Dr. med. univ. A. Christian Reisinger

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Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

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Parodontologie

Zahnbetterkrankungen (Parodontopathien) zählen heute zu den am weitest verbreiteten Leiden der Menschheit. Reihenuntersuchungen ergaben, daß bis zu 80% der mitteleuropäischen Bevölkerung davon befallen sind, wobei bereits Jugendliche an oberflächlichen Zahnfleischentzündungen leiden. Da diese Erkrankung progressiv verläuft, geht die oberflächliche Form des Jugendalters meist ab dem 20. Lebensjahr in einen Befall der tieferen Schichten des Zahnbetts über. Es kommt zum gefürchteten Zahnfleischschwund mit Knochenresorption und Zahnlockerung.
 

Mundhygiene ist die beste Vorbeugung!

Besonders im Frühstadium der Erkrankung können durch Demonstration und Motivation vom engagierten Behandler sehr gute Erfolge erzielt werden. Wegen des in diesem Stadium nicht besonders großen Leidensdruckes, neigen aber viele Patienten dazu, das Zahnfleischbluten zu bagatellisieren.

Nach der Schwere des entzündlichen Krankheitsbildes unterscheidet man eine oberflächliche Form von der sog. Parodontitis profunda, mit Knochenbeteiligung durch Bildung von Knochentaschen. Daneben sind noch erbliche Einflüsse, falsche Bißlagen, aber auch hormonelle Umstellungen (Schwangerschaft) zu beachten, wo es oft ohne klinisch erkennbare Entzündungszeichen zu Schwundprozessen am Zahnfleisch kommt.
 

Befunderhebung - Vorbehandlung

Eine systematische Befunderhebung mittels Sondierung und speziellen Röntgenbildern ist für die Behandlungsplanung unerläßlich. Vor der eigentlichen Parodontaltherapie ist eine gezielte Vorbehandlung notwendig. Dazu gehören auf den jeweiligen Patienten abgestimmte Mundhygieneprogramme, Politur von Füllungen, Zahnstein-und Plaqueentfernung, Spülungen, medikamentöse Tascheneinlagen usw.
 

Parodontal-Chirurgie

Diese hat die Aufgabe, auf operativem Weg eine gezielte Taschenbeseitigung zu erreichen. Verschiedene Operationsmethoden werden je nach Stadium der Erkrankung angewandt.

Konventionelle Techniken stellen Operationen mit Spezialskalpellen, Küretten und Elektrochirurgie dar. Die Behandlung mit Laser gewinnt in der Parodontologie immer mehr an Bedeutung.
 

Prognose

Mit den oben angeführten Maßnahmen kann in der Regel die Parodontose zumindest zum Stillstand gebracht werden. Zur Vermeidung des erneuten Fortschreitens der Erkrankung sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen mit Mundhygienesitzungen unbedingt erforderlich.
 

"Good Aging Tips" für eine Woche

In unserer Praxis beschäftigen wir uns bekanntlich intensiv auch mit der Diagnose und Behandlung von Krankheiten des Zahnhalteapparates. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Krankheiten wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes, aber auch die Parodontitis, verschiedener Behandlungsansätze bedürfen. Medikamente und diverse medizinische Behandlungen sind hier NICHT ausreichend, es bedarf auch immer einer Lebensstiländerung (Stressminderung, Raucherentwöhnung, Ernährungsumstellung). Deshalb hier unsere "Good Aging - Tipps für eine Woche"

1 x pro Woche         
abends frei (Zeit für sich alleine, Hobbies, Freunde, ausgehen usw.)

2 x pro Woche
Sex (besser guter Sex alleine, als schlechter Sex mit Partner)

3 x pro Woche
Sport (mind. 40 min kontinuierliche Ausdauerbelastung)

4 x pro Woche
1 Glas Rotwein (gegen freie Radikale, beugt Arterienverkalkung vor)

5 x pro Woche
Abendessen  (dh. zweimal die Woche ab 16 Uhr nichts mehr essen)

6 x pro Woche
ausreichend Schlaf

7 x pro Woche, das heißt täglich        
  • herzlich lachen
  • 2 - 3 Liter trinken
  • 5 Portionen Obst und Gemüse
  • nicht rauchen
  • zweimal gründlich die Zähne putzen


Erhöhen Infektionen im Zahn- und Kieferbereich das Risiko für Frühgeburten, Herzinfarkte und Schlaganfälle?

Schon in alten ägyptischen Schriften findet man eindeutige Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Erkrankungen im oralen Bereich und Allgemeinleiden.
 

Ursache Parodontitis

Auch in den letzten Jahren durchgeführte Studien zeigen, daß krankhafte Vorgänge in der Mundhöhle ein wesentlich höheres Gefahrenpotential bergen, als bisher angenommen. Aus dem breiten Spektrum der oralen Erkrankungen, die sich systemisch auf den Organismus auswirken können, gilt in letzter Zeit den entzündlichen Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) besondere Beachtung. Diese Krankheit kann in jedem Alter und in verschiedenen Formen auftreten und rasche Zahnbettzerstörungen hervorrufen.
 

Schlaganfall und Herzinfarkt

Je stärker die parodontale Entzündung, umso stärker ist die Einschwemmung von Bakterien ins Blut. Innerhalb der Blutgefäße kommt es durch die Keime und ihre Produkte zu Gefäßwandschädigungen und damit zu einer Änderung der Fließeigenschaften des Blutes. Gewisse Erreger der Parodontose führen zu einer verstärkten Verklebung der Blutplättchen. Daher zeigen in mehreren Studien Patienten mit entzündlichen Zahnfleischerkrankungen ein erhöhtes Risiko in Bezug auf Schlaganfall und Herzinfarkt.
 

Frühgeburtsrisiko

In letzter Zeit wird vermehrt auch ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und einem erhöhten Frühgeburtsrisiko mit vermindertem Geburtsgewicht diskutiert. Eine Zahnfleischentzündung kann ein Reservoir für Keime und deren Abfallprodukte (Endotoxine) sein, die bis in den Mutterkuchen vordringen und dort die Produktion von wehenauslösenden Substanzen provozieren. Ich empfehle daher meinen Patientinnen dringend, während der Schwangerschaft dreimal einen Kontrolltermin mit professioneller Mundhygiene.
 

Starkes Immunsystem wichtig

Wichtig in diesem Zusammenhang erscheint mir auch die Rolle des Immunsystems. Einerseits sehe ich bei meinen Patienten immer wieder massivste orale Infektionen ohne jeden klinischen Hinweis einer Belastung des Gesamtorganismus und ohne Veränderung des Blutbildes. Andererseits genügt oft ein einziger beherdeter Zahn, um zu ausgeprägten systemischen Beschwerden, wie Gelenksschmerzen, Blutbildveränderungen usw. zu führen. Auch Stress wirkt hierbei als starker modulierender Faktor.
 

Achtung Diabetiker

Eine Parodontitis erschwert als chronische Infektion die Einstellung eines Diabetes. Daher erhöht sich das Risiko für Diabetiker noch mehr, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken. Auch bei diesen Patienten empfehle ich intensivere zahnärztliche Kontrollen mit Mundhygienebehandlungen. In vielen Fällen wird durch die Therapie oraler Infektionen eine Besserung des Beschwerdebildes von Allgemeinerkrankungen erreicht, oder man sieht, daß eine bisher nicht wirksame Behandlung plötzlich wieder greift.
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