{"id":995,"date":"2022-03-14T13:14:50","date_gmt":"2022-03-14T12:14:50","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/pollenallergie-symptome-erkennen-und-beschwerden-vorbeugen\/"},"modified":"2026-02-09T14:56:56","modified_gmt":"2026-02-09T13:56:56","slug":"pollenallergie-symptome-erkennen-und-beschwerden-vorbeugen","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/pollenallergie-symptome-erkennen-und-beschwerden-vorbeugen\/","title":{"rendered":"Pollenallergie &#8211; Definition, Symptome, Diagnose, Behandlung"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist eine Pollenallergie?<\/h2>\n<p>Bei einer Pollenallergie (saisonale allergische <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/behandlung-von-schnupfen-akute-rhinitis-68\">Rhinitis<\/a>, Heuschnupfen) handelt es sich um eine allergische Erkrankung, die hierzulande weit verbreitet ist &#8211; knapp 25 Prozent aller Allergiker sind von einer Pflanzenallergie betroffen, die durch Gr\u00e4ser-, Baum- und Kr\u00e4uterpollen ausgel\u00f6st wird. Im Regelfall entwickelt sich die Pollenallergie bereits im Kindes- oder Jungendalter, mittlerweile sind jedoch auch viele Menschen im Erwachsenenalter erstmals von Heuschnupfen betroffen.<\/p>\n<p>Vielen Allergikern d\u00fcrfte auch nicht entgangen sein, dass die Zahl der Tage, an denen allergieausl\u00f6sende Pollen die Luft bev\u00f6lkern, \u00fcber die letzten Jahre stetig zugenommen hat. W\u00e4rmere Jahresbeginne haben die Pollenflugsaison nach vorne verlegt. Dazu kommt, dass durch die Klimaver\u00e4nderung auch andere Pflanzen bei uns heimisch werden, die ebenfalls allergische Reaktionen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Pollenallergie geh\u00f6rt zu den sogenannten atopischen Erkrankungen. Eine Atopie bezeichnet eine genetisch festgelegte Bereitschaft auf den Kontakt mit nat\u00fcrlichen oder k\u00fcnstlichen Umweltstoffen mit einer gesteigerten Bildung von Immunglobulin E (IgE), einer Unterklasse von Antik\u00f6rpern, zu reagieren. Der Kontakt kann dabei aerogen (\u00fcber die Luft), gastrointestinal (\u00fcber den Magen-Darm-Trakt) oder kutan (\u00fcber die Haut) erfolgen.<\/p>\n<h2><strong>Wie entsteht eine Pollenallergie?<\/strong><\/h2>\n<p>Menschen mit einer Pollenallergie neigen zu einer \u00dcberreaktion auf bestimmte Umweltstoffe. Diese Allergieneigung wird vererbt.<\/p>\n<p>Bei Erstkontakt mit den jeweiligen Pollen (Allergenen) kommt es zu einer Sensibilisierung gegen\u00fcber diesen &#8211; das Immunsystem &#8220;betrachtet&#8221; die Pollen als &#8220;Eindringlinge&#8221; und beginnt gegen die Bestandteile der Pollen zu reagieren, indem die B-Lymphozyten (Bestandteile des Immunsystems) mit der Produktion von IgE-Antik\u00f6rpern beginnen, die sich gezielt gegen das jeweilige Allergen richten. Die IgE-Antik\u00f6rper sind an Mastzellen gebunden. Als Zellen des k\u00f6rpereigenen Abwehrsystems setzen Mastzellen, sobald sie aktiviert werden, bestimmte Botenstoffe wie z.B. Histamin frei.<\/p>\n<p><strong>Vereinfacht l\u00e4sst sich sagen<\/strong>, dass das Immunsystem die Pollen bei Erstkontakt als Feinde bzw. Eindringlinge wahrnimmt, wobei es bei Erstkontakt noch zu keinen Symptomen kommt. Beim n\u00e4chsten Kontakt mit dem jeweiligen Allergen versucht das Immunsystem dieses mit spezifischen Mechanismen bzw. den typischen Reaktionen zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Die Auspr\u00e4gung der Beschwerden ist sehr stark von der Jahreszeit bzw. von den jeweiligen Bl\u00fchzeiten der Pflanzen abh\u00e4ngig, weswegen prinzipiell von Fr\u00fchjahres-, Sommer-, Herbst- und Ganzjahres-Heuschnupfen die Rede ist. Letzterer wird durch Stoffe ausgel\u00f6st, die das ganze Jahr auftreten k\u00f6nnen (z.B. bestimmte Schimmelpilze).<\/p>\n<p>Zu den Heuschnupfen verursachenden Pollen geh\u00f6ren u.a. Gr\u00e4ser- und Getreidepollen (z.B. Hafer, Weizen und Roggen), Baumpollen (z.B. Birke, Erle und Hasel) sowie Kr\u00e4uterpollen (z.B. L\u00f6wenzahn, Ragweed und Raps). In \u00d6sterreich sind Gr\u00e4ser- und Birkenpollen weit verbreitet. Weitere m\u00f6gliche Allergieausl\u00f6ser sind u.a. Eiche, Flieder, G\u00e4nsefu\u00df, Linde, Pappel, Platane, Hain- und Rotbuche, Spitzwegerich, Ulme, Weide, Wiesen-Fuchsschwanz uvm.<\/p>\n<p>Wann die Pollen genau anzutreffen sind ist von Region zu Region und der jeweiligen Witterungslage abh\u00e4ngig. L\u00e4nder\u00fcbergreifende Pollenkalender und Pollenkalender f\u00fcr die jeweilige Region erhalten Betroffene bei Ihrem Arzt oder Apotheker.<\/p>\n<p>Auf der Seite des Pollenwarndienstes finden Betroffene zudem die jeweilige Allergenbelastung in Echtzeit (<a href=\"https:\/\/www.pollenwarndienst.at\/\">https:\/\/www.pollenwarndienst.at<\/a>\/).<\/p>\n<p><strong>Symptome einer Pollenallergie<\/strong><\/p>\n<p>Die Symptome einer Pollenallergie k\u00f6nnen zwischen Betroffenen sehr unterschiedlich ausgepr\u00e4gt sein. Die Symptome treten zu unterschiedlichen Zeiten auf, eben dann, wenn die jeweilige Pflanze bl\u00fcht und ihre Pollen verteilt. H\u00e4ufig auftretende Symptome einer Pollenallergie sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Blockierte\/Verstopfte Nase (aufgrund geschwollener Schleimhaut)<\/li>\n<li>Niesattacken (teils sehr heftig und h\u00e4ufig und von Juckreiz an den Schleimh\u00e4uten begleitet)<\/li>\n<li>Flie\u00dfschnupfen (teils mit starker Fl\u00fcssigkeitsbildung)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/husten-21\">Husten<\/a><\/li>\n<li>Ger\u00f6tete und\/oder brennende Augen, Juckreiz im Bereich der Augen<\/li>\n<li>Erh\u00f6hte Lichtempfindlichkeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zudem leiden Betroffene einer Pollenallergie h\u00e4ufig unter allgemeiner Abgeschlagenheit, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/kopfschmerzen\/\">Kopfschmerzen<\/a>, erh\u00f6hter Reizbarkeit, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/chronisches-erschoepfungssyndrom-chronisches-fatigue-syndrom\/\">M\u00fcdigkeit<\/a> und Konzentrationsproblemen. Bestehen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum sehr starke allergische Reaktionen, kann es zudem zum Auftreten weiterer Symptome und Erkrankungen wie Atemnot, Hautekzemen, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/migraene-ursache-diagnose-behandlung\/\">Migr\u00e4ne<\/a> und chronischen <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schlafstoerungen\/\">Schlafst\u00f6rungen<\/a> kommen. Greift die Erkrankung auf die Lunge \u00fcber, kommt es zu allergischem <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/asthma\/\">Asthma<\/a> &#8211; etwa 40 Prozent aller Patienten mit allergischer Rhinitis entwickeln Asthma bronchiale. Um einen Krankheitsverlauf wie diesen zu vermeiden, sollte die Pollenallergie m\u00f6glichst fr\u00fch diagnostiziert und rechtzeitig behandelt werden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem kann es bei Pollenallergikern zu sogenannten Kreuzreaktionen\/Kreuzallergien kommen. Bei derartigen Reaktionen\/Allergien l\u00f6sen dem Allergieausl\u00f6ser \u00e4hnliche Eiwei\u00dfstoffe, die sich in anderen Pflanzen befinden allergische Reaktionen aus. So reagieren Menschen mit einer Allergie gegen Birkenpollen h\u00e4ufig allergisch auf Kern- und Steinobst, Haseln\u00fcsse, Tomaten und Sellerie (Birkenpollen-Nuss-Kernobst-Syndrom), Menschen mit Allergien gegen Pollen von Ray- oder Kn\u00e4uelgras hingegen oftmals allergisch auf Soja, Erdn\u00fcsse, Linsen und Bohnen. N\u00e4here Informationen zu Kreuzreaktionen aufgrund einer Allergie erhalten Betroffene bei ihrem Arzt.<\/p>\n<h2><strong>Diagnose einer Pollenallergie<\/strong><\/h2>\n<p>Zu Beginn erfolgt ein ausf\u00fchrliches Anamnesegespr\u00e4ch, bei welchem Patienten ihre Beschwerden m\u00f6glichst genau schildern sollten. Angaben dar\u00fcber welche Beschwerden genau auftreten sowie Angaben zum zeitlichen Auftreten und dem Auspr\u00e4gungsgrad der Symptome geben noch vor der Durchf\u00fchrung von Haut- und Labortests wichtige Hinweise auf die Allergie und die m\u00f6glichen Allergene.<\/p>\n<p>Zur genauen Bestimmung der jeweiligen Allergene werden anschlie\u00dfend Allergietests durchgef\u00fchrt, die sich im Regelfall aus einem Hauttest (Prick-Test) und einem Labortest zusammensetzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Prick-Test werden mehrere Substanzen auf die Haut getropft. Diese Testsubstanzen enthalten unterschiedliche potenzielle Allergieausl\u00f6ser. Nachdem die Haut mit den Testsubstanzen eingetropft wurde, werden kleine Ritze in die Haut gesetzt. Besteht eine Allergie gegen eine der Testsubstanzen, wird auf der obersten Hautschicht eine Reaktion in Form einer R\u00f6tung und juckenden Quaddeln sichtbar. Das Ritzen der Haut wird von vielen Patienten zwar als unangenehm, jedoch als kaum schmerzhaft empfunden.<\/p>\n<p>Beim anschlie\u00dfenden Bluttest wird das Blut gezielt auf in Frage kommende Antik\u00f6rper bzw. Serum-Allergene (Komponentendiagnostik) untersucht.<\/p>\n<p>Weiters kann im Zuge des Diagnoseverfahrens eine Lungenfunktionspr\u00fcfung (Spirometrie) durchgef\u00fchrt werden (z.B. im Fall von Atemnot bzw. bei Verdacht auf eine Asthmaerkrankung).<\/p>\n<p>Die Lungenfunktionspr\u00fcfung ist f\u00fcr den Patienten schmerzlos und einfach durchf\u00fchrbar. Die Untersuchung wird mit einem sogenannten Spirometer durchgef\u00fchrt. Die Nase des Patienten wird hierf\u00fcr mit einer kleinen Klammer verschlossen, sodass ungehindert durch den Mund ein- und ausgeatmet werden kann. Anschlie\u00dfend nimmt der Patient ein Mundst\u00fcck zwischen die Z\u00e4hne und folgt den Anweisungen des Arztes (Durchf\u00fchrung spezieller Atemman\u00f6ver). Die erfassten Werte des Patienten werden anschlie\u00dfend mit Normwerten verglichen.<\/p>\n<h2><strong>Behandlung einer Pollenallergie<\/strong><\/h2>\n<p>Die Behandlung einer Pollenallergie orientiert sich am Schweregrad der Allergie und dem individuellen Beschwerdebild des Patienten, beruht jedoch prinzipiell auf drei S\u00e4ulen (Stufenplan):<\/p>\n<p>1. Allergenvermeidung<\/p>\n<p>2. Antiallergische Medikamente (Antihistaminika und Antiallergika)<\/p>\n<p>3. Immuntherapie (Hyposensibilisierung)<\/p>\n<p><strong>Allergenvermeidung<\/strong><\/p>\n<p>Das Meiden des Kontakts mit dem jeweiligen Allergen ist einerseits die einfachste L\u00f6sung, stellt viele Betroffene jedoch vor eine Herausforderung und kann die Lebensqualit\u00e4t stark einschr\u00e4nken. Tipps wie Sie Pollen besser aus dem Weg gehen k\u00f6nnen, finden Sie unter Vorbeugende Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p><strong>Antiallergische Medikamente<\/strong><\/p>\n<p>Nichtsedierende Antihistaminika blockieren die peripheren Histamin-H<sub>1<\/sub>-Rezeptoren und unterdr\u00fccken auf diese Weise die symptomverursachende Wirkung des Histamins.<\/p>\n<p>Zur lokalen Therapie stehen verschiedene Medikamente in Form von Nasensprays, Augentropfen und Cremen zur Verf\u00fcgung. Um der allergischen Entz\u00fcndung entgegenzuwirken, enthalten diese lokal wirksamen Therapeutika entweder Antihistaminika oder Kortison.<\/p>\n<p>Zudem stehen Medikamente mit Cromoglicins\u00e4ure zur Verf\u00fcgung. Cromoglicins\u00e4ure ist schw\u00e4cher als ein Antihistaminikum und hat einen verz\u00f6gerten Wirkeintritt, weswegen Medikamente mit Cromoglicins\u00e4ure am besten einige Tage vor dem ersten Auftreten der Pollen angewendet werden sollten.<\/p>\n<p>Zur Unterdr\u00fcckung nasaler Symptome sind topische Glukokortikoide wie Budesonid und Fluticason in Form von Nasensprays gut geeignet.<\/p>\n<p><strong>Immuntherapie<\/strong><\/p>\n<p>Im Gegensatz zur Allergenvermeidung, bei welcher Betroffene versuchen das Allergen zu meiden, und antiallergischen Medikamenten, welche die Symptome behandeln, setzt die Immuntherapie bei der Ursache der Pollenallergie an.<\/p>\n<p>Die Immuntherapie ist sinnvoll bei Patienten mit mittleren bis hohem Leidensdruck ab zwei symptomatischen Saisonen, wenn die Therapie mit antiallergischen Medikamenten nicht ausreicht.<\/p>\n<p>Ziel einer Immuntherapie ist es, dass das Immunsystem eine erh\u00f6hte Toleranz gegen die jeweiligen Allergene aufbaut. Dies wird erreicht, indem dem Patienten in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden eine bestimmte Menge des Allergieausl\u00f6sers verabreicht wird. Die Immuntherapie dauert mehrere (durchschnittlich drei) Jahre und kann mit anderen Behandlungen kombiniert werden. Die Durchf\u00fchrung der Immuntherapie kann auf zwei Arten erfolgen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Spezifische Immuntherapie (SIT):<\/strong> Diese Form der Immuntherapie wird auch als Injektionskur bezeichnet. Der Allergieausl\u00f6ser wird an der R\u00fcckseite des Oberarms unter die Haut gespritzt.<\/li>\n<li><strong>Sublinguale Immuntherapie (SLIT):<\/strong> Diese Form der Immuntherapie wird auch als Schluckimpfung bezeichnet. Der Allergieausl\u00f6ser wird oral verabreicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als bester Zeitpunkt f\u00fcr den Beginn der Therapie gilt der Herbst\/erste Winterh\u00e4lfte. Der Erfolg der Hyposensibilisierung wird im Rahmen j\u00e4hrlicher Kontrollen sowie einer Dokumentation der Beschwerden \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p><strong>Vorbeugende Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n<p>Eine Pollenallergie geht mit gesundheitsbeeintr\u00e4chtigenden und unangenehmen Beschwerden einher und kann die Lebensqualit\u00e4t stark beeintr\u00e4chtigen. Es gibt jedoch einiges, was Betroffene tun k\u00f6nnen, um den Kontakt mit dem Allergen zu meiden und das Auftreten von Beschwerden weitgehend zu verhindern:<\/p>\n<ul>\n<li>Allergiker sollten sich an Tagen starker Pollenbelastung so wenig wie m\u00f6glich im Freien aufhalten bzw. Aufenthalte im Freien vor allem an sehr sonnigen und windigen Tagen meiden.<\/li>\n<li>Ein Pollenkalender vom Arzt oder Apotheker liefert alle Informationen \u00fcber die jeweiligen Bl\u00fctezeiten und Pollenkonzentrationen in der Luft.<\/li>\n<li>Auf der Seite des Pollenwarndienstes finden Allergiker Informationen \u00fcber den aktuellen Pollenflug. Es handelt sich um l\u00e4nder\u00fcbergreifende wissenschaftlich fundierte Angaben, die auf aktuellen Messwerten beruhen.<\/li>\n<li>Planen Sie bei M\u00f6glichkeit Ihren Urlaub in die jeweilige Pollenhauptsaison. Auf diese Weise k\u00f6nnen Sie die maximale Pollenbelastung gezielt umgehen.<\/li>\n<li>Halten Sie die Fenster in der Nacht geschlossen und l\u00fcften Sie \u00fcberwiegend an Tagen mit geringer Pollenbelastung.<\/li>\n<li>Tragen Sie im Freien eine Sonnenbrille, um Ihre Augen vor Pollen zu sch\u00fctzen und Reizungen zu verhindern.<\/li>\n<li>Reiben Sie im Fall eines Juckreizes nicht an den Augen. Durch das Kratzen wird vermehrt Histamin freigesetzt, wodurch sich der Juckreiz verschlimmert.<\/li>\n<li>Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Kleidung nach einem Aufenthalt im Freien wechseln, da Pollen an Kleidungsst\u00fccken haften bleiben. Lassen Sie Ihre Kleidung nach der W\u00e4sche nicht an der frischen Luft trocknen.<\/li>\n<li>Waschen Sie sich zur Pollenhochsaison immer abends die Haare. So verhindern Sie, dass Pollen w\u00e4hrend der Nacht in die Augen und in die Nase gelangen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Katzen und Hunde verschleppen Pollen von drau\u00dfen in die Wohnung &#8211; eine regelm\u00e4\u00dfige Fellreinigung kann die Pollenbelastung zu Hause reduzieren.<\/li>\n<li>Halten Sie sich an Ihren Behandlungsplan und nehmen Sie durch den Arzt verschriebene Medikamente wie verordnet ein. Suchen Sie Ihren Arzt auf, sobald Sie eine Ver\u00e4nderung\/Verschlimmerung der Beschwerden wahrnehmen.<\/li>\n<li>Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker \u00fcber weitere vorbeugende Ma\u00dfnahmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,2897,66,2416,2405,2422,2448,23,2457,7,2463],"tags":[3195,107,101,258,259,260,261,264,265],"class_list":["post-995","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-fruehling","category-gesundheitsnews","category-hals-nasen-ohrenheilkunde","category-haut-und-geschlechtskrankheiten","category-immunologie","category-innere-medizin","category-kinder-und-jugendheilkunde","category-krankheit","category-leben","category-pneumologie","tag-allergene","tag-allergie","tag-asthma","tag-heuschnupfen","tag-hyposensibilisierung","tag-immunologie","tag-immuntherapie","tag-pollen","tag-pollenallergie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/995","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/995\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6942,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/995\/revisions\/6942"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}