DDr. Dominik Majewski - Zahnarzt Wien 1110

DDr. Dominik Majewski

Simmeringer Hauptstraße 68-74/3/9, 1110 Wien

Parodontose (Richtig: Parodontitis)

Parodontose (Richtig: Parodontitis) - DDr. Dominik Majewski - Zahnarzt Wien 1110
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Die Parodontologie ist jener Bereich der Zahnheilkunde, der sich mit der Behandlung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontiums) beschäftigt und ist ein wichtiger Schwerpunkt meiner Ordination. Ich biete meinen Patienten ein umfassendes Angebot zur Prävention und Therapie von Erkrankungen des Zahnhalteapparates, wobei die Behandlung stets exakt an die individuelle Ausgangssituation angepasst wird.

Karies und Parodontitis zählen zu den am weitesten verbreiteten oralen Erkrankungen. In der zweiten Lebenshälfte ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust.

Bei Parodontitis handelt es sich um eine bakteriell bedingte Entzündung, die durch bakteriendurchsetzten Zahnbelag und Zahnstein verursacht wird.
Die Entzündung des Zahnhalteapparates entwickelt sich ausgehend von einer sogenannten Givingitis (Entzündung des Zahnfleisches) mit der Bildung von Zahnfleischtaschen (Pseudotaschen).
Sofern die Gingivitis unbehandelt bleibt kommt es in weiterer Folge zum Zerfall der elastischen Fasern, die Zahnfleischtaschen beginnen sich zu vertiefen und die Entzündung geht langsam und unbemerkt auf Knochen und Zahnhalteapparat über (Parodontitis).
Durch die immer tiefere Ausbreitung der Bakterien kommt es zu zunehmendem Knochendefekt und in der Folge zu Zahnverlust.

Anzeichen und Verlauf einer Parodontitis

Zu den Anzeichen einer Parodontitis zählen unter anderem:
Veränderungen des Zahnfleisches (bläulich-rötliche Verfärbungen, glasiges Zahnfleisch, Zahnfleischbluten), Zahnfleischtaschen, Zahnfleischrückgang und dadurch optisch länger wirkende Zähne, Mundgeruch, lockere Zähne, Zahnwanderung oder Zahnverlust.
Die Erkrankung erfolgt in unregelmäßigen Schüben und ist oft auf einzelne Zähne oder Zahnseiten beschränkt. Durch geschwollenes Zahnfleisch kann die Parodontitis verschleiert werden und der Patient hat den Eindruck dass das Zahnfleisch gesund ist.

Einflussfaktoren

Das Entstehen von Parodontitis, aber auch der Krankheits- und der Therapieverlauf sowie das Ergebnis der Behandlung werden durch unterschiedliche Faktoren begünstigt (z.B. individuelle Ernährungsgewohnheiten, Stress, Rauchen, Alkoholkonsum, die Einnahme bestimmter Medikamente, Allergien und Unverträglichkeiten, andere systemische oder infektiöse Krankheiten, schlecht eingestellter Diabetes mellitus etc.) und nicht zuletzt von unzureichender Mundhygiene, weswegen eine ganzheitliche Erfassung des Patienten während der Anamnese besonders wichtig ist.

Diagnose

Die parodontale Grunduntersuchung (PGU) ist Teil der zahnärztlichen Routineuntersuchung in meiner Ordination und bietet die Möglichkeit jegliche Art von Parodontalerkrankungen feststellen zu können.

Parodontitis-Behandlung

Nach einer gründlichen Inspektion der gesamten Mundhöhle wird der Schweregrad der Entzündung unter anderem durch Feststellen der Blutungsneigung vom Zahnfleisch, durch die Messung der Sondierungstiefen (Tiefe der Zahnfleischtaschen), durch den Befund über die Ausdehnung der Zahnbeläge und durch die Bestimmung des Lockerungsgrades der Zähne dokumentiert.

Die Behandlung einer Parodontitis ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Der genaue Ablauf der Therapie hängt von der jeweiligen Ausgangssituation und dem Schweregrad der Entzündung ab.

Die Basistherapie beginnt mit einem ausführlichen Gespräch und wichtigen Instruktionen zur Mundhygiene - denn ein niedriges Plaqueniveau ist die beste Grundvoraussetzung für stabile Langzeitverhältnisse im Mund. Dabei informiere ich Sie umfassend über die Entstehung sowie begünstigende Faktoren der Givingitis und Parodontitis und zeige Ihnen unterschiedliche Maßnahmen, mit deren Hilfe sie zukünftigen Entzündungen gezielt vorbeugen können (Mundhygieneinstruktionen). Bisher angewandte Putztechniken können so verbessert werden, zudem wird Ihnen der richtige Umgang mit Hilfsmitteln wie Interdentalbürsten, Zahnseide und Mundspülungen näher erläutert.

Anschließend erfolgt die eigentliche Behandlung, bei welcher, sofern möglich, undichte oder überstehende Füllungs- und/oder Kronenränder optimiert und die Zahn- und Wurzeloberflächen bis zum Boden der Zahnfleischtaschen akribisch genau von sämtlichen Ablagerungen befreit werden. Die professionelle Reinigung ist erst dann beendet, wenn jeder Zahn bzw. jede Wurzeloberfläche frei von sämtlichen Konkrementen (harte Belege auf den Wurzeloberflächen) ist.

Im Rahmen von engmaschigen Kontrollen wird der Behandlungserfolg regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls die Mundhygieneinstruktionen wiederholt. In etwa 95 Prozent aller Fälle kann bei guter Mitarbeit des Patienten das Fortschreiten der Parodontitis durch eine konservative Behandlung verhindert werden.

In einigen Fällen ist - nach einem bakteriellen Abstrich und einer Bestimmung der für die Entzündung verantwortlichen Bakterienspezies - eine Antibiotikatherapie erforderlich. Bei Patienten, bei denen sich die Entzündung nicht mithilfe dieser Maßnahmen beseitigen lässt, kann ein oral-chirurgischer Eingriff notwendig werden, bei welchem die Reinigung nach Aufklappen des Zahnfleisches unter direkter Sicht erfolgt.

Für ein persönliches Gespräch stehe ich Ihnen in meiner Ordination gerne zur Verfügung.

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