Aufbissschiene/Kiefergelenksschienen

Aufbissschiene/Kiefergelenksschienen - Dr. med. dent. Ursula Hersch - Zahnärztin Wien 1030
1/1

Bei Störungen oder Fehlbelastungen im Kausystem können auch Kiefergelenk oder die Kau- und Nackenmuskulatur mit Beschwerden reagieren.

Häufige Ursachen:

  • Schlechte Kaufunktion an den Zähnen (z.B.: bei Amalgamfüllungen)
  • Störkontakte durch fehlende anatomische Wiederherstellung von Kau-/Zahnflächen
  • fehlende Zähne
  • (nächtliches) Knirschen oder Zusammenpressen der Zähne bei Stress
  • Zahnfehlstellung
Mögliche Symptome:
  • chronische Muskelverspannungen im Nackenbereich
  • chronische Kopfschmerzen
  • Knacken/Knirschen im Bereich des Kiefergelenks
  • Kiefersperre/-klemme
  • Abnützungserscheinungen an den Zähnen
  • Schmerzen im Bereich der Ohren
Therapie:

Nach Untersuchung der Kiefergelenke und Analyse der Kaufunktion in der Ordination sollte vor Beginn der Schienentherapie die Behebung der Ursache(n) angestrebt werden.
Für die Kiefergelenkstherapie wird eine Schiene aus durchsichtigem Kunststoff individuell angefertigt. Die meist mit dem Überbegriff "Knirscherschiene" bezeichnete Schiene wird in der Nacht getragen.
Sie dient dazu, Gelenk und Muskulatur zu entlasten und gleichzeitig Zähne bzw. Restaurationen vor weiterer Abnützung/Beschädigung zu schützen.
In den meisten Fällen bessern sich Beschwerden wie z.B.: Kopfschmerzen durch das Tragen der Schiene sehr rasch. Zusätzlich kann auch noch eine Physiotherapie empfehlenswert sein.

Wichtig: Vor Beginn einer Kiefergelenkstherapie sollte eine mögliche Ursache der Beschwerden durch Erkrankung/Fehlstellung der Wirbelsäule ausgeschlossen werden.

Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten ohne Gewähr.