxis ist mit der modernsten Technik ausgestattet und verfügt für die dreidimensionale Implantat-Planung über die digitale-Volumen-Tomographie (DVT-Aufnahme). Ein großer Vorteil dieser Technik im Vergleich zu anderen bildgebenden Verfahren besteht in der geringeren Strahlungsbelastung für den Patienten.

Individuelle Planung
Keine Implantation ist wie die andere! Klar, alle verlaufen nach dem gleichen Prinzip, jedoch hat jeder Patient eine ganz eigene Anatomie und Knochenqualität und kommt mit einer ganz anderen Zahnsituation zu uns als andere Patienten. Daher müssen alle Schritte des Eingriffs an das jeweilige Ergebnis der Befundaufnahme, den Patienten und seine persönliche Situation angepasst werden.

Im Rahmen der individuellen Planungsphase werden Ihre Wünsche besprochen, gemeinsame Ziele definiert und alle offenen/häufig gestellte Fragen geklärt, darunter:

  • Welche realistischen Möglichkeiten gibt es hinsichtlich der Implantation ausgehend vom individuellen Befund?
  • Muss die Knochenqualität vor der Behandlung optimiert werden?
  • Wollen Sie eine möglichst kurze Behandlungsdauer bzw. sind Sie bereit einen möglicherweise benötigten Knochenaufbau vor der eigentlichen Implantation durchführen zu lassen?
  • Unter welcher Narkoseart (lokale Betäubung oder Vollnarkose) wird die Behandlung durchgeführt?
  • Erfolgt die Implantation navigiert oder konventionell?
  • Was ist der Preis für die Zahnbehandlung?
  • Was müssen Sie vor und nach der Behandlung beachten?

Sie müssen sich keineswegs nach der ersten Untersuchung für die Implantation entscheiden. Viel wichtiger ist es, dass Sie sich in allen Punkten (Behandlungsablauf, realistisches Ziel, Preis etc.) sicher sind. Die Implantation soll schließlich eine Entlastung und keine zusätzliche Belastung darstellen.

2. Teil: Exakte Planung und Operationsaufklärung: Nach der Befundaufnahme, der gemeinsamen Zielsetzung, dem Klären der Preise und aller offener Fragen gilt es den Eingriff exakt zu planen. Dabei werden u.a. folgende Punkte geklärt:

  • Wie viele Implantate werden benötigt?
  • An welchen Positionen werden die Zahnimplantate eingebracht?
  • Welche Längen haben die Implantate?
  • Wo im Kiefer befinden sich anatomisch wichtige und zu schützende Strukturen?
  • Muss vorab ein Knochenaufbau durchgeführt werden?

Anschließend erfolgt die Operationsaufklärung. Die verständliche Aufklärung unserer Patienten über das Risiko der Implantation ist sehr wichtig und wird von allen Mitarbeitern der Ordination sehr ernst genommen. Bei Fragen sind wird jederzeit für Sie da!

Jede Implantation geht mit einer Reihe an möglichen Komplikationen und Risiken einer. Im Rahmen der Operationsaufklärung machen wir Sie mit allen möglichen Komplikationen vertraut; das bedeutet nicht, dass diese auftreten müssen - als Spezialisten für Implantate planen wir den Eingriff so, dass das Risiko für Komplikationen auf das absolute Minimum reduziert ist. Dennoch ist es unserer Pflicht und unser Bedürfnis, dass der Patient vorab über alles informiert ist.

3. Teil: Die Implantation: Bei der Implantation handelt es sich um einen kleinen zahnärztlich-chirurgischen Eingriff, der durchschnittlich zwischen 20 und 30 Minuten dauert.

Im Regelfall erfolgt diese Zahnbehandlung unter lokaler Betäubung. Auf Wunsch des Patienten kann der Eingriff auch unter Vollnarkose stattfinden.

Das Einsetzen eines Implantats wird von einigen Patienten mit einer brutalen Prozedur assoziiert - tatsächlich handelt es sich jedoch um einen schonenden und sanften Eingriff, bei dem ich besonders vorsichtig und knochenschonend vorgehe.

Die Implantation erfolgt entweder über einen kleinen Schnitt ins Zahnfleisch oder mittels Stanzen.

Der Wundbereich kann anschließend genäht werden (geschlossene Heilung) oder offen bleiben (offene Heilung). Bei letzterer Möglichkeit ragt die auf das Implantat aufgeschraubte Einheilkappe aus der Schleimhaut. Beim späteren Anbringen vom Zahnersatz (Krone, Brücke, herausnehmbare Zahnprothesen) muss das Implantat somit nicht mehr freigelegt werden. Bei Patienten die rauchen oder bei knochenabhängiger lockerer Verankerung des Implantats ist die geschlossene Heilung jedoch vorzuziehen.

4. Teil: Heilungsphase: Nach dem Einsetzen des Implantats beginnt die Einheilungszeit. Diese dauert nicht bloß ein paar Tage oder eine Woche - schließlich muss sich der Zahnersatz fest mit dem Knochen verbinden, damit eine ausreichende Stabilität bzw. Verankerung vorhanden ist. Von Woche zu Woche verwächst der neu gebildete Knochen direkt mit der Titanoberfläche des Implantats und geht mit dieser eine echte biochemische Verbindung ein. Wie lange genau die Heilungsphase dauert variiert von Patient zu Patient und orientiert sich u.a. daran, wo die Zahnprothesen im Kiefer (Oberkiefer, Unterkiefer) eingebracht werden.

5. Teil: Endgültige Versorgung: Nach erfolgreicher Einheilung wird das Implantat mit dem Zahnersatz versehen. Hierfür werden zunächst die Implantatpositionen abgeformt, sodass anschließend im Labor ein passendes Gipsmodell für Sie hergestellt werden kann.

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